För Hamborger Deerns & Jungs – das Franzbrötchen

Mit Franzbrötchen sind wir praktisch aufgewachsen. Ob früher als Snack nach der Schule oder jetzt kurz vor der Arbeit noch schnell beim Bäcker reingehuscht zum Frühstück – es begleitet uns schon seit Jahren und es hat wirklich lange gedauert bis uns klar war, dass diese Köstlichkeiten eine Hamburger Spezialität sind und dementsprechen nicht überall käuflich zu erwerben…Also MUSSTEN wir die natürlich auch selber backen – da ging ja nun kein Weg dran vorbei! 😉

FranzbrötchenZutaten:
200 ml + 1 El Milch
150g + 2 El Zucker
1 Würfel frische Hefe
500 g Mehl
125 g weiche Butter
Salz
2 El Zimt
1 Eigelb

Als erstes 100 ml Milch mit 2 EL Zucker erwärmen – die Milch darf nur lauwarm sein! Die Hefe hineinbröseln und in der Zuckermilch auflösen. In einer Schüssel 500 g Mehl geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Milch hineingeben und mit etwas von dem Mehl zu einem Vorteig verarbeiten. Diesen für ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun nochmals 100 ml Milch erwärmen. Mit 75 g Butter in Flocken, 75 g Zucker und einer Prise Salz zu dem Vorteig geben und verkneten. Den Teig für weitere ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Jetzt die restlichen 75 g Zucker und den Zimt mischen. Dabei 2 EL von der Zucker-Zimt-Mischung für später aufheben. Den Teig nun auf etwas Mehl zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30 x 50 cm) und mit 50 g Butter bestreichen. Gleichmäßig mit dem Zimtzucker bestreuen.
Den Teig nun von der Längsseite her aufrollen – die Nahtseite sollte unten liegen. Nun die Rolle in 3-4 cm große Sücke schneiden. Diese Stücke nun mit dem Stiel eines Kochlöffels in der Mitte eindrücken so dass rechts und links die Schichten des Franzbrötchens „rausquellen“.
Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und zugedeckt nochmal 20 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Das Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen, auf die Franzbrötchen streichen und mit dem restlichen Zimtzucker bestreuen.
Für 10 – 15 Minuten backen und abkühlen lassen.

Tipp: Falls die Brötchen während des Backens wieder hochkommen sollten, so kann man sie mit dem Kochlöffelstiel auch wieder runterdrücken.
Das nächste Mal versuchen wir sie noch etwas „platter“ hinzubekommen, damit sie nicht nur schmecken wie das Original sondern auch so aussehen. 😉

In diesem Sinne: „Hummel, Hummel…!“ 😉

Zuckersüße Grüße aus dem hohen Norden,
Lina & Tina

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12 Kommentare zu “För Hamborger Deerns & Jungs – das Franzbrötchen

    • Die richtige Antwort auf „Hummel, Hummel…“ wäre: „…Mors, Mors“ 😉 – aber das kennen wahrscheinlich wirklich nur Hamburger. Solltest Du aber mal in HH eine Führung oder so machen und irgendjemand ruft das, dann weisst Du jetzt, was Du dann antworten musst. 🙂

      • Huhu,
        aaaalso:
        „Der Gruß ist wohl auf den 1854 verstorbenen Wasserträger Johann Wilhelm Bentz zurückzuführen, dessen Person unter dem Spitz- und Spottnamen Hummel oder Hans Hummel (zur Entstehung des Namens siehe dort) zu den alten Hamburger Originalen zählte und bis heute eine bekannte und populäre Hamburger Figur geblieben ist.

        Die Kinder der Umgebung liefen dem schwer beladenen Wasserträger Bentz gerne hinterher und riefen ihm den Spottnamen „Hummel, Hummel“ zu. Bentz, der sich ob der schweren Ladung nicht physisch wehren konnte, antwortete stets mit „Mors, Mors
        Der Ausspruch wird von Hamburgern heutzutage nicht als Gruß im engeren Sinne benutzt, sondern als Schlachtruf, z. B. beim Fußball, und gelegentlich als Erkennungsruf bei der Begrüßung eines anderen Hamburgers außerhalb Hamburgs.
        Im Ersten Weltkrieg wurde der Ausspruch zum Erkennungszeichen der Hamburger Soldaten.“

        (Quelle: Wikipedia)

        Liebe Grüße
        Lina und Tina

      • Na da danke ich euch aber für das Schließen einer Bildungslücke 🙂 Übrigens habe ich ein Rezept für Franzbrötchen mit Rosinen gefunden. Wäre das Hamburger Hochverrat?
        Ich wünsche euch ein zuckersüßes WE 🙂 feuchtfroehliche Grüße

      • Aber gerne doch 😀
        Nein, dass ist es absolut nicht. Franzbrötchen kann man auch in einigen Varianten kaufen. Bekannt ist z.B. auch das Butter-Franzbrötchen. Wird es Dein nächstes Rezeptchen? Verrate uns dann doch bitte wie es Euch gemundet hat….es schmeckt sicher sympatisch hanseatisch 😀
        Vielen Dank! Dir auch ein sonniges WE

  1. Mors, mors!
    Die sehen sehr lecker aus. Es gibt sie auch weiter westlich von Hamburg…das macht Heimweh!
    Liebe Grüße
    Tanja

  2. Wir waren letzten December in Hamburg,und meine Tochter hatte zum ersten Mal ein Franzbrötchen gegessen.Sie konnte nicht genug davon kriegen.Wir haben einen Koffervoll mit nach Hause gebracht.Vielen Dank für das Rezept. Hummel Hummel,Mors Mors.

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