Erdbeer-Ricotta-Törtchen mit einem Boden aus Cashewkernen

Was sollen wir sagen – wir lieben die Erdbeerzeit!! Ob als Marmelade, zum Salat, als Kuchen, zum Frühstück oder einfach direkt weggenascht, Erdbeeren passen einfach immer!

Toll ist auch die Kombination Erdbeer-Ricotta und da wir Cashewkerne mindestens genauso lieben haben wir aus den Zutaten kleine Erdbeertörtchen gezaubert. Diese sind genau die richtigen Erfrischungen bei sommerlichen Temperaturen und den Ofen benötigt man dafür auch nicht.

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Rezept Boden:
1 Tasse Cashewkerne
5 Datteln
Eine Prise Salz
4 kleine runde Formen – Durchmesser ca. 7 cm

Alles Zusammen in einem Mixer zerkleinern oder in Handarbeit kleinhacken. Ein Schneidebrett mit Backpapier auslegen, Förmchen daraufstellen, den Boden hineinfüllen und festdrücken.

Rezept Erdbeer-Ricotta-Creme (für 4 Törtchen):
100 g Erdbeeren
Saft und Schale von 1/2 Limette
80 g Zucker
125 g Ricotta
150 g Frischkäse
200 ml Sahne

Sonstiges:
Extra Erdbeeren

Erdbeeren pürieren und mit dem Zucker, Limettensaft und – schale vermengen. In einer großen Schüssel den Ricotta zusammen mit dem Frischkäse und der Sahne geben und gut verrühren, so dass eine schöne glatte Masse entsteht. Das Erdbeerpüree dazugeben, gut unterrühren und in die vorbereiteten Förmchen auf den Boden geben. Alles für mind. 4 Stunden in das Tiefkühlfach stellen, am besten noch über Nacht. Diese dann allerdings ca. 15 Minuten vor dem Servieren wieder aus dem Fach holen, kurz antauen lassen und aus den Förmchen lösen.

Die restlichen Erdbeeren pürieren und als Fruchtcreme kurz vor dem Servieren über die Törtchen geben.

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In diesem Sinne hoffen wir jetzt noch auf viele tolle Sommertage, denn diese Törtchen kann man auch wunderbar vorbereiten und solange im TK lagern bis der richtige Moment gekommen ist.

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

Ein beeriges Muttertagstörtchen ♥

Am Sonntag ist es wieder soweit: Muttertag !
Für die besten Mamas der Welt muss es dieses Jahr natürlich wieder etwas ganz Besonderes sein; das ist ja ganz klar.
Hierfür haben wir ein fruchtiges Beerentörtchen, passend zum sonnigen Frühlingswetter, gezaubert.
Es glänzt durch vollen Geschmack,  ist absolut frisch, leicht und macht sich auch noch schick auf der gedeckten Kaffeetafel.
Als Grundlage haben wir uns für den no-bake berry cheesecake von Linda Lomelino entschieden und diesen ein wenig abgewandelt.
Dieses kleine Herzstück benötigt etwas Zeit, aber so ist es nun mal, wenn etwas mit extra viel Liebe gezaubert wird, oder? ♥♥♥_DSC1216 (1)_20140504Zutaten für den Boden:
150 g Löffelbiskuit
50 g geschmolzene Butter

Für den Cheesecake:
300 g Frischkäse, abgetropft
250 g Ricotta
400 ml Konditorsahne
150 g Zucker
Schale von 1/2 Zitrone, gerieben
1/2 Tl Vanillezucker
150 g Erdbeeren
150 g Blaubeeren (wenn TK, dann auftauen und abtropfen lassen)
150 g Himbeeren

Dekoration:
Löffelbiskuit
Beeren, Früchte, etc.
Dekobänder

150 g Löffelbiskuit zermahlen und mit der geschmolzenen Butter zu einer streuselähnlichen Konsistenz verarbeiten. Einen Tortenring auf ein Brett mit Backpapier stellen und auf ca. 22 cm einstellen. Etwa 2/3 der Krümel zu einem Boden festdrücken und ins TK stellen. Nun kann man auch schon die Füllung zubereiten. Dafür geben wir Frischkäse, Ricotta, Konditorsahne, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale in eine Schüssel und verrühren es solange, bis eine cremige Masse entstanden ist. Die Erdbeeren in einem Mixer zerkleinern und mit der Hälfte der Creme vermengen. Diese über den Boden aus Löffelbiskuit füllen und für ca. 2 Stunden in den TK stellen.

Jeweils 100 g der Blaubeeren und Himbeeren in den Mixer geben und ebenfalls zerkleinern. Diese unter die restliche Creme rühren und die restlichen Beeren unterheben. Anschließend geben wir die restlichen Löffelbiskuitkrümel auf die Erdbeerschicht, füllen die Blaubeer-/Himbeerschicht darüber und stellen das Törtchen über Nacht in den TK. Ungefähr 2 -3 Stunden vor dem Servieren nehmen wir diese wieder raus und entfernen den Tortenring. Die Torte können wir schon jetzt auf die gewünschte Tortenplatte geben, säubern den Tortenring, stellen ihn etwas größer und legen ihn wieder um die Torte rum. Nun stellen wir die übrigen Löffelbiskuit um das Törtchen, ziehen den Tortenring an und stellen das Ganze in den Kühlschrank. Die letzten 20 Minuten verbringt es dann außerhalb des Kühlschranks und da können wir sie dann auch schon mit Dekobändern und den Früchten verzieren.
_DSC1209 (1)_20140504Habt einen wunderbaren Tag mit dem liebsten Menschen der Welt: Eurer Mama

DANKE, dass Ihr immer für uns da seid und wir auf Euch bauen können!
Schön dass wir Euch haben!

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina ♥

 

 

Süße Grüße zum Muttertag

Am kommenden Sonntag steht er wieder vor der Tür – der Muttertag
Habt Ihr schon eine leckere Idee, die Ihr zur Überraschungs-Kaffeetafel zaubern werdet? Nicht? Dann haben wir hier ja vielleicht eine kleine Anregung für Euch.

Aus dieser „schlichten“ Torte…

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…zauberten wir für unsere lieben Mamas dieses kleine Kunstwerk!

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Das Innenleben besteht aus einer sogenannten Milchmädchentorte. Milchmädchen deswegen, weil ein Bestandteil gezuckerte Kondensmilch ist – Milchmädchen eben 😉 . Das Rezept dafür haben wir uns bei der Tortentante gemopst. Diese kann und sollte man schon einen Tag vorher vorbereiten, damit sie gut durchziehen kann.

Zutaten:
1 Dose gezuckerte Kondensmilch
2 Eier
200 gr. Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
einige TL Wasser

Auf Backpapier Kreise in der gewünschten Größe aufzeichnen. Wir haben einen Durchmesser von 15 cm genommen. Den Backofen auf 190-200 °C vorheizen.
Die Kondensmilch mit den Eiern cremig rühren. Mehl mit Backpulver mischen und langsam unterrühren. Ca. 1 knappen Esslöffel von dem Teig auf die Mitte der Kreise geben und hauchdünn verstreichen. Ungefähr 6 Minuten backen oder so lange bis sich die Ränder leicht bräunen. Sofort vom Backpapier lösen und auskühlen lassen. Vorgang wiederholen. Wenn der Teig zu dick wird könnt Ihr jeweils 1 TL Wasser hinzugeben, dann lässt er sich wieder einfacher verstreichen. Für die Torte haben wir 12 Böden benötigt, Ihr bekommt aber 16-18 Böden in der Größe aus dem Teig.

Zutaten Zitronensahne:
375 ml Schlagsahne
1 Pk. Vanillezucker
1 Pk. Sahnesteif
1 Tl abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt)
25 g Puderzucker
1/2 Zitrone
Sonstiges: Himbeeren

Die Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Die Zitronenschale und den Puderzucker unterheben und mit Zitronensaft abschmecken.
Die einzelnen Böden werden nun mit Sahne bestrichen, da die Torte später noch mit Fondant eingekleidet wird lassen wir zum Rand hin etwas Platz. Auf den 4. und 8. Boden legen wir zusätzlich noch Himbeeren. Nun kommt die Torte über Nacht in den Kühlschrank.
Zeitgleich können wir auch schon die Ganache aus weisser Schokolade vorbereiten, falls die Torte eingedeckt werden soll.
Hierfür benötigt Ihr:
400 g weisse Schokolade
200 g Sahne

Schokolade hacken und die Sahne in einem Topf erhitzen. Sobald die Sahne die richtige Temperatur hat gebt Ihr die Schokolade zu der Sahne und lasst es für ein paar Minuten ruhen. Danach gut rühren bis alles gut vermengt ist. Nun noch kurz mit einem Pürierstab homogenisieren und über Nacht kühl stellen, z.B. im Keller. Solltet Ihr nur einen Kühlschrank zur Verfügung haben, müsstet Ihre die Ganache ca. 1 Std vor Gebrauch herausnehmen.

Am nächsten Tag könnt Ihr die Torte mit der Ganache einstreichen und mit dem Fondant einschlagen. Wer hierfür noch eine Anleitung benötigt, dem können wir sehr die Seite der Tortentante empfehlen. Hier findet Ihr wirklich alles zum Thema Torten mit Fondant.
Für die Rose haben wir einen Teil des Fondants mit rosa Pastenfarbe eingefärbt, ausgerollt und in dünne Streifen geschnitten. Mit dem Ball-Tool sind wir leicht am Rand entlanggegangen, so dass ein „Rüschen-Effekt“ entsteht. Youtube sei Dank gibt es dafür viele visuelle Anleitungen, wie z.B. diese hier *klick* Die Streifen wurden dann kreisförmig aufeinander gelegt und mit CMC befestigt (Ersatzweise kann man auch vorsichtig mit etwas Wasser arbeiten). Für die Mitte wurde ein Streifen vor dem Ankleben aufgerollt und locker zum Schluss in die Mitte geklebt.

Nun nur noch mit einem passenden Bändchen verziehren, fertig!

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Wir wünschen Euch in diesem Sinne einen wunderbar, sonnigen Tag! Genießt ihn

Meine Mutter hatte nichts als Liebe; das Beste in mir; ich habe es von ihr.
(Peter Rosegger . 1843 – 1918)

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

Es soll süße Rosen regnen…

…und zwar für die besten Muttis der Welt!
(Ja, Muttertag ist erst nächste Woche. Dies ist ein vorzeitiger Muttertagsgruß ) 🙂

Der Muttertag zählt zu den schönsten Tagen.
Sind´s auch nur wenige Worte, die ich schrieb,
soll jede dieser Blumen herrlich sagen:
Ich danke Dir so sehr! Ich hab´ Dich so lieb!

Friedrich Morgenroth (1836-1923)

Man sagt „Liebe geht durch den Magen“ und die rote Rose bedeutet „Ich liebe Dich“.
Warum nicht miteinander verbinden?!
Herausgekommen ist ein wahrer Schokoladentraum, der durch seine leichte Vanillefüllung und den fruchtigen Erdbeeren die gewisse Note bekommt.

Für den Schokoladenkuchen:
Dieses Rezept ist ein Familiengeheimnis und das soll es auch bleiben…
Für den Schokoladenkuchen habt Ihr also die freie Wahl.

Für die Vanillecreme:
200 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
50 g Zucker
100 g Frischkäse
150 g Joghurt, natur

Für das Schokoladen-Frischkäse-Frosting:
225 g Frischkäse
57g  Butter, Zimmertemperatur
64 g Kakaopulver
512 g Puderzucker

Sollte der Kuchen größer als 20 cm im Durchmesser sein sollte man die Menge erhöhen, denn für die Rosen benötigt man schon mehr Frosting als „normal“ . Auch war die Konsistenz für die Rosen nicht optimal (an den Seiten fingen sie an zu rutschen, was sich mit der Lagerung im Kühlschrank einigermaßen in Griff kriegen ließ). Normalerweise nimmt man dafür auch Buttercreme, die ist wesentlich fester – nur die mag hier keiner. Also…das optimale Mengenverhältniss haben wir noch nicht gefunden. 😉 Nachtrag (3.05.12): Beim nächsten Mal würden wir die Menge des Frischkäses reduzieren und die der Butter erhöhen z.B. 140 g / 140 g.

Für die rote Rose haben wir einen kleinen Teil des Frosting extra angerührt (ohne Kakao) und mit Farbpaste entsprechend eingefärbt.

Sonstiges:
500 g frische Erdbeeren

Als erstes fangen wir an einen Schokoladenkuchen in einer 20er Springform zu backen.
Wir haben hierfür wieder den „Brüsseler Schokoladenkuchen“ verwendet.
Man kann jeden Schokoladenkuchen für die Torte nehmen. Am besten eignet sich ja einer, den ihr bereits kennt und der Euch gut gefällt.

Während der Kuchen den Duft von Schokolade in der Wohnung verteilt, können schon einmal die Erdbeeren und die Vanillecreme vorbereitet werden.
Erdbeeren waschen, in nicht zu dünne Scheiben schneiden und kurz beiseite stellen.

Vanillecreme:

Den Frischkäse, den Joghurt und den Vanillezucker mit dem Zucker verrühren.
Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und dann vorsichtig unter die Joghurtcreme  heben.

Wenn Euer Kuchen fertig und abgekühlt ist schneidet Ihr ihn 2 mal durch.

Die Hälfte der Vanillecreme verteilt ihr vorsichtig auf dem unteren Boden. Damit die Creme nicht hinausquillt lasst Ihr beim Einstreichen am besten 1 cm Platz.
Legt nun eine Schicht Erdbeeren auf die Creme. Schwups, kommt schon der 2. Boden vorsichtig hinauf.
Jetzt braucht nur noch die restliche Creme auf dem Boden verstrichen und erneut eine Schicht Erdbeeren darauf verteilt werden.
Nun einfach noch den 3. Boden auf die Torte legen und dann wandert diese für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.

Damit uns in der Zwischenzeit nicht langweilig wird bereiten wir einfach das Schokoladenfrosting zu, damit wir die Torte später mit den Rosen verziehren können.

Frosting:
Frischkäse, Butter und Kakaopulver gut vermengen. Puderzucker nach und nach gut unterrühren.
Die Torte wird nun schon einmal dünn mit dem Frosting bestrichen. So haften die Rosen später besser an der Torte.

Rosen:
Mit der Tülle 1M von Wilton werden Kreise gespritzt, allerdings fängt man nicht wie gewohnt Aussen an und endet in der Mitte  sondern arbeitet genau umgekehrt. Den Anfang macht man also in der Mitte und öffnet den Kreis nach Aussen hin. Viele tolle Videos mit Anleitungen kann man bei YouTube finden. Unsere Rosen sind auch noch nicht perfekt aber Übung macht den Meister

Hier nun ein paar Impressionen von der fertigen Torte.
Wir finden, dass die rote Rose und die Erdbeeren ein toller Kontrast zu dem Schokoladenbraun darstellen.


Zuckersüße Grüße
Lina und Tina