Erdbeer-Ricotta-Törtchen mit einem Boden aus Cashewkernen

Was sollen wir sagen – wir lieben die Erdbeerzeit!! Ob als Marmelade, zum Salat, als Kuchen, zum Frühstück oder einfach direkt weggenascht, Erdbeeren passen einfach immer!

Toll ist auch die Kombination Erdbeer-Ricotta und da wir Cashewkerne mindestens genauso lieben haben wir aus den Zutaten kleine Erdbeertörtchen gezaubert. Diese sind genau die richtigen Erfrischungen bei sommerlichen Temperaturen und den Ofen benötigt man dafür auch nicht.

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Rezept Boden:
1 Tasse Cashewkerne
5 Datteln
Eine Prise Salz
4 kleine runde Formen – Durchmesser ca. 7 cm

Alles Zusammen in einem Mixer zerkleinern oder in Handarbeit kleinhacken. Ein Schneidebrett mit Backpapier auslegen, Förmchen daraufstellen, den Boden hineinfüllen und festdrücken.

Rezept Erdbeer-Ricotta-Creme (für 4 Törtchen):
100 g Erdbeeren
Saft und Schale von 1/2 Limette
80 g Zucker
125 g Ricotta
150 g Frischkäse
200 ml Sahne

Sonstiges:
Extra Erdbeeren

Erdbeeren pürieren und mit dem Zucker, Limettensaft und – schale vermengen. In einer großen Schüssel den Ricotta zusammen mit dem Frischkäse und der Sahne geben und gut verrühren, so dass eine schöne glatte Masse entsteht. Das Erdbeerpüree dazugeben, gut unterrühren und in die vorbereiteten Förmchen auf den Boden geben. Alles für mind. 4 Stunden in das Tiefkühlfach stellen, am besten noch über Nacht. Diese dann allerdings ca. 15 Minuten vor dem Servieren wieder aus dem Fach holen, kurz antauen lassen und aus den Förmchen lösen.

Die restlichen Erdbeeren pürieren und als Fruchtcreme kurz vor dem Servieren über die Törtchen geben.

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In diesem Sinne hoffen wir jetzt noch auf viele tolle Sommertage, denn diese Törtchen kann man auch wunderbar vorbereiten und solange im TK lagern bis der richtige Moment gekommen ist.

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

Winterliche Eierpunsch-Waffeln

Waffeln gehören eigentlich schon seit unseren Kindertagen zu der Weihnachtszeit dazu. Ob bei kleinen Weihnachtsfeiern in der Schule oder in der heimischen Küche mit der Mama – mindestens einmal mussten Waffeln gebacken werden. Alleine wenn der Geruch sich Zuhause ausgebreitet hat lief einem schon das Wasser im Mund zusammen…! Mhhhh!
Hier kommt nun allerdings eine Version für Erwachsene – Eierpunschwaffeln mit einem Schuß Rum!
_DSC1621 (1)_20141130Zutaten:
190 g Mehl
65 g Speisestärke
1 Tl Backpulver
1/2 Tl Natron
1 Tl Salz
4 Tl Zucker
1 Tl Muskat, gerieben
1 Tl Zimt
475 ml Eierpunsch
160 ml Keimöl
2 Eier
2 El Rum

In einer kleinen Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen. In einer etwas größeren Schüssel die übrigen Zutaten mit einem Handrührgerät vermengen, die trockenen Zutaten hinzufügen und so lange rühren, bis alles gerade eben zu einem Teig vermengt ist. Nun für ca. 30 Minuten ruhen lassen. Dann kann auch schon das Waffeleisen angeschmissen werden, wir haben hierfür unser belgisches Eisen verwendet und ca. 1-1,5 El Teig für diese kleinen Waffeln hineingegeben.

Genießen kann man sie ganz einfach mit Puderzucker, oder vielleicht mit Zimtsahne, oder Zimteis, oder, oder, oder…!
Wir ziehen uns jetzt auch schnell wieder an unser Waffeleisen zurück und genießen den Inbegriff von Gemütlichkeit und die Erinnerung an Kindheitstagen.

Habt eine wunderbare Woche und lasst es Euch gut gehen.
Eure Lina & Tina ♥

Pumpkin Cinnamon Rolls

Wir sind ja zwei Mädels, die im Dunstkreis von Hamburg wohnen und sind, wie Ihr ja wisst, bekennende Franzbrötchen-Fans. Es gibt ja wirklich fast nichts Besseres!! Und hier kommen wir auch schon dazu, warum wir sagen „fast“:
DIESE Kürbis-Zimt-Röllchen sind so unglaublich lecker und saftig, dass wir schon fast süchtig sind!!! Kaum sind sie aufgefuttert möchten wir auch schon wieder Neue backen!!! Und sie passen dann auch noch so wunderbar zu diesem herbstlichen Wetter.
Wenn dann das ganze Haus noch lecker nach Zimt & Zucker duftet, vielleicht noch mit einer schönen Tasse heißen Chai-Latte dazu….. hmmmmmmm!
Ganz ehrlich, es gibt derzeit nichts Schöneres!!_DSC1559 (1)_20140920Zutaten Teig:
180 ml Milch, lauwarm
1 El Honig
2 Tl Trockenhefe
1 Tl Salz
1/8 Tl gemahlene Muskatnuss
350 g Mehl
35 g Butter, Zimmerwarm und in Würfel geschnitten
1/2 Tasse Kürbispüree (Kürbis mit etwas Wasser weichkochen und pürieren)

Zutaten Füllung:
35 g Butter, geschmolzen
70 g brauner Zucker, eventuell mehr
1 El Zimt
1/8 Tl gemahlene Muskatnuss

Zutaten Glasur:
130 g Puderzucker
1/2 Tl Vanille Extrakt
2,5 El Milch

In einer Rührschüssel die Milch mit dem Honig und der Hefe geben und für ca. 5 Minuten stehen lassen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit der Muskatnuss und dem Sals vermischen.
Nun zu der Hefemischung das Kürbispüree und die Butter geben und mit einem Handmixer so lange rühren, bis die Butter nicht mehr klumpig ist. Langsam nun die Mehlmischung hinzufügen und kurz vor Ende zu den Knethaken wechseln oder alles mit der Hand gut durchkneten (ca. 6-8 Minuten) bis ein schöner elastischer und glatter Teig entstanden ist. Teig abdecken und für ca. 60 Minuten gehen lassen, er sollte dann die doppelte Größe erreicht haben.

Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen, dass eine Dicke von ca. 1 cm hat. Dieses mit der geschmolzenen Butter bestreichen und mit dem braunen Zucker bestreuen. Der komplette Teig sollte mit dem Zucker bedeckt sein, hier also auch gerne etwas mehr nehmen. Nun nur noch mit Zimt und Muskat bestreuen und von der langen Seite her aufrollen.  Jetzt mit einem scharfen Messer ca. 12 Scheiben schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in eine gefettete Form legen, dabei müssen sie sich nicht unbedingt berühren. Wir haben dafür eine 26-er Tarteform genommen. Diese wieder mit einem Tuch bedecken und für weitere 30 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 200 °C vorheizen, das Tuch entfernen und für ca. 20 Minuten backen. Die Oberfläche sollte leicht gebräunt sein.

Für die Glasur alle Zutaten verrühren, so dass die Masse zäh fließend ist und noch über die warmen Röllchen geben. Diese kleinen Leckereien können dann auch sofort gegessen werden, den warm schmecken sie am besten. Später lassen sie sich sonst auch in der Mikrowelle kurz erwärmen._DSC1576 (1)_20140920Leider sind unsere Röllchen auch schon wieder aufgefuttert (warum geht das nur so schnell?!)
Wir werden nun rasch einen weiteren Kürbis kaufen gehen. Die restlichen Zutaten hat man ja meistens eh im Haus und für Nachschub sorgen

Herbstliche Grüße und lasst es Euch gut gehen!
Eure Lina & Tina ♥

 

Frozen Banana´s – das neue Eis am Stiel ●Gewinnerbekanntgabe der Gutscheine●

Frozen Bananas – gefrorene Banane am Stiel!
Diese kleine Leckerei gehört eindeutig auf unsere „warum-bin-ich -nicht-selbst-darauf-gekommen“- Liste !
Wir sind ganz begeistert, denn dieses „Eis am Stiel“ hat alles, was man sich wünscht: einen cremig, fruchtigen Kern, eine knackige Hülle und
einen gewissen Extra-Crunch.
Schon lange wollten wir diesen neuen Trend aus Amerika ausprobieren, aber die Erdbeeren kamen einfach immer wieder dazwischen, hihi!
Nun war es dann endlich soweit. Ein neuer Eis-Spaß für Klein und Groß auf eine ganz neue Art und ratzifatzi verputzt.
Für eine gesunde, kalorien- und fettarme Alternative zum herkömmlichen Speiseeis könnt Ihr die Bananen natürlich ganz ohne Schokolade und Toppings genießen. Auch das schmeckt wirklich wunderbar!
FrozenBanana7_600x600_100KBZutaten für 4 Frozen Bananas:
2 mittelgroße Bananen
100 g Zartbitter Schokolade
20 g weiße Schokolade
100 g Pistazien, gehackt
4 Eisstiele (toll eignen sich auch Pommes-Pieker aus Holz, ersatzweise Holzpiesse)
Sonstiges: Butterbrotpapier, Gefrierbeutel

Einen Abend vorher:
(wer  nicht  warten möchte, der sollte eine Kühlzeit von mindestens 3 Stunden einplanen)
Die Bananen schälen und halbieren.
Durch jede halbe Banane steckt Ihr nun einen Eisstiel. Wir haben die Bananen dann vorsichtig in einen Gefrierbeutel gepackt und eingefroren.
Am nächsten Tag (oder nach ca. 3 Stunden):
Die Pistazien hacken und in einen tiefen Teller füllen. Die Schokolade jeweils im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen.
Etwas Butterbrotpapier auf der Arbeitsplatte auslegen.
Die gefrorenen Bananen können nun in die  Zartbitterschokolade getaucht werden. Das sollte ratzifatzi gehen, denn die Schokolade wird rasch fest. Eine Seite nun in die Pistazien drücken und direkt auf dem Butterbrotpapier ablegen. Dies macht Ihr nun auch mit den anderen drei Bananen und legt sie mit einem kleinen Abstand zueinander in eine Reihe.
Die weiße Schokolade noch einmal umrühren. Mit dieser verleiht Ihr dem Topping nämlich nun sein leckeres I-Tüpfelchen. Dazu nehmt ihr etwas Schokolade auf einen kleinen Löffel und schwenkt diesen nun über den Bananen hin und her. Dabei lasst ihr die Schokolade langsam in einem Strahl von dem Löffel laufen.
Die Frozen Bananas können entweder direkt vernascht, oder aber auch wieder eingefroren werden (entweder in einem Gefrierbeutel, oder in einer Gefrierdose). Besonders toll ist natürlich, dass man die Frozen Bananas immer so verzieren kann, worauf man gerade Lust hat. Ob ein anderer Schokoladenüberzug oder ein anderes Topping (z.B. kleine Smarties, gehackte Erdnüsse, Oreos oder Kokosraspel); der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Durch die Vielfältigkeit schlägt natürlich auch das Herz der Allergiker und Veganer höher, was wir super finden!
FrozenBananas4_600x600_100KBDenkt Ihr, dass die Bananen steinhart sind ? Das dachten wir auch, aber da können wir Euch beruhigen. Sie sind immer noch bissfest und einfach nur sehr angenehm angefrostet. Sie wird sogar richtig cremig. Eine richtige Erfrischungsbombe!
FrozenBananas3_600x600_100KBGanz zum Schluss möchten wir Euch natürlich noch verraten  wer unsere Gewinner der Gutscheine sind.
Aus dem Lostopf hüpften folgende Namen:
* Diana Jekstadt
* Katja (vom Blog HoetusPoetus)
* Ken Takel (vom Blog Awesomatik)

Bitte schickt uns über unser Kontaktformular Eure Adresse, damit wir die Gutscheine schnell an Euch versenden können. Denn sicherlich wollt Ihr auch schnell auf der Schokoladenwolke schweben, nicht wahr ?!
An alle, die nicht gewonnen haben: seid nicht traurig! Dies war nicht unser letztes Gewinnspiel.
Vielen Dank für die große Teilnahme am Gewinnspiel – Ihr seid ganz allerliebst ♥

Wir wünschen Euch allen eine wunderbare Woche und lasst es Euch gut gehen!
Eure Lina und Tina ♥

Eine Liebeserklärung an das Klatschbrötchen {in Neuauflage}

Klatschbrötchen – die sind uns wohl alle noch ein Begriff und haben uns in der Kindheit oftmals begleitet!
Beim Kiosk oder selbst beim Bäcker neben der Schule konnte man sie für 70 Pfennig kaufen. Auf dem Schulhof galt man als absolut cool und wurde um den „einfachen“ Zwischensnack bewundert.
Beim gemeinsamen Familienfrühstück auf einem Sonntag morgen durfte es auch mal etwas besonderes sein…also ein Brötchen aufgeschnitten, auf die Unterseite einen Schokokuss gestellt und dann  mit mächtig Krawums und Freude die Oberseite raufklatschen lassen (das war immer das Beste daran). Fertig war das wohl leckerste Brötchen der Welt – das Klatschbrötchen!
Wir haben diesen Klassiker ein wenig aufbereitet und präsentieren euch nun das Klatschbrötchen 2.0 .
Für diese leckeren Teilchen solltet Ihr aber genügend Zeit einplanen, da der Teig in insgesamt 3 Etappen mehrere Stunden ruhen muss.
Dafür wird man dann geschmacklich aber sehr belohnt! Frisch schmecken sie am besten, wie es beim Hefeteig nun einmal so ist. Wir empfehlen Euch also diese auch wirklich ganz frisch zu verköstigen!
Ein weicher und fluffiger Hefeteig, überzogen mit Schokolade und gefüllt mit einer traumhaften Schaumfüllung! Mhhhh…!

Eine Liebeserklärung an die Kindheit und an das Klatschbrötchen
Klatschbrötchen1_600x600_100KBZutaten ( 14 Stück) für den Teig bestehend aus 2 Teilen:
Teil 1:
125 g Mehl
75 ml Wasser
25 g frische Hefe

Die frische Hefe im lauwarmen Wasser in einer Schüssel auflösen. „Füttert“ sie mit einer Prise Zucker. Das Mehl hinzufügen und zu einem Teig verkneten . Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und an einen warmen Ort ruhen lassen. Den Teig nun gehen lassen, bis er seine Größe verdoppelt hat. Je nach Hefe und Umgebungstemperatur dauert dies 30 – 120 Min.

Teil 2:
400 g Mehl
100 g Zucker
1-2 EL Honig
75 g Butter, Zimmertemperatur
2 Eier, Zimmertemperatur
1 Prise Salz
125 ml Wasser

Nun kann der restliche Teig angefertigt werden. Alle restlichen Zutaten, bis auf die Butter, dem Teig aus Teil 1 hinzufügen.
Mit einem Teighaken der Küchenmaschine oder des Mixers durchmixen.Den Teig aus der Schüssel nehmen und kräftig durchkneten, bis er schön elastisch wird. Eventuell  etwas Mehl hinzufügen, damit der Teig nicht so klebt. Den Teig zurück in die Schüssel geben und die Butter hinzufügen. Wieder alles gut durchgekneten, bis Ihr einen elastischen, aber nicht klebrigen Teig erhaltet. Das kann auch ca. 5-10 Minuten dauern. Deckt die Schüssel wieder mit Frischhaltefolie ab und lasst den Teig ein weiteres Mal gehen, bis er seine Größe verdoppelt hat.

Mit einem Teigschaber immer 80 g schwere Teile von dem Teig abnehmen, zu einer Kugel formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken.
Den Ofen auf 200 °C  Ober/Unterhitze  vorheizen und die Teigbällchen währenddessen weitere 30 Minuten gehen lassen.
Nun ab in den Ofen damit und 10Minuten backen. Dann die Temperatur auf 150 °C herunter stellen und weitere 10 Minuten goldbraun backen.
Auf einem Küchengitter in Ruhe abkühlen lassen.

Zutaten für die Schokoladenglasur:
150 g Zartbitter Kuvertüre, gehackt
5 EL Wasser
240 g Puderzucker

Puderzucker und Wasser in einen kleinen Topf geben, mit dem Schneebesen verrühren und kurz aufkochen lassen. Den Topf beseite stellen und die gehackte Schokolade mit dem Schneebesen einrühren. Wenn eine glatte Masse entstanden ist, können die süßen Brötchen auch schon bis zur Hälfte in die Glasur getunkt werden. Gut abtropfen und auskühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:
2 Eiweiß
300 g Zucker
3 TL Ahornsirup
40 ml Waser

Für das Frosting gebt Ihr das Eiweiß zusammen mit dem Zucker, Ahornsirup und dem Wasser in eine Schüssel und verrührt dieses über einem Wasserbad. Mit den Rührstäben des Handrühgerätes die Masse ca. 7 Minuten lang aufschlagen. Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und noch einige Minuten weiterschlagen, bis die Masse abgekühlt ist.
Jetzt die Brötchen halbieren und mit der Tülle 1M auf die Unterseite die unglaublich leckere Schaummasse spritzen. Wenn Ihr keine Tülle zur Hand habt, dann könnt Ihr die Schaummasse natürlich auch großzügig mit einem Löffel/ Messer darauf verteilen.
Nur noch die Oberseite auflegen und tadaaaa – fertig ist das homemade Klatschbrötchen!
Klatschbrötchen1_600x600_100KBDas Klatschbrötchen 2.0 ist nun zwar ohne „Klatsch“, aber dafür mindestens genauso lecker!
Für uns ein absoluter Hochgenuss!

Habt einen tollen Frühlingstag und lasst es Euch gut gehen!

Zuckersüße Grüße,
Eure Lina und Tina

 

Weiße Schoko-Mousse mit ganz viel Herz ♥

Hach, ist es nächste Woche wirklich schon wieder soweit?? Und speziell für die Herren ein kleiner Hinweis: der Valentinstag steht vor der Tür!! 😉

Damit alle noch genug Zeit haben sich ganz in Ruhe zu überlegen was sie Ihrem/Ihrer Liebsten tolles zaubern können, haben wir diese Woche schon eine kleine Idee für ein leckeres Dessert mit extra viel Liebe  ♥
Dieses herzige Schoko-Mousse besteht nicht nur aus weißer Schokolade, sondern wird noch durch Joghurt und Vanille abgerundet und bekommt dadurch eine herrlich leichte Note – wer schwebt da nicht auf Wolke sieben, während viele kleine Herzchen um einen rumflattern..!!
_DSC0950 (1)_20140202-2Zutaten:
200 g weiße Schokolade
260 ml Sahne
1 Tl Vanille-Extrakt
160 ml Joghurt Natur
4 Eiweiß
Erdbeermarmelade
Erdbeeren

Von der Sahne 160 ml steif schlagen und dabei das Vanille-Extrakt dazugeben, anschließend den Joghurt unterheben. Die restlichen 100 ml der Sahne erhitzen. Die weiße Schokolade hacken und in eine Schüssel geben.  Sobald die Sahne heiß ist diese über die Schokolade gießen und stehen lasse, danach verrühren bis eine schöne homogene Masse entstanden ist. Die 4 Eiweiß steif schlagen. Nun die Sahne-Johurt-Creme mit der Schokolade mischen und dann vorsichtig das Eiweiß unterheben. Die Erbeermarmelade und das Mousse gebt ihr in 2 separate Spritzbeutel.
Nun gebt ihr etwas von der Mousse in die vorbereiteten Dessertgläser. Dann spritzt ihr mit der Erdbeermarmelade an den gewünschten Stellen Punkte direkt an den Glasrand und bedeckt dieses wieder mit Mousse. Bevor Ihr die abschließende Schicht Mousse in die Gläser füllt nehmt Ihr einen Holzspieß o.ä. zur Hand und fahrt damit von oben nach unten durch die Erdbeerpunkte, so dass Herzen entstehen. Die Spieße dann zur Glasmitte hin wegziehen. Nun nur noch die letzte Schicht Mousse in die Gläser füllen und für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren die Erdbeeren in Scheiben schneiden, diese zu Herzen formen und die Mousse damit dekorieren.
_DSC0968 (1)_20140202-3Hmmm, wir stimmen uns jetzt schon auf den Valentinstag ein, genießen diese leckere Mousse zusammen mit unseren Männern und überlegen uns schon einmal eine weitere Valentins-Leckerei für die nächste Woche!

Zuckersüße Grüße
Eure Lina & Tina ♥

Ein Backbuch geht auf Reise….!

Anfang des Jahres hatte Rebecca von Feuchtfröhlich die Idee ein Backbuch auf die Reise quer durch Deutschland zu schicken. Jeder der mitmacht und das Buch bekommt, darf sich ein Rezept aussuchen, nachbacken, etwas ins Büchlein schreiben und schickt es dann weiter.

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Diese Woche war es dann endlich soweit, das Büchlein lag in unserem Briefkasten – zugeschickt von Yvonne.  Natürlich haben wir schon die letzten Monate die Reise verfolgt und die Beiträge unserer Blogger-Kollegen gelesen. Unbewusst denkt man dann „Ach Mensch, das hätte ich auch gerne gebacken“ und „hoffentlich bleiben noch schöne Rezepte übrig“. Was sollen wir sagen: unsere Angst war unbegründet. Ganz unscheinbar stand sie da, fast schon am Ende des Buches: die „Pinien-Marzipan-Tarte“!

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Die Zutaten sind wirklich interessant, die Zubereitung ist denkbar einfach und gerade diese Kombination macht den Reiz aus, auch wenn wir in Bezug auf den Marzipan erst unsere Zweifel hatten. Wer uns kennt weiss, dass wir keine großen Marzipan-Fans sind, aber zusammen mit Pinienkernen, Orangen, Honig & Lavendel entsteht eine leckere & sommerliche Tarte.

Von dem nachfolgenden Rezept haben wir nur die halbe Menge genommen und diese auf 6 Mini-Tarteformen verteilt:

Zutaten:

  • 1 Packung TK Blätterteig (ca. 450 g)
  • 400 g Marzipanromasse
  • 200 g Sahne
  • 2 Eier
  • 2 Tl abgeriebe Schale von 1 Bio-Orange
  • 150 g Pinienkerne
  • 2 El flüssiger Blütenhonig
  • 1 El Lavendelblüten (optional)

Teigplatten nebeneinander auf einer Arbeitsfläche auftauen lassen. Marzipan in kleine Stückchen reissen und mit der Sahne und den Eiern in einer Rührschüssel fein pürieren. Die Orangenschale unterrühren.

Ofen auf 200 °C vorheizen. Teigplatten aufeinanderlegen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Blechgröße ausrollen.  (Für Mini-Tarteformen Kreise ausstechen). Das Blech mit kaltem Wasser abspülen, Blätterteig darauflegen und dabei einen kleinen Rand hochziehen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Teig mit Backpapier belegen und mit einem zweiten Blech beschweren. (Mini-Tarteformen: hier haben wir jeweils 3 Stück ineinander gestapelt und die oberste mit einer Espressountertasse beschwert). Im Ofen auf der untersten Schiene ca. 15 Minuten vorbacken. Backpapier und Backblech entfernen (bzw. Förmchen „entstapeln“). Den Teig weitere 5 Minuten backen.

Die Marzipancreme auf dem Teig verstreichen und mit Pinienkerne bestreuen. Nochmals für ca. 15 Minuten goldbraun backen. Den Honig über die noch heiße Tarte träufeln und mit Lavendelblüten bestreuen.

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Wir möchten uns hiermit ganz herzlich bei Rebecca bedanken, dass wir bei dieser tollen Aktion mitmachen durften! 🙂 Nun macht sich das Büchlein auch schon auf den Weg zu  Anja, der nächsten Empfängerin!! Wir sind ja schon jetzt gespannt, wer die Schoko-Himbeer-Tarte macht… unser Favorit Nr. 2! 🙂

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

„Pastéis de Belem“ – portugiesische Cremetörtchen

Vielleicht war von Euch schon einmal jemand in Portugal und hat diese kleinen Leckereien probiert? Benannt sind sie nach der Bäckerei in Lissabon aus der sie ursprünglich stammen und dieses Rezept kommt dem Original verdammt nah! Wer sie nicht kennt – in einer knusprigen Blätterteighülle verbirgt sich eine cremige Puddingfüllung mit einer zarten Zitronennote und einem klitzekleinen Hauch von Zimt.

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Zutaten (ca. 12 Stück):

  • 250 g Milch
  • 250 g Sahne
  • 170 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 5 Eigelbe
  • 1 Zimtstange
  • geriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone, eventuell etwas mehr
  • 500 g TK-Blätterteig
  • Puderzucker/Zimt

Milch, Sahne, Zucker, Mehl und Eigelb in eine Schüssel geben und gut verrühren. In einen Topf füllen und die Zimtstange, sowie die Zitronenschale hinzugeben. Unter Rühren auf niedriger Stufe ca. 10-20 Minute köcheln bis ein Pudding entstanden ist. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 °C vorheizen. Aus dem Blätterteig ca. 10 cm große Kreise ausstechen, falls erforderlich den Teig vorher auf eine Stärke von ca. 3 mm ausrollen. Die Mulden eines Muffinbleches mit den Teigkreisen auslegen. Die Zimtstange aus der Creme entfernen und diese in die Förmchen füllen, dabei aufpassen, dass diese nicht zu hoch befüllt werden (ca. ein guter Esslöffel voll). Der Pudding geht erst auf und fällt später beim Abkühlen wieder zusammen.

Die Törtchen ca. 25-30 Minuten lang backen bis die Füllung fest und leicht gebräunt ist. Für 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, mit einem stumpfen Messer lösen und auf ein Küchengitter geben. Jetzt nur noch mit etwas Puderzucker bestäuben – wer mag auch mit Zimt – und warm oder kalt genießen!

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Trotz des Zimts (eigentlich ja typisch für die Weihnachtszeit) kann man die Törtchen auch jetzt im Sommer gut essen. Man schmeckt das Zimtaroma kaum raus. 😉 Bei uns haben sie gerade mal 10 Minuten überlebt, dann waren sie auch schon restlos weg…

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina