Einmal Schneegestöber, bitte!

Pünktlich mit dem ersten Schnee gab es auch in unser Küche ein kleines Schneegestöber! 🙂 Damit der Schnee nicht ganz so farblos daher kommt haben wir ihm allerdings ein wenig Farbe in Form von Granatapfelrot und ein wenig Christmasfeeling durch einen Spekulatiusboden verpasst.

Schneegestöber

Zutaten (20 cm Törtchen):

  • Öl für die Form
  • 150 g Spekulatiuskekse
  • 88g Butter
  • 2 Blatt weiße Gelatine
  • 75 g Schlagsahne
  • 250 g Magerquark
  • 200 g Frischkäse
  • 35 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • eventl. zusätzliches Vanillearoma
  • Baiser
  • Puderzucker
  • 1 Granatapfel
  • 15 g braunen Zucker
  • Orangensaft
  • Stärke
  • ggf. Grenadine oder einen fruchtigen Likör

Den Boden der Form leicht ölen. Die Spekulatiuskekse in einen Gefrierbeutel geben und mit Hilfe einer Kuchenrolle fein zerbröseln. Die Butter schmelzen und mit den Kekskrümeln gut vermengen. Die Masse gleichmäßig auf dem Springformboden verteilen und fest andrücken. Dieser geht jetzt erst einmal abgedeckt für mindestens 45 Minuten in den Kühlschrank.

In der Zeit können wir uns um die Granatapfelsauce kümmern. Dazu einen Granatapfel aufschneiden und vorsichtig (!!!) die Kerne herauslösen. Den Saft und die Kerne in einer Schale auffangen – einen Teelöffel der Kerne beiseitestellen. Den Rest mit einem Pürierstab mixen, damit die Kerne aufbrechen, und anschließend durch ein Sieb streichen. Das sollte 100 ml Saft ergeben, ansonsten mit etwas Wasser auffüllen. Den Zucker in einem Topf karamellisieren und mit dem Saft ablöschen. Aufkochen lassen und ggf. mit etwas in kaltem Wasser aufgelöster Stärke eindicken. Die Sauce mit etwas Orangenaft und Grenadine/Likör abschmecken, die Granatapfelkerne hinzufügen und abkühlen lassen. (Rezeptidee aus „Saucen – Samtig, schaumig, cremig“ von Peter Auer)

Gelatine in kaltem Wasser einweichen und die Sahne steif schlagen. Quark, Frischkäse, Zucker und Vanillezucker verrühren und eventuell mit zusätzlichem Vanillearoma abschmecken. Gelatine ausdrücken und in einem Topf auflösen. Erst mit 2 EL der Quarkmasse verrühren, dann zu der restlichen Quarkcreme geben und gut vermengen. Sahne anschließend unterheben.

Die Granatapfelsauce auf dem Spekulatiusboden verstreichen und die Quarkcreme locker darauf verteilen. Zugedeckt wandert das Törtchen nochmal für mind. 3 Stunden in den Kühlschrank.

Anschließend die Torte aus der Form lösen. Vor dem Servieren den Baiser zerbröseln und auf der Torte verteilen. Mit Puderzucker bestäuben.

So, wir hoffen jetzt auf noch viel mehr Schnee..!!!

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

Advertisements

4 Kommentare zu “Einmal Schneegestöber, bitte!

  1. Wirklich eine schöne Idee, am Sonntag gebe ich eine Runde tee für meine Liebsten aus, da kommt so etwas ähnliches auf die Tafel

    Liebe Grüße Trina ♥

  2. Auch ein Schneesturm in Alaska,

    fängt an, mit leise rieselt der Schnee. Und so ist es heute, hier, außerhalb vom Häuschen.

    Die frühen Morgenstunden habe ich genutzt, um einen kleinen Spaziergang zu machen, vorher noch etwas Holz, auf die Glut im Kamin legen, damit das Herz sich freuen kann, in 2 warmen Räumen, sich aufhalten zu dürfen.
    Die morgendliche Frische des Tages, war sehr angenehm und gab den Lungen, mal so richtig Schwung.
    Einzelne Lichter, in den Nachbargärten, verströmten dezent etwas Licht, so das der Heimweg, nicht nur gut behütet,
    sondern mir auch – gut heimgeleuchtet wurde.
    Der Kaffeemaschine gab ich die Möglichkeit, das Wasser langsam auf das Kaffeepulver zu bröseln, zum Dank, verströmte sie das herrliches Aroma, der frischaufgebrühtendurch alle Zimmer, mit Frühstücksgefühlen. Ein leichtes Hungergefühl stellte sich ein, und wollte sich nicht mehr abweisen lassen, nahm am Tisch Platz und wollte bedient werden.
    Mit einem Blick zum Fenster, änderte sich das Gefühl sofort und war für eine kleine Weile völlig aus dem Häuschen.
    Schnee, jede Menge Schnee.
    In der noch vorhandenen Dunkelheit, hatte er sich angeschlichen.
    Leise, wie auf Katers Pfoten, schlich er nun ums Häuschen, verteilte seine Flöckchen im Garten, oder überlies ihnen die Wahl, und so setzen sie sich, wo immer sie auch wollten hin und vermehrten sich munter. Der Wind, sein bester Freund half ihm dabei, Struktur in sein Ganzes zu bringen und wirbelte mit so viel Vergnügen die Flocken herum, das diese, immer mehr Freunde, aus allen Himmelsrichtungen zu sich baten.

    In kleinen Abständen wurde es mit dem Schneefall heftiger, so als wäre Frau Holle, eine Kissennaht geplatzt und alle, herausgesprungenen Federn, erfreuen sich an der neuen, unendlichen Weite, um sich jetzt mal richtig austoben zu können. Nach vielem hin und her, fielen sie nun erschöpft, manchmal mit einem letzten Aufbegehren, nach rechts oder links, kurz noch einmal, ein wenig nach oben, dennoch bedächtig, auf die zarten Bande ihrer Freunde.

    Somit wünsche ich einen schönen 2. Advent

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s