Internationaler Katzentag – Anleitung für eine Fondant Katze

Heute ist der internationaler Katzentag und viele werden so eine kleine süße Fellnase sicherlich auch Zuhause haben. Wir möchten Euch heute zeigen, wie man ein niedliches Kätzchen auch ganz einfach und mit wenig Zubehör als Deko für das nächste Backwerk zaubern kann und damit mit Sicherheit bei vielen Katzenfans für eine besondere Überraschung sorgt

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Zutaten für 1 Katze:

ca. 165 g Fondant
schwarzer Lebensmittelstift, alternativ schwarze Farbpaste
1 rosanes Zuckerherz
Farbpuder in der Farbe „poppy red“
1 rohe Spaghetti

Damit Ihr Euch in keinerlei Hinsicht, gerade als Anfänger in Sachen Fondant, unsicher sein müsst, haben wir einfach einmal alle verschiedenen Körperteile mit einer Digitalwaage für Euch abgewogen. Je nach Größe der Katze einfach anteilig die Menge erhöhen:

40 g Kopf
115 g Körper
5 g Schwanz
je 1 g pro Ohr
Nase ganz nach Gefühl Katze1_600x600_100KBAus dem Fondant für den Körper formt Ihr eine Art Kegel. Von einer Spaghetti brecht ihr ein Stück ab und steckt es so hinein, dass oben noch ein Stück rausschaut auf das dann der Kopf gesteckt wird. Katze2_600x600_100KBAus dem Fondant für den Kopf formt ihr eine ovale Form und steckt ihn auf dem Körper fest. Katze3_600x600_100KBFür die Ohren formt ihr zwei Dreiecke. Es sollte ausreichen die Kanten leicht zu befeuchten damit sie auf dem Kopf halten. Alternativ geht natürlich auch die Methode mit der Spaghetti oder man nimmt als „Kleber“ etwas Eiweiß. Katze4_600x600_100KBFür die Nase formt Ihr ein kleines Oval, für das Schwänzchen eine kleine Rolle und klebt diese mit Eiweiß oder Wasser fest. Katze5_600x600_100KBNun braucht Ihr eigentlich auch nur noch die Feinheiten ausarbeiten.
Mit dem Lebensmittelstift malt Ihr 2 kleine Augen und malt an der kleinen Nase pro Seite 3 Schurbarthaare. Die Puderfarbe haben wir dann auf ein wenig Watte gegeben und erstmal auf etwas Papier „abgepudert“. So gebt Ihr nicht gleich einen riesen Batzen Farbe auf die Katze. Wenn Ihr nur noch einen hellen Farbton auf dem Papier hinterlasst, dann könnt Ihr nun leicht auf der Nase und den Bäckchen der Katze kleine rötliche Akzente setzen. Streicht sie gut ab, damit der Farbverlauf etwas weicher ist.
Nun nur noch ein kleines Zuckerherz an die Stelle Eurer Wahl drücken-fertig!
Da staunte auch Stubentiger „Lady“ nicht schlecht als die kleine süße Mietze da vor ihr saß….!
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Wir würden uns freuen, dieses Kätzchen auf Törtchen, Kuchen, etc. zu sehen und hoffen, dass Euch unsere Anleitung zu tollen kreativen Sachen inspiriert!

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

Süße Grüße zum Muttertag

Am kommenden Sonntag steht er wieder vor der Tür – der Muttertag
Habt Ihr schon eine leckere Idee, die Ihr zur Überraschungs-Kaffeetafel zaubern werdet? Nicht? Dann haben wir hier ja vielleicht eine kleine Anregung für Euch.

Aus dieser „schlichten“ Torte…

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…zauberten wir für unsere lieben Mamas dieses kleine Kunstwerk!

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Das Innenleben besteht aus einer sogenannten Milchmädchentorte. Milchmädchen deswegen, weil ein Bestandteil gezuckerte Kondensmilch ist – Milchmädchen eben 😉 . Das Rezept dafür haben wir uns bei der Tortentante gemopst. Diese kann und sollte man schon einen Tag vorher vorbereiten, damit sie gut durchziehen kann.

Zutaten:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch
2 Eier
200 gr. Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
einige TL Wasser

Auf Backpapier Kreise in der gewünschten Größe aufzeichnen. Wir haben einen Durchmesser von 15 cm genommen. Den Backofen auf 190-200 °C vorheizen.
Die Kondensmilch mit den Eiern cremig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und langsam unterrühren. Ca. 1 knappen Esslöffel von dem Teig auf die Mitte der Kreise geben und hauchdünn verstreichen. Ungefähr 6 Minuten backen oder so lange bis sich die Ränder leicht bräunen. Sofort vom Backpapier lösen und auskühlen lassen. Vorgang wiederholen. Wenn der Teig zu dick wird könnt Ihr jeweils 1 TL Wasser hinzugeben, dann lässt er sich wieder einfacher verstreichen. Für die Torte haben wir 12 Böden benötigt, Ihr bekommt aber 16-18 Böden in der Größe aus dem Teig.

Zutaten Zitronensahne:
375 ml Schlagsahne
1 Pk. Vanillezucker
1 Pk. Sahnesteif
1 Tl abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
25 g Puderzucker
1/2 Zitrone
Sonstiges: Himbeeren

Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Die Zitronenschale und den Puderzucker unterheben und mit Zitronensaft abschmecken.
Die einzelnen Böden werden nun mit Sahne bestrichen, da die Torte später noch mit Fondant eingekleidet wird lassen wir zum Rand hin etwas Platz. Auf den 4. und 8. Boden legen wir zusätzlich noch Himbeeren. Nun kommt die Torte über Nacht in den Kühlschrank.
Zeitgleich können wir auch schon die Ganache aus weisser Schokolade vorbereiten, falls die Torte eingedeckt werden soll.
Hierfür benötigt Ihr:
400 g weisse Schokolade
200 g Sahne

Schokolade hacken und die Sahne in einem Topf erhitzen. Sobald die Sahne die richtige Temperatur hat gebt Ihr die Schokolade zu der Sahne und lasst es für ein paar Minuten ruhen. Danach gut rühren bis alles gut vermengt ist. Nun noch kurz mit einem Pürierstab homogenisieren und über Nacht kühl stellen, z.B. im Keller. Solltet Ihr nur einen Kühlschrank zur Verfügung haben, müsstet Ihre die Ganache ca. 1 Std vor Gebrauch herausnehmen.

Am nächsten Tag könnt Ihr die Torte mit der Ganache einstreichen und mit dem Fondant einschlagen. Wer hierfür noch eine Anleitung benötigt, dem können wir sehr die Seite der Tortentante empfehlen. Hier findet Ihr wirklich alles zum Thema Torten mit Fondant.
Für die Rose haben wir einen Teil des Fondants mit rosa Pastenfarbe eingefärbt, ausgerollt und in dünne Streifen geschnitten. Mit dem Ball-Tool sind wir leicht am Rand entlanggegangen, so dass ein „Rüschen-Effekt“ entsteht. Youtube sei Dank gibt es dafür viele visuelle Anleitungen, wie z.B. diese hier *klick* Die Streifen wurden dann kreisförmig aufeinander gelegt und mit CMC befestigt (Ersatzweise kann man auch vorsichtig mit etwas Wasser arbeiten). Für die Mitte wurde ein Streifen vor dem Ankleben aufgerollt und locker zum Schluss in die Mitte geklebt.

Nun nur noch mit einem passenden Bändchen verziehren, fertig!

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Wir wünschen Euch in diesem Sinne einen wunderbar, sonnigen Tag! Genießt ihn

Meine Mutter hatte nichts als Liebe; das Beste in mir; ich habe es von ihr.
(Peter Rosegger . 1843 – 1918)

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

Möhrchenkuchen mal anders

Ach herrje, einen richtigen Frühlingstag stellt man sich doch eigentlich anders vor.
Schnee, Schnee und nochmal Schnee. Egal wohin man bei uns im Norden schaut. Obwohl…wir haben ein wenig Grün durch den Schnee schimmern sehen. Neugierig wie wir waren schauten wir nach. Wir haben Krokusse oder Schneeglöckchen erwartet, aber wir entdeckten doch tatsächlich die ersten Ostermöhrchen. Wenn man Glück hat findet man sie in unserer Gegend, wenn auch nur sehr, sehr selten. Da konnten wir nun einfach nicht mehr an einen Möhrchenkuchen vorbei 🙂

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Für die Vanille-Biskuit-Möhren:
200g Sahne
4 Eier
225g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 EL Vanillinextrakt
1 Päckchen Backpulver
240g Mehl
Orangene Pastenfarbe (ersatzweise Pulver)
Ausstecher (oder einfach mit dem Messer gleich große Möhren schneiden)

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Backblech einfetten.
Alle Zutaten in einer Schale cremig rühren. Zum Schluss etwas Pastenfarbe (Pulver) in den Teig geben und 10 Minuten backen. Ist das nicht ein einfaches und schnelles Rezept? Er wird wunderbar weich und sehr fluffig.
Lasst den Blechkuchen nun komplett auskühlen. Ist dies geschenhen, werden auch schon die Möhren ausgestochen oder ausgeschnitten. Wir haben sie ausgeschnitten. Vorher haben wir uns eine kleine Papier-Schablone angefertigt und dann immer mit einem scharfen Messer drum herum geschnitten. Das klappte sehr gut.
Es müssen so viele Möhren sein, wie in einer Reihe dicht auf dicht die Möhren passen. Wir hatten 12 Stück! Wie es genau mit den Möhren weiter geht, dass lest Ihr weiter unten beim Rotweinkuchen.

Für den Rotweinkuchen:
50 g Zartbitterschokolade
4 Eier
200 g weiche Butter
200 g Zucker
250 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
1 TL Zimt
2 TL Kakaopulver
125 L trockener Rotwein
Für die Kastenform (30cm): Butter und etwas Mehl

Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Schokolade mit einem Messer fein hacken.
Eier trennen. Die Eiweiße gleich steif schlagen und in den Kühlschrank stellen, damit der Eischnee fest bleibt.
Butter und Zucker in einer Rührschüssel mit den Quirlen kräftig durchrühren, bis das ganze schon cremig und hell ist.Die Form einfetten und mehlen:
einfach eine Handvoll Mehl reinschütten und die Form so lange drehen und wenden, bis alle Seiten und Ecken mehlweiß sind.
Jetzt kommen nacheinander die Eigelbe zur Buttercreme. Immer so lange unterrühren, bis keine gelbe Spur mehr erkennbar ist. Mehl mit Backpulver, Zimt, Kakao und Schokolade vermischen, abwechselnd mit dem Rotwein unter die Buttercreme rühren.
Ein drittel vom Eischnee unterrühren, den Rest unterheben.

Etwas Teig in die Form geben und die Möhren nun dicht an dicht in einer Reihe weg in den Teig einstecken. Den restlichen Teig vorsichtig um die Möhren herum in der Form glattstreichen, auf der mittleren Schiene ca. 50 Minuten backen. Macht am besten 10 Minuten vorher schon einmal eine Stäbchenprobe.
Kuchen 15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann herauslösen und kalt werden lassen.

In der Zeit könnt Ihr schon einmal in Ruhe die Ganache vorbereiten.

Für die Ganache:
230 g Creme Double, Ersatzweise kann man auch Creme Fraîche nehmen
60 ml heller Zuckersirup von Grafschafter
236 g Zartbitterschokolade, gehackt
½ TL Vanille Extract

Für die Glasur mischt Ihr die Creme double und den Zuckersirup in einem mittelgroßen Topf. Nun erhitzt Ihr das ganze bei mittlerer Stufe, bis die Masse leicht zu köcheln beginnt.
Nehmt den Topf nun vom Herd und fügt die Schokolade hinzu. Deckel drauf und  8 Minuten ruhen lassen.
Rührt nun vorsichtig den Vanilleextrakt unter, bis alles schön glatt ist.
Lasst die Masse nun etwas abkühlen, bis sie lauwarm ist. Wenn Ihr einen Löffel von der Masse aus dem Topf nehmt, sollte diese zäh vom Löffel tropfen.
Ihr könnt diesem Prozess natürlich beschleunigen, indem Ihr den Topf in den Kühlschrank stellt.
Dabei müsst Ihr regelmäßig alle paar Minuten umrühren, damit der Kühlprozess gleichmäßig geschieht.

Bevor Ihr den Guss auf dem Kuchen verteilt, schneidet den „Deckel“ vom Kuchen mit einem Messer vorsichtig und gleichmässig ab. Am besten klappt es, wenn Ihr ihn in der Kastenform abschneidet. Die Form dient so praktisch als schneidehilfe. Alles was über die Form gekommen ist wird einfach mit dem Messer weggeschnitten.

Sofern der Guss abgekühlt ist, kann die Glasur auch schon auf den Kuchen gegeben werden. Es darf ruhig an der Seite herunterlaufen.
Nun geht es auch schon an die „Blumenerde“. Diese besteht ganz einfach aus unseren Lieblingskeksen: Oreos!
Wir haben einfach 10 Kekse in eine Gefriertüte gesteckt und mit einem Nudelholz vorsichtig alles zu kleinen Krümeln bearbeitet. Die Krümel werden nun großzügig auf dr Glasur vereilt. Wenn Ihr möchtet, dann könnt Ihr auch um den gesamten Kuchen noch ein wenig „Erde“ verteilen. Der Fantasie sind ja zum Glück keine Grenzen gesetzt.
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Als Grün der Möhren kann man mehrere Dinge verwenden:
Einige bevorzugen frischen Dill, frische Petersilie, Blütenpaste,…wir haben uns dieses mal für Fondant entschieden. Wir haben immer 3-4 längliche Blattformen ausgeschnitten und diese dann an einem Schaschlickspieß befestigt.
IMG_7574Die braucht Ihr ganz zum Schluss nur noch in den Kuchen stecken und fertig ist das Werk.

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Wir wünschen Euch einen tollen Frühlingsstart (auch wenn Frau Holle noch immer nicht ermüdet ist)!

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

Pina Colada Torte zum 94. Geburtstag!

Jetzt werdet Ihr sicher denken „Pina Colada Torte?“ – „94. Geburtstag?“ – wie passt denn das zusammen??!!
Glaubt uns, das passt! Die Vorgaben waren klar: fruchtig sollte es sein, nicht zu süß und natürlich besonders. Tinas lebenslustige Oma ist immer gerne verreist und viel gefeiert wurde auch, somit viel unsere Wahl auf diese witzige Cocktailtorte.

 

Die „Bauanleitung“ für diese Torte haben wir hier gefunden. Die Torte selbst bestand dann aus Kokoskuchen, Ananaspüree und mit Rum aromatisierte Sahne. Übrigens, wer keine Kuppelform hat: eine gut eingefettete Rührschüssel aus Edelstahl geht auch 😉

Werkzeug:

Springform (20 cm), Edelstahl Rührschüssel (20 cm)

Deko:

  • grobe Kokosflocken (200g) – in einer Pfanne ohne Fett geröstet
  • gelbe Lebensmittelfarbe
  • Strohhalme
  • Cocktailschirm
  • Ananasblüten
  • frische Kokosnuss
  • Kokosraspeln

Kokoskuchen:

  • 267 g Butter
  • 267 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 7 Eier
  • 467 g Mehl
  • 200 g Kokosraspel
  •  1,5 Päckchen Backpulver
  • 150 ml Kokosmilch

Ofen auf 175 Grad vorheizen (Umluft 150 Grad) und die Backformen gut einfetten. Die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen und die Eier nacheinander einrühren. Mehl, Kokosraspel und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Kokosmilch zu der Buttermasse geben, bis alles gut verrührt ist. Den Teig in 4 gleiche Portionen aufteilen und in 2 Backvorgängen daraus 2 Böden und 2 Kuppeln backen. In der Springform dauerte das bei uns ca 35 Minuten und in der Rührschüssel ca. 10 Minuten länger, also sicherheitshalber Stäbchentest nicht vergessen!!

Kuchen gut abkühlen lassen und die Böden zurechtschneiden, so, dass sie den gleichen Umfang haben wie die Kuppeln.

Ananaspüree:

  • 1 Dose Ananasstücke (580g) -> ist die mittlere Dosengröße
  • 2 Tl Speisestärke

Ananas gut abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen. Ananas mit 5 Esslöffel Saft pürieren und aufkochen. Speisestärke mit 2 Esslöffel Saft glatt rühren und mit der Ananas vermengen. Zusammen ca. 1 Minute köcheln lassen, vom Herd nehmen und auskühlen.

Rumsahne:

  • 3 Becher Sahne
  • 1,5 Pck Sahnesteif
  • 1 – 1,5 Fläschchen Rumaroma

Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und mit dem Rumaroma nach Belieben abschmecken. Rumaroma deswegen, weil die liebe Omi keinen Alkohol mehr darf…

In die obere Kuppel  nun die Öffnung schneiden und die Torte nach der Bauanleitung zusammensetzen. Bei uns war ursprünglich der mittlere Boden zu dünn, deswegen arbeiten wir mit 2 mittleren Böden. Zwischen den Böden kommen dann jeweils die Schichten aus Rumsahne, bedeckt mit Ananaspüree. Anschließend wird die komplette Torte mit der Rumsahne eingestrichen und mit den gerösteten, groben Kokosraspeln „bestreut“. Dieses ging bei uns am besten mit einer Messerspitze, damit konnte man die Raspeln schön randrücken. In die Öffnung noch Sahne reinsprizten, damit es wie ein leckerer, sahniger  Cocktail aussieht.

An der „Trinköffnung“ hätten wir  gerne noch den Rand gelb eingefärbt damit der Kontrast zu dem „Getränk“ deutlicher wird. Kleiner Tip: nur einen kleinen Teil der Sahne einfärben, dann hat das Gelb vielleicht mehr Deckkraft 😉 . Wir haben es mit der kompletten Sahne versucht und das ging natürlich gar nicht…!!!

Nun nur noch mit Strohhalmen, Schirmchen, Ananasblüten, Kokosraspeln und frischen Kokosstücken verziehren.
Wie man die tollen Ananasblüten ganz einfach selber machen kann werden wir euch die kommende Tage noch zeigen!

Tip zum Anschneiden: Erst die oberen beiden Schichten anschneiden, dann die unteren Schichten – sonst ist es etwas instabil 😉

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

Die Pferde sind los (Anleitung)

Ja, Ihr habt richtig gelesen! Wir haben einen kleinen zuckersüßen Freund in der Zuckerküche erschaffen.

Dürfen wir vorstellen: Das ist (P)ferdinand!

Anlässlich einer Geburtstagstorte 2er Pferdeliebhaber haben wir uns an ein Pferdchen aus Fondant gewagt und diesmal haben wir auch eine kleine Anleitung für Euch. 🙂
Farblich sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt, wir haben es für diesen Anlass dann aber eher „farbecht“ belassen.

Folgende Werzeuge werden benötigt:

Wir empfehlen die Figuren aus Fondant immer mindestens 3 Tage vor Verwendung zu formen. So können sie dann ganz in Ruhe durchhärten, man kommt nicht unnötig in Stress und hat auch noch genug Zeit für die Torte.

Wenn Ihr das Fondant nach Euren Wünschen eingefärbt habt kann es auch schon losgehen. Zum Einfärben gebt Ihr Farbpaste (z.B. von Sugarflair) auf das Fondant und faltet es zusammen,  dann auseinanderziehen und wieder zusammenfalten. Mit dieser Methode wird nicht so viel Luft eingearbeitet.  Dieses macht man solange, bis die Masse komplett eingefärbt ist. An dieser Stelle möchten wir nochmals das Buch von Betty empfehlen – hier findet man alles Wissenswertes mit einer detailierten Bildbeschreibung zum Thema Fondant!

Aus den beigefarbenen Fonfant formt Ihr als erstes den Körper. Wir würden sagen es ist die Form einer Birne.

Für den Kopf formt Ihr die Form eines Ei´s. Schaut einfach welche Größe Euch dabei gefällt. Der Kopf sollte nicht zu klein sein.

Nun können wir auch schon die 4 Beinchen formen. Formt 2 tropfenförmige Beinchen die genau so lang sind wie der Pferdekörper. Diese werden später die Hinterbeine. Die anderen 2 Beinchen dann etwas kleiner.

Als nächstes haben wir den braungefärbten Fondant ausgerollt und mit einem runden Keksausstecher 4 Kreise ausgestochen – diese sollen die Hufe darstellen. Vorsichtig 2 von den Kreisen für die Vorderbeine mit Hilfe eines Rollschneiders etwas kleiner nachschneiden. Mit etwas Wasser oder Kleber (CMC) auf dem Pinsel haben wir vorsichtig die Hufe am breiten Ende der Beinchen befestigt.
Vergesst nicht die Größen zu beachten! Wenn man so vor sich hinträumt dann kann das ganz schnell mal passieren (nech, Linchen 😉 )

Jetzt sind die Beinchen fertig und können auch schon an dem Pferdekörper befestigt werden.
Die kleineren Beinchen kommen nach vorne. Wir haben die Beine wieder mit etwas Kleber (CMC) befestigt und nur leicht angedrückt. Das sollte dann ungefähr so aussehen:

Der Kopf von (P)ferdinant.
Als erstes müssen wir nun wieder einen Kreis aus dem braunen Fondant ausstechen, dieser wird dann das Schnäuzchen. Wie auch schon bei den Beinchen befestigt Ihr dieses mit Wasser oder Kleber (CMC) an der breiten Seite. Nun formt Ihr zwei kleine Kügelchen. Diese sollen die Nüstern (oder auch Nasenlöcher 😉 ) werden. Befestigt sie schon einmal sporadisch an der Stelle der Schnauze wo sie Euch am besten gefallen. Mit dem Stielende des kleinen Pinsels könnt Ihr die Nüstern nun entgültig an der Schnauze befestigen und formt somit auch die „Löcher“. Sie dürfen ruhig etwas übertrieben groß sein.
Damit der Kopf am Körper des Pferdes bleibt haben wir beides mit einem dicken Strohhalm verbunden der in die Mitte gesteckt wurde und dann so gekürzt, dass das Ende nicht wieder am Kopf heraus kommen kann.

Nun die Ohren:
An den Stellen wo die Ohren befestigt werden sollen haben wir mit dem Ende des Pinselstiels jeweils ein Loch gepiekt.
Wir haben nun aus dem Bauch heraus 2 Ohren in Form eines Blattes mit dem Rollschneider aus dem beigen Fondant geschnitten. Das gleiche Spiel dann etwas kleiner und in braun, welche auf die beigen Teile gelegt werden. Wir haben dann einfach das Ohr mit Hilfe des Pinsels eingerollt und in den von uns vorgepiekten Löcher befestigt:

Für die Augen haben wir weiße Zuckerkugeln genommen und die Pupille mit einem schwarzen Lebensmittelstift gemalt. Diese haben wir einfach vorsichtig in den Fondant gedrückt.
Nun fehlen eigentlich nur noch die Mähne und der Schweif des Ponys. Nehmt also den Rest braunen Fondant zur Hand. Brecht etwas weniger als die Hälfte ab und formt einen Schweif. Wir haben ihn wie eine Schupfnudel geformt, so hingedreht wie wir ihn gerne hätten und dann wieder mit Wasser oder Kleber (CMC) befestigt.
Ein Stück Fondant braucht Ihr nun für den Schopf der Mähne. Diesen haben wir wieder wie eine Art Schupfnudel geformt und dann vorsichtig mit dem Pinsel auf dem Kopf so ausgerollt wie es am schönsten aussieht. Den Rest Fondant haben wir für die Mähne benötigt bei der wir auch nicht geizen wollten. Also aus der restlichen Masse 3 gleichgroße „Schupfnudeln“ formen, leicht schneckenförmig rollen und jeweils eine auf beide Seiten des Kopfes befestigen. So sehen sie dann aus wie kleine Löckchen. Die letzte „Schupfnudel haben wir in der Mitte der ganzen Mähne befestigt und mit dem Pinselende etwas glatt gestrichen.
(P)fertig ist der (P)ferdinant :), hier zusammen mit seinem besten Freund Otto:

Wir hoffen, dass unser (P)ferdinant Euch ein wenig inspirieren konnte und wünschen Euch viel Spaß mit unserem pferdigen (P)freund! 🙂 Yee-Haw!

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

Eine Hochzeitstorte bitte!

Das war der Wunsch unseres  Freundes für seine Hochzeit.
Gesagt, getan…natürlich sollte sein Wunsch erfüllt werden.

Somit haben wir uns an unsere erste Hochzeitstorte gewagt! Die untere Torte besteht aus einem Brüsseler Schokoladenkuchen, bei dem wir die doppelte Menge genommen haben damit wir den Kuchen auch schön hoch stapeln konnten.
Mit einer leckeren Zartbitterganache haben wir die durchgeschnittenen 6 Kuchenböden bestrichen. Aussen haben wir die Torte ebenfalls damit bestrichen, damit wir für die nötige Glätte sorgen und einige Unebenheiten ausgleich konnten.

Oben sollte es dann ein wenig fruchtiger werden.
Dieses mal haben wir einen Biskuitboden, auch in doppelter Menge, mit einer Zitronennote gewählt und diesen dann mit abwechselnd Himbeeren, Himbeerpüree und weißer Schokoladenganache bestrichen. Wie auch bei der unteren Torte sind es insgesamt 6 Böden geworden. Aussen herum wurde dann ebenfalls weiße Schokoladenganache gestrichen.

Die Ganacherezepte haben wir von Monika übernommen (auf Ihrer Seite findet Ihr auch super Anleitungen zum Thema Motivtorten):
Zartbitterganache: 200 g Schokolade + 200 g Sahne
Weiße Schokoganache: 400 g Schokolade + 200 g Sahne

Zubereitung einer Ganache:
Die Schokolade hacken.
Sahne in einem Topf unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen.
Nun die gehackte Schokolade in die aufgekoche Sahne schütten und die Schokolade durch Rühren auflösen.
Nachdem Ihr Euch vergewissert habt, dass die gesamte Schokolade aufgelöst ist, müsst Ihr die Mischung mit einem Pürierstab homogenisieren.
Dann die Ganache über Nacht kühl stellen (Kühlschrank oder Keller). Steht sie im Kühlschrank wird sie sehr fest und wir nehmen die Ganche ca 1-2 Stunden vor Gebrauch schon einmal raus, denn vor Gebrauch muss diese dann noch einmal mit dem Mixer aufgeschlagen werden.
Schlagt sie nicht zu lange, denn dann könnte sie gerinnen!
Die Masse kann nun zum Einstreichen oder Füllen genutzt werden. Nimmt man sie nur zum Einstreichen sollte sie nach der Kühlung nicht mehr aufgeschlagen werden.

Eingeschlagen haben wir die Torte mit Fondant.
Insgesamt ist die Torte 30 cm hoch geworden und hat 5,1 Kg gewogen – da waren auch wir überrascht!

So, aber nun wollt Ihr auch sicher das Ergebnis begutachten. Das wollen wir ja nicht vergessen 🙂

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

Mein Name ist Hase!

Anlässlich des Geburtstages meiner Mutti hatte ich mich das erste Mal an das Thema „Fondant“ gewagt. Der Geburtstag liegt jetzt schon wieder etwas zurück, aber ich hatte die Entstehung des Häschens ein wenig festgehalten und möchte Euch dieses gerne zeigen, leider sind die Bilder zum Teil nicht ganz optimal geworden aber ich hoffe ihr habt da ein Nachsehen. Das nächste Mal fange ich auch nicht erst um 20.00 Uhr damit an, denn da muss man sich wirklich nicht wundern, wenn man um 22.00 Uhr immer noch dabei sitzt…!!! (Ich hatte teilweise etwas mit der Schwerkraft zu kämpfen..*räusper*) Das Ergebnis lässt sich aber sehen (finde ich) und den Hasen gibt es immer noch – gut aufbewahrt von meiner Mutti 🙂

Hier sind bereits Körper und Gliedmaßen fertig, am Kopf wird noch gearbeitet:

 

Langsam nimmt auch das Gesicht Gestalt an:

    

Hier nun der fertige Hase inklusive Schmetterlingen und Blümchen aus Fondant, welche mein Mann fleissig ausgestochen und mit Puderfarbe bepinselt hat:

Und nun *tata* das fertige Werk!! Der Hase saß auf einem Apfel-Walnuss-Karamell Kuchen von Cynthia Barcomi dekoriert mit Karamellsauce und noch mehr Schmetterlingen…

Wie das Schaf auf die Torte kam

Ja, das möchtet Ihr sicher wissen!
Die Tochter unserer Freundin wird heute 6 Jahre alt (Herzlichen Glückwunsch, Talea)!
Sie hat sich von uns eine Torte gewünscht. Ein großes Schaf sollte es sein und die Farbe rosa sollte unbedingt darin vorkommen.

Natürlich wurde dies dann auch gestern umgesetzt.


Gefüllt ist die Torte mit einem Schokoladenkuchen nach brüsseler Art (Geheimrezept einer Freundin) und wurde mit einer zartbitter Ganache eingestrichen. Nachdem die Torte mit Fondant eingeschlagen wurde begann die Arbeit für das Schaf, welche 1,5 Stunden in Anspruch nahm.
Bei den eingefärbten rosanen Kugeln für den Randabschluss haben wir tatkräftige Unterstützung von Talea bekommen 🙂
Heute beginnt das nächste Projekt, denn morgen gibt es die Kinderparty zu dem Thema „Grusel, Kräutertrank und Hexenbesen.“
Geplant sind 3 Sorten Cakepops!