Ganz schnelle Schoko-Mandel-Berge mit Meersalz

Wer ganz schnell etwas Leckeres für den Weihnachtsteller zaubern möchte, aber keine Lust zum Backen hat, der liegt mit diesen kleinen Köstlichkeiten goldrichtig. Man muss lediglich die Schokolade schmelzen lassen. Der Rest ist nur noch ein klitzekleiner Klacks. Somit hat man im Handumdrehen von Schokolade umhüllte Mandeln mit einer leicht salzigen Note…, vielleicht ist dies auch eine nette Abwechslung zu all den Weihnachtskeksen._DSC1608 (1)_20141130Zutaten:
300 g Zartbitter-Schokolade
40 g Vollmilch-Schokolade
300 g ungeschälte Mandeln
Meersalz

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und in einem Wasserbad die Schokolade zum Schmelzen bringen. Sobald die Schokolade geschmolzen ist die Mandeln dazugeben und gut mit der Schokolade vermengen. Nun mit einem Esslöffel kleine Portionen auf das Backpapier geben, mit Meersalz bestreuen und erkalten lassen. Wer es ganz eilig hat, kann dieses auch mit Hilfe des Kühlschranks tun.
Dann sind sie auch schon fertig und können vernascht werden!

Bei uns landen sie unter Garantie bei dem nächsten Adventskaffee wieder auf dem bunten Teller und wenn sie weggefuttert sind kann man den Vorrat ja ganz schnell wieder auffüllen.

Habt eine wundervolle Woche
Eure Lina & Tina ♥

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Erdnussbutter Pralinen

Erdnussbutter – einfach ein Genuss! In jeder Form!!!
In Amerika haben wir die kleinen „Reese´s“ kennengelernt. Kennt Ihr die auch?
Süße cremige Erdnussbutter – eingehüllt in einer leckeren Hülle aus Vollmilchschokolade…!!
Mittlerweile gibt es die auch in Deutschland zu kaufen. Leider findet man sie sehr selten und dann auch vollkommen überteuert.
Wer sein Herz ebenfalls in die süchtig machenden Erdnussbutter Pralinen verloren hat, der hat nun wirklich großes Glück!
Wir haben ein Rezept gefunden, dass wie die originalen Peanutbutter Cups schmeckt.


Zutaten für die Pralinen:
480 ml cremige Erdnussbutter (bitte auf die ml Angabe achten)
57 g Butter, Zimmertemperatur
¼ TL Salz
½ TL Vanille Extrakt
230-300 g Puderzucker (habt zur Not lieber mehr da)


Schokoladenüberzug:

260 g Zartbitter Kuvertüre (ja, mal keine Vollmilch)
15 g Shortening (in Deutschland Palmin Soft, ersatzweise Kokosfett)
Gehackte Erdnüsse, ungesalzen

Zubereitung:
Backbleche mit Butterbrotpapier auslegen.
Erdnussbutter, Butter und Salz für 1 Minute im Topf verschmelzen lassen.
Wenn der Teig schön cremig ist die Masse in eine Schale füllen und mit Vanilleextrakt und Puderzucker vermengen. Wenn der Teig nicht fest genug und noch klebrig ist, dann müsst Ihr mehr Puderzucker verwenden.
Den Teig in kleine Kugeln formen (ca. 2cm) – natürlich könnt Ihr sie auch größer machen, aber dann wären sie sehr mächtig und schwer im Magen.
Die Kügelchen auf dem Backblech für einige Stunden kühlen (am besten über Nacht). Man kann sie auch in die Gefriertruhe geben, dann geht das Eintauchen in die Schokolade leichter.

Die Kuvertüre grob hacken und gemeinsam mit dem Shortening im Wasserbad schmelzen.
Wenn die Schokolade abgekühlt ist, die Pralinen mit Hilfe einer Pralinengabel (ersatzweise Hozstäbchen nach dem „Cake Pops Verfahren“) eintauchen und die Schokolade gut abtropfen lassen.

Die Pralinen mit gehackten Erdnüssen dekorieren und direkt wieder kühlen.
So schauen die Pralinen dann direkt nach dem Dekorieren aus. Sind sie nicht zum Reinbeißen???

Lasst sie Euch schmecken, ihr Lieben 🙂

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

OREO – auch als Praline ein Genuss

Wie Ihr ja bereits wisst, schwärmen wir gerade für die amerikanischen Leckereien. Besonders die Oreos haben es uns angetan.
Nachdem der Oreo Cheesecake schon so himmlisch war, haben wir etwas Neues ausprobieren wollen. Es sollte klein und handlich sein und mit einem Haps verschwinden 🙂
Wir sind fündig geworden und präsentieren Euch nun leckere Oreo Pralinen:

Zutaten:
350 g Oreos
200 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
300 g Kuvertüre in weiß oder Zartbitter
Backpapier
Pralinengabel (alternativ Holzstäbchen)

Zubereitung:
Die Oreos werden grob zerbrochen und in einer Schale mit dem Frischkäse vermengt.
Mit einem Pürierstab wird nun alles zu einem Brei verarbeitet. Naschen erlaubt…mhhhh!
Stellt dann die Masse mindestens 2-3 Stunden kalt. Am Besten natürlich über Nacht.

Wenn die Masse schön fest ist und nicht mehr klebt formt Ihr kleine Kugeln. Wir empfehlen Euch diese wirklich klein zu rollen (2 cm), denn ansonsten werden sie zusammen mit dem Schokoladenüberzug einfach zu mächtig. Es werden sehr viele Oreokügelchen … mit ca. 60-70 Stück seid Ihr dabei 🙂 Die fertigen Kugeln legt Ihr dann auf ein Brettchen mit Backpapier und dann schnell in die Kühltruhe zum anfrieren, in der Zwischenzeit könnt Ihr Euch um die Kuvertüre kümmern.

Weiße oder Zartbitter Kuvertüre? Das ist hier die Frage…wer sich nicht entscheiden kann, der nimmt eben beide.
Kuvertüre grob hacken und in einer Schale über dem Wasserbad schmelzen.
Lasst die Kuvertüre abkühlen, damit die Oreopralinen nicht auseinander fallen. Das geht leider schnell, wenn die Kuvertüre noch zu warm ist.

Die Kügelchen aus der Kühltruhe holen. Bereitet schon einmal ein Backblech mit Backpapier vor. Darauf könnt Ihr die Pralinen dann ablegen, bis die Schoki fest ist.

Mit einer Pralinengabel könnt Ihr die Pralinen sehr gut in die Kuvertüre eintauchen und abtropfen lassen.
Wer keine zur Hand hat, der kann ganz einfach Holzstäbchen nehmen. Durch Drehen der Stäbchen tropft die Schoki schnell ab. Das Einstechloch kann man später optimal verschwinden lassen, indem man die Pralinen nach unten dreht oder etwas auf die Pralinen legt (in unserem Fall Blumen aus Fondant).

Geniesst die Pralinen gut gekühlt, dann knackt die Schokolade so schön…
Oreo Fans werden sie lieben, denn sie schmecken einfach himmlisch!

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

Marzipanherzen

Wir selbst sind zwar bekanntlich keine großen Fans von Marzipan – unsere Männer dafür umso mehr! Was also liegt näher als Ihnen diese kleine Köstlichkeit zu zaubern und damit zu überraschen? Die Herstellung von Pralinen ist mit etwas Aufwand verbunden, aber es lohnt sich!

Zutaten:

  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 50 g weisse Schokolade
  • 100 g Sahne
  • 50 ml Amaretto
  • ca. 30 Zartbitterhohlkörper (Herzen) – bekommt man online bei unterschiedlichen Anbietern
  • 150 g temperierte Zartbitterkuvertüre (Erklärung weiter unten)
  • Zuckerherzen nach belieben
  • Spritzbeutel
  • Butterbrotpapier
  • Pralinengabel
  • Thermometer

Die Marzipanrohmasse klein würfeln und die weisse Schokolade fein hacken. Die Sahne in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen und den Amaretto dazu geben. Die Marzipanwürfel zu der Sahne geben und so lange rühren bis sie sich aufgelöst haben. Die gehackte Schokolade dazugeben und ebenfalls so lange rühren bis sie sich aufgelöst hat. Die Mischung etwas abkühlen lassen und in einen Spritzbeutel geben. Mit diesem wird die Masse in die Hohlkörper gefüllt, wobei man ein kleiner Rand frei lässt. Sobald die Füllung fest ist, wird etwas geschmolzene Kuvertüre in einen weiteren Spritzbeutel gegeben und damit der Hohlkörper verschlossen. Nun wird die temperierte Kuvertüre bereitgestellt und die Herzen mit Hilfe einer Pralinengabel darin eingetaucht und anschließend auf Butterbrotpapier zum Trocknen abgelegt. Wenn man möchte kann man die Herzen jetzt auch mit jeweils einem Zuckerherz verzieren.

Kuvertüre temperieren:
Die angegebene Kuvertürenmenge wird grob gehackt und 2/3 davon in einem Wasserbad unter ständigem Rühren zum Schmelzen gebracht. Dabei sollte man das Wasser erst zum Kochen bringen, den Topf anschließend von der Herdplatte ziehen und erst dann die Schüssel mit der Schokolade dazu geben. Ansonsten läuft man Gefahr, dass die Kuvertüre überhitzt – damit wird sie unbrauchbar und man kann sie gleich entsorgen. Achtung: Auch Wasser in der Kuvertüre (und wenn es nur ein Tropfen ist) verdirbt sie! Die geschmolzene Kuvertüre muss eine Temperatur von 40-45 Grad erreichen, wenn die Hitze nicht ausreicht stellt man den Topf kurz zurück auf die Herdplatte. Anschließend nimmt man die Schüssel aus dem Wasserbad, stellt sie ein einen kühlen Ort (z.B. Fensterbank), gibt die übrige Kuvertüre dazu und rührt ununterbrochen bis eine Temperatur von 27 Grad erreicht ist. Von dieser Temperatur aus wird die jeweilige Kuvertüre auf die optimale Verarbeitungstemperatur gebracht:

  • Zartbitterkuvertüre 32-33 Grad
  • Vollmilchkuvertüre 31-32 Grad
  • Weisse Schokolade 30-31 Grad

Diese Temperatur muss während der Verarbeitung auch gehalten werden, das bedeutet, dass man sie zwischendurch über dem Wasserbad wieder erwärmen muss!