Rhabarber Curd

Endlich ist es wieder soweit: die lang ersehnte Rhabarberzeit ist da!
Wir waren bisher schon ganz fleißig. Von Kuchen über Kompott und Marmelade war so einiges dabei. Ganz besonders begeistert waren wir von unserem Rhabarber Curd und deshalb möchten wir Euch dieses Rezept auch auf gar keinen Fall vorenthalten. Ob pur, als Aufstrich oder auf Basis vieler Füllungen für Torten – ein himmlischer Fruchtgenuss!
RhabarberCurd3_600x600_100KBZutaten für insgesamt 0,95 L:
400 g Rhabarber
55 g Zucker
60 ml Wasser

6 Eigelb (Gr.L)
170 g  Zucker
1 Prise Salz
1 TL  fein geriebene Zitronenschale einer unbehandelten Zitrone
50 g Butter, Raumtemperatur

Den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden (Geschält werden brauch er nicht!).
Die Stückchen nun mit 55 g Zucker in einem kleinen Topf verrühren und so 10 Minuten ziehen lassen, bis sich ein wenig Saft gebildet hat. Das Wasser hinzugeben und so lange auf mittlerer Flamme köcheln lassen, bis keine Stücken mehr zu sehen sind. Zwischendurch immer mal umrühren.
Nun braucht Ihr nur noch die Zitronenschale hinzufügen, alles mit einem Pürierstab zu einer glatten Masse pürieren und auf Zimmertemperatur auskühlen lassen.
Über einem Wasserbad die Eigelbe zusammen mit dem Zucker und Salz so lange mit dem Handmixer schaumig schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Eimasse sollte warm sein. Langsam die Hälfte vom Rhabarberpürree hinzugeben und so lange Rühren, bis die gesamte Eimasse schön warm ist, aber nicht kocht. Den Rest vom Rhabarberpürree unterrühren, die Schale aus dem Wasserbad nehmen und langsam die Butter schmelzen lassen.
Rhabarber Curd in Twist off Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen.

Im Kühlschrank ist Rhabarber Curd nun 7 Tage haltbar!

Unsere Tipps:
* Besonders aromatisch schmeckt der Rabarber Curd mit dem rot-fleischigem Rhabarber.
* Damit Ihr das ganze Jahr über Rhabarber Curd in Eurem Kühlschrank stehen habt, könnt Ihr frischen Rhabarber hierfür geputzt und fertig in kleine Stücke geschnitten einfrieren. Wichtig ist nur, dass Ihr sie direkt gefroren verwendet und nicht erst auftaut.
RhabarberCurd_600x600_100KBRhabarber Curd eignet sich wunderbar für den Frühstückstisch (besonders beim Osterfrühstück oder Brunch). Ob auf frischem Brötchen, Toast, Croissants oder auf Scones frisch aus dem Ofen…dem sind keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Rhabarber Curd aber auch wunderbar für das Füllen von Torten oder Cupcakes verwenden, als Schlieren im Eis, als Basis von Schicht-Desserts und Cremes,……oder auch einfach so genießen. Rhabarber Curd ist auch eine schöne Geschenkidee aus der Küche!

Habt einen sonnigen Tag und eine schöne Woche!

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

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Nutella Brioche

Ihr Lieben,
jetzt war es doch wieder viel zu lange ruhig um uns…
Pünktlich zu Ostern haben wir aber für Euch den absoluten Oberkracher. Bei uns ist jedes Jahr der Osterbrunch mit der kompletten Familie Tradition und als bekennende Nutella-Junkies sind diese fluffigen Brioche mit der zart schmelzenden Nuss-Nougat-Füllung dafür ein absolutes Träumchen!! Die Herstellung ist total simpel und die Zutaten dafür hat man eigentlich auch immer im Haus. Eigentlich könnten wir sie jeden Sonntag verputzen..

Zutaten (ca. 18 Stück):
240 g Mehl
25 g Zucker
1 Prise Salz
1 Packung Trockenhefe
70 ml lauwarme Milch
2 Eier, Raumtemperatur
125g Butter, Raumtemperatur – gewürfelt
Nutella

Am besten nehmt Ihr dafür eine Küchenmaschine mit Knethaken und gebt in die Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Hefe. Dieses auf langsamster Stufe gut vermengen, danach Milch und Eier dazugeben und 2 Minuten lang verrühren. Nun die Küchenmaschine auf die mittlere Stufe stellen und alles 6-8 Minuten lang zu einem glatten Teig verarbeiten. Anschließend die Butter Stück für Stück hinzugeben und jedes Mal warten bis diese gut eingearbeitet ist – ca. 5 Minuten insgesamt verkneten.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einem Rechteck von ca. 40 x 30 cm ausrollen. Dabei den Teig ab und an drehen damit er nicht festklebt und entsprechend die Fläche neu mit Mehl bestäuben. Danach den Teig mit Nutella bestreichen und von der langen Seite aus aufrollen. Ein Muffinblech fetten, von der Teigrolle ca. 2-3 cm breite Scheiben abschneiden und diese mit der Schnittfläche nach oben in die Mulden des Bleches legen. Mit einem Handtuch bedecken und an einem warmen Ort ca. 30-45 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen und die Brioche für 15-20 Minuten backen, sie sollten eine leichte Bräune angenommen haben. Am besten schmecken sie natürlich wenn sie noch warm sind, wenn man sie luftdicht verpackt kann man sie aber auch noch am nächsten Tag genießen.

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Nutella Brioche

Wir wünschen Euch entspannte Vorbereitungen für das Osterfest und eine fröhliche Eiersuche!

Zuckersüße Grüße,
Eure Lina & Tina

Homemade Maracuja Curd! Sommer pur!

Ihr habt die letzten verregneten Tage satt und wollt endlich wieder Sommer? Kein Problem!
Wir versprechen Euch eines: mit diesem Rezept holt Ihr Euch den Sommer und sogar die Tropen direkt ins Haus!
Dieses Curd ist so herrlich vielseitig einsetzbar…ob direkt morgens auf’s Frühstücksbrötchen, zum Verfeinern von Törtchen, als Topping oder Schlieren im/auf Eis, oder im Joghurt. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und wir haben uns auch schon dabei erwischt, wie wir es direkt aus dem Töpfchen gelöffelt haben…! Mhhhh!
Leider ist es immer viel zu schnell verzehrt. Unsere Freunde und Verwandte bestehen immer auf ein kleines Gläschen, von daher können wir nur empfehlen immer etwas mehr davon zuzubereiten.IMG_4804_bearbeitet
Zutaten für den Maracuja Curd
3 Eier (Gr. L)
60 g Butter
115 g Zucker
8 reife Maracujas (die Maracujas sollten schön schrumpelig sein)

Zubereitung:
Die Eier verquirlen und beiseite stellen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Mark der Maracuja im Wasserbad erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist und der Zucker sich aufgelöst hat. Die Eier unter ständigem Rühren dazugeben bis die Masse eindickt. Das kann schon seine 10-15 Minütchen dauern (aber gibt Muckis…hihi). Wenn der Curd die Konsistenz von Pudding hat könnt ihr die Schüssel wieder vom Wasserbad nehmen und abkühlen lassen.
Das Curd in ein Weck-Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Dieses ist dann ca. 1 Woche haltbar!IMG_4776_bearbeitet
Habt eine schöne Woche und lasst es Euch gut gehen!

Zuckersüße Grüße,
Eure Lina & Tina ♥

Homemade Nutella-Spekulatius-Creme

Ja, wir geben es zu – wir gehören zu den absoluten Nutella-Junkies. Dementsprechend sind unsere Ansprüche auch extrem hoch was Schokoladen-Brotaufstriche betrifft. Da die Weihnachtstage nun aber wirklich zum Greifen nahe sind ,wollten wir unsere Schokocreme ein wenig  weihnachtlicher gestalten. Spekulatius zum Weihnachtsfrühstück hört sich auch toll an, dachten wir, und somit ist eine himmlische Kombination aus Beidem entstanden:
die Homemade Nutella-Spekulatius-Creme!
Jede Creme für sich ist schon oberlecker, aber zusammen sind sie einfach der Hammer! 🙂
Was das Beste an unseren Homemade Cremes ist? Das ist ganz klar: man weiß was drin ist! Tauscht man die Vollmilchschokolade gegen Zartbitter aus, dann ist es sogar ein leckeres veganes Frühstücksvergnügen!

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Zutaten Spekulatiuscreme:

  • 250 g Spekulatius
  • 50 g brauner Zucker
  • 200 ml Kokosnussmilch
  • 20 g Margarine
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 1/2 Tl Zimt

Den Spekulatius mit dem braunen Zucker zusammen zu feinen Krümeln zermahlen, wir haben dafür eine elektrische Kaffeemühle genommen. Diese in eine Schüssel füllen, die Kokosnussmilch hinzufügen und mit einem Handmixer gut verrühren. Die Margarine schmelzen und zusammen mit dem Zitronensaft und dem Zimt unterrühren. Nun beiseite stellen (Creme dickt noch nach), oder wenn man nur diese Creme machen möchte, dann füllt man sie direkt in entsprechende Gefäße und lagert sie im Kühlschrank.

Zutaten Nutellacreme:

  • 1 Tasse Haselnüsse, gehackt
  • 240 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • Rapsöl (wir hatten erst mit 2 El begonnen, das ist aber zu wenig. Besser sind 3-4 El*)
  • 3 El Puderzucker
  • 1 El Backkakao
  • 1/2 Tl Vanilleextrakt
  • 3/4 Tl Salz

Die gehackten Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett noch einmal nachrösten. Dabei ständig aufpassen, dass sie nicht anbrennen (das geht wirklich ratz fatz). Beiseite stellen und komplett abkühlen lassen. Die Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und ebenfalls auskühlen lassen.Nun die Haselnüsse fein mahlen, hier kam ebenfalls wieder die elektrische Kaffeemühle zum Einsatz .
Haselnüsse in eine Schüssel geben und Öl, Puderzucker, Kakao, Vanilleextrakt und Salz hinzufügen. Alles miteinander vermengen. Die geschmolzene Schokolade dazugeben und solange rühren bis die Masse so glatt wie möglich ist. Etwas stehen lassen, so dass sie leicht andickt.
Beide Cremes jeweils in einen Spritzbeutel füllen und zusammen in vorbereitete Gläser füllen. Fertig!

* Bei der Zugabe von nur 2 El Öl ist die Creme sehr hart, wir haben erst einmal nur einen EL mehr hinzugefügt, da wurde es etwas besser aber noch nicht perfekt. Also hier nicht sparsam sein. Sollte man merken, dass die Creme doch zuuuu fest wird, kann man sie wieder leicht erwärmen und noch etwas Öl hinzugeben.

Jetzt kann einem leckeren Weihnachtsfrühstück doch wirklich nichts mehr im Weg stehen, oder?
Tipp: Dies wäre auch ein nettes Weihnachtsgeschenk oder Mitbringsel.

Ach und noch was: nur noch 6 Tage bis Heiligabend! 🙂

Weihnachtliche Grüße,
Eure Lina & Tina ♥

„Pains au chocolat“ oder ganz einfach: Schokocroissant

Neben den norddeutschen Franzbrötchen gibt es noch eine zweite kleine Köstlichkeit die wir besonders gerne zum Frühstück essen: „Pains au chocolat!“ Gut, bei unserem Bäcker um die Ecke bekommt man sie unter dem weniger schmucken Namen „Schokocroissant“ , bzw. sind diese dem „Pains au Chocolat“ sehr ähnlich. Zu einem ganz besonderen Sonntagsfrühstück sind sie aber ein absolutes MUSS!!
Und Hand aufs Herz, am Geburtstag ist dies schon immer eines unserer Lieblings-Frühstücksleckereien in der großen Pause gewesen 🙂
Bei Aurélie haben wir ein Rezept gefunden, mit dem man diese kleinen Kalorienbomben ganz einfach selbst zaubern kann, allerdings benötigt man dafür etwas Zeit. Daher am besten einen Tag vorher vorbereiten! Wir haben in den Rezept jetzt unsere Erfahrungen einfließen lassen, da wir erst beim 3. Versuch Glück mit dem Teig hatten und auch lieber eine andere Glasur mögen aber sie zeigt sehr schön, wie man den Teig falten muss.

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Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 150 ml Wasser
  • 30 g Zucker
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 160 g Butter
  • 130 g Zartbitter- oder Halbbitterschokolade
  • Etwas Schokolade für die Glasur

Zuerst wird der Teig vorbereitet. Dazu gibt man Mehl, Wasser, Zucker, Hefe und Salz in eine Schüssel und verrührt alles mit einem Holzlöffel. Der Teig ist sehr klebrig, das soll auch so sein. Diesen jetzt für mind. 2 Stunden an einem ruhen lassen (über Nacht war zu lang, danach war er schon leicht gegoren).

Nun muss die Butter zu einem Quadrat ausgerollt und mit dem Teig gefaltet werden. Hierzu hat Aurélie eine super Anleitung gemacht *klick*

Zum Schluss den Teig zu einem Rechteck von 40 x 24 cm ausrollen und in 10 kleine Rechtecke ( 8 x 12 cm) schneiden. Auf jedes 2 Stücke Schokolade platzieren und einrollen. Statt der Schokolade kann man z.B. auch kleine Marzipanstücke mit Schokomantel einrollen. Das kam besonders gut bei unseren Männern an…! 🙂

Jetzt müssen sie nochmals mind. 2 Stunden ruhen bis der Teig doppelt so groß ist. Nicht im warmen Backofen, wie man es sonst gerne bei Hefeteig macht!! Das ist zu warm, da läuft die Butter aus dem Teig und man hat am Ende lediglich „Fladen“…

Backofen auf 210 °C vorheizen und für ca. 20 Minuten backen. Komplett abkühlen lassen, restliche Schokolade schmelzen und in feinen Streifen über die Teilchen geben.

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Unser Fazit: Vieeel besser als bei unserem Bäcker um die Ecke und sie schmecken auch noch 2 Tage später!!!

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

För Hamborger Deerns & Jungs – das Franzbrötchen

Mit Franzbrötchen sind wir praktisch aufgewachsen. Ob früher als Snack nach der Schule oder jetzt kurz vor der Arbeit noch schnell beim Bäcker reingehuscht zum Frühstück – es begleitet uns schon seit Jahren und es hat wirklich lange gedauert bis uns klar war, dass diese Köstlichkeiten eine Hamburger Spezialität sind und dementsprechen nicht überall käuflich zu erwerben…Also MUSSTEN wir die natürlich auch selber backen – da ging ja nun kein Weg dran vorbei! 😉

FranzbrötchenZutaten:
200 ml + 1 El Milch
150g + 2 El Zucker
1 Würfel frische Hefe
500 g Mehl
125 g weiche Butter
Salz
2 El Zimt
1 Eigelb

Als erstes 100 ml Milch mit 2 EL Zucker erwärmen – die Milch darf nur lauwarm sein! Die Hefe hineinbröseln und in der Zuckermilch auflösen. In einer Schüssel 500 g Mehl geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Milch hineingeben und mit etwas von dem Mehl zu einem Vorteig verarbeiten. Diesen für ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun nochmals 100 ml Milch erwärmen. Mit 75 g Butter in Flocken, 75 g Zucker und einer Prise Salz zu dem Vorteig geben und verkneten. Den Teig für weitere ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Jetzt die restlichen 75 g Zucker und den Zimt mischen. Dabei 2 EL von der Zucker-Zimt-Mischung für später aufheben. Den Teig nun auf etwas Mehl zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30 x 50 cm) und mit 50 g Butter bestreichen. Gleichmäßig mit dem Zimtzucker bestreuen.
Den Teig nun von der Längsseite her aufrollen – die Nahtseite sollte unten liegen. Nun die Rolle in 3-4 cm große Sücke schneiden. Diese Stücke nun mit dem Stiel eines Kochlöffels in der Mitte eindrücken so dass rechts und links die Schichten des Franzbrötchens „rausquellen“.
Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und zugedeckt nochmal 20 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Das Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen, auf die Franzbrötchen streichen und mit dem restlichen Zimtzucker bestreuen.
Für 10 – 15 Minuten backen und abkühlen lassen.

Tipp: Falls die Brötchen während des Backens wieder hochkommen sollten, so kann man sie mit dem Kochlöffelstiel auch wieder runterdrücken.
Das nächste Mal versuchen wir sie noch etwas „platter“ hinzubekommen, damit sie nicht nur schmecken wie das Original sondern auch so aussehen. 😉

In diesem Sinne: „Hummel, Hummel…!“ 😉

Zuckersüße Grüße aus dem hohen Norden,
Lina & Tina