Spritzkuchen reloaded

Ist Euch auch schon aufgefallen, dass man in kaum einer Bäckerei mehr Spritzkuchen bekommt? Vielleicht ist es ja auch nur bei uns so und Ihr gehört noch immer zu den Glückskindern, die oftmals in den Genuss von den frisch hergestellten Leckereien kommen.
Schon früher war der Besuch in der Bäckerei immer ganz aufregend, denn es gab immer einen halben Spritzkuchen auf die Hand. Das war das Highlight des Tages!
Da wir diese kleinen Teilchen so sehr vermissen, haben wir uns nun auf die Suche nach einem Rezept begeben und sind promt im Rezeptbuch von Linas Oma fündig geworden. Kennt Ihr dieses besonders schöne Gefühl, das man bekommt, wenn Ihr in etwas hineinbeisst und es nach Kindheit pur schmeckt? Ist es nicht wunderbar?! Eins können wir Euch verraten: sie schmecken fantastisch und vom ersten bis zum letzen Bissen nach Kindheit!

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Zutaten für  ca.12-14 Stück (Brandteig):
250 ml Wasser
150 g Mehl
60 g Butter
4 Eier (Gr.M)
1 Prise Salz

Sonstiges:
1 Liter Öl oder 1 Kg Plattenfett für die Friteuse oder den Topf
Butterbrotpapier
etwas weiche Butter + Pinsel
1 Glas und 1 Bleistift
Spritztülle 1M
Spritzbeutel
Krepppapier

Bevor mit dem Backen begonnen wird, bedarf es nun eine kleine Vorbereitung.
Rollt ein ein größeres Stück vom Butterbrotpapier aus und malt mit Hilfe von einem Glas (oder Tasse) und einem Bleistift 12-14 Kreise auf. Lasst Immer mindestens 1cm Platz bis zum nächsten. Schneidet nun ein Quadrat um jeden Kreis herum (nicht zu dicht. Ihr braucht noch Rand)
Die Kreise mit Butter einpinseln.
Das Wasser mit der Butter und dem Salz zum Kochen bringen und das gesiebte Mehl auf einmal in das kochende Wasser schütten. Den Teig so lange rühren, bis er sich vom Topfboden löst und einen Kloß bildet. Den Teigkloß in eine Schüssel geben, etwas abkühlen lassen und nacheinander einzeln die Eier unterrühren. Der Teig darf nicht zu heiß sein, sonst stocken die Eier.
Das Öl/ Plattenfett in der Friteuse/ dem Topf auf 175°C erhitzen. In der Zeit könnt Ihr den Brandteig auf das Butterbrot spritzen. Wir haben 2 Kringel in einem Durchgang übereinander gespritzt.
Seid bitte nicht frustiriert, wenn sie nicht alle wie beim Bäcker aussehen. Das sahen unsere auch nicht! Die ersten sind beim Spritzen gar umgeplumst oder zusammengefallen. Das tolle ist, dass der Teig dann schnell wieder zurück in die Spritztüte kann. Es erfordert viel Übung!
Das Papier mit den Kringeln -die Kringel nach unten- ins heiße Fett geben. Das Papier könnt Ihr dann herausholen, wenn es sich von den Kringeln abgelöst hat. Von beiden Seiten goldbraun backen ; auf Küchenkrepp  abtropfen und auskühlen lassen.

Zutaten für den Guss:
200 g Puderzucker
2 EL Zitronensaft
1-2 EL Wasser (je nach Konsistenz)

Den Puderzucker mit dem Zitronensaft und dem Wasser bis zur gewünschten Konsistenz verrühren und die Spritzkuchen dünn mit der Glasur überziehen.
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Wir sind froh, dass wir dieses kleine Schätzchen im Rezeptbuch gefunden haben und hoffen, dass Ihr Euch mindestens genauso freut!

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina ♥

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7 Kommentare zu “Spritzkuchen reloaded

  1. Ich liiiiieeeeebe Spritzkuchen, schon seit ich klein bin & ärger mich auch immer, daß es sie nirgendwo mehr gibt. Hier bei uns im Rheinland bekommt man sie zur Karnevalszeit die letzten 2 Jahre bei 1-2 Bäckern, aber sonst leider nie.
    Umso mehr freu ich mich über Euer Rezept, wird auf jeden Fall ausprobiert.

    Vielen Dank dafür & liebe Grüße
    Schnin 🙂

    • Hallöchen Schnin 😀
      UI, da freuen wir uns. Gerne!!
      Dann sind wir also doch nicht alleine und es gibt sie doch nicht mehr überall zu ergattern.

      Lass sie Dir schmecken!
      Viele liebe Grüße,
      Lina und Tina ♥

  2. Lecker sieht das aus! Ich lieb die Dinger ja sehr. Bei uns gibt es die übrigens in einigen wenigen Bäckereien fast immer und an Fasching in ziemlich vielen. Aber selbermachen ist eh eine viel tollere Idee!
    Herzliche Grüße,
    Dani

  3. Auch ich muss sehr enttäuscht feststellen, dass es Spritzkuchen nirgends mehr gibt. Egal bei welchem Bäcker und Stadt, Spritzkuchen sind nicht aufzufinden.
    Ich werde mich wohl ans Selbstmachen versuchen müssen.

    Danke für das Rezept, werde ich dieses Wochenende mal ausprobieren.
    Gruß
    Domi

    • Hallo Domi,
      da sind wir ja nicht die einzigen Pechvögel.
      Sie sind wirklich nicht schwer herzustellen und schmecken ganz wunderbar. Jedenfalls hoffen wir, dass sie auch Dir schmecken werden.
      Viel Spaß beim Backen!

      Liebe Grüße
      Lina und Tina

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