Da hoppeln doch schon die ersten Häschen…!

Seit Ihr auch schon in Osterstimmung?? Wir freuen uns total auf ein paar schöne Tage mit unserer Familie und ja, auch wir müssen an diesen Tagen die Frühstückseier im Garten suchen gehen… Da der Frühling sich dieses Jahr von seiner besten Seite zeigt hatten wir allerdings bereits jetzt schon Besuch von ein paar kleinen vorwitzigen Osterhäschen! Diese niedlichen Mümmelmänner (oder Frauen ?) aus Nougat von „Niederegger Lübeck“ in PINK ♥ passen auch hervorragend zu unseren Cupcakes aus Mohnkuchen, gefüllt mit Hot Fudge Sauce und gekrönt durch ein leckeres Brombeerfrosting…_DSC1184 (1)_20140407Zutaten Teig (ca. 24 Muffins)
250 g Butter, Zimmertemperatur
230 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
Salz
3 Eier
400 g Mehl
2 Tl Backpulver
120 ml Milch
120 ml Sahne
8 El gemahlenen Mohn

Den Ofen auf 190 Grad (Umluft 170 Grad) vorheizen. Butter, 200 g Zucker, Vanillezucker und 1 Prise Salz mit dem Handrührgerät sehr cremig schlagen. Eier nacheinander gut unterrühren. Mehl und Backpulver sieben und abwechselnd mit der Milch und der Sahne unterrühren. Anschließend den gemahlenen Mohn rasch unterheben.

Den Teig in ein mit Förmchen ausgelegtes Muffinblech füllen und auf der 2. Schiene von unten ca. 20 – 25 Minuten backen. Abkühlen lassen und aus der Mitte Kegel herausschneiden, so dass ein Loch zum Füllen entsteht.

Hot Fudge Sauce von Cynthia Barcomi
Zutaten:

75 g Butter
150 g Zartbitterschokolade, gehackt
50 g Vollmilchschokolade, gehackt
70 g Zucker
1 Tl Sirup (Grafschafter Goldsaft)
150 ml Kondensmilch
80 g Sahne

Die Butter in einem Topf zerlassen, vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten unterrühren. Alles zusammen nochmals zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme ca. 8-10 Minuten lang köcheln lassen, dabei aber ständig umrühren damit nichts anbrennt. Abkühlen lassen.

Brombeeren Meringue Buttercreme
1 Cup Brombeeren +bisschen Marmelade (alternativ ca. 3/4 Cup Brombeermarmelade)
2 Eiweiß (gr.M)
1 Prise Salz
114 g Butter, weich
110 g Zucker

Eiweiß mit Salz und Zucker über dem Wasserbad schlagen, bis die Masse sich verdreifacht hat, fest ist und glänzt (auf ca. 70°C erhitzen). Dann in der Küchenmaschine so lange weiterschlagen bis sie kalt ist. Löffelweise die Butter dazugeben. Brombeeren (+ Marmelade) leicht pürieren (stücke dürfen gerne noch vorhanden sein) und ebenfalls in die Masse geben. Arbeitet man nur mit der Marmelade entfällt natürlich das Pürieren. Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen.
_DSC1177 (1)_20140407Sonstiges:
Schokohäschen
Brombeermarmelade, gut durchgerührt
Zartbitterschokolade, geraspelt

Nun die Cupcakes mit der Hot Fudge Sauce füllen und mit der Buttercreme, den Schokohäschen, Marmelade und Schokoraspeln nach belieben dekorieren._DSC1175 (1)_20140407Auf der Oster Kaffeetafel oder beim Osterbrunch machen sie sich sicherlich ganz wunderbar. Und ganz ehrlich: wer da noch widerstehen kann ist selber schuld..!

Zuckersüße Grüße
Lina & Tina

 

 

 

Advertisements

Churros mit Hot Fudge Sauce!

Hach…schon seit einiger Zeit sind wir total neugierig auf diese kleine Leckerei die man in vielen Ländern an der Straße kaufen kann. Leider, leider sind wir bisher nicht in den Genuss gekommen und was bleibt da anderes übrig als selber backen?? Sie waren danach allerdings auch leider ratz fatz wieder verschwunden, weil sie einfach viel zu lecker sind um lange liegen zu bleiben – besonders mit der Hot Fudge Sauce von Cynthia Barcomi! Der Wahnsinn mit hohem Suchtfaktor!!
_DSC1091 (1)_20140223-2Zutaten:
60 g Butter
235 ml Wasser
2 El Zucker
1 Prise Salz
130 g Mehl
3 Eier

Zum Bestäuben:
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 TL Zimt

Sonstiges:
1 Liter Öl oder 1 Kg Plattenfett für die Friteuse oder den Topf

In Prinzip ist die Herstellung ähnlich wie bei dem Spritzkuchen.
Das Wasser mit der Butter, dem Zucker und dem Salz zum Kochen bringen und das gesiebte Mehl auf einmal in das kochende Wasser schütten. Den Teig so lange rühren, bis er sich vom Topfboden löst und einen Kloß bildet. Den Teigkloß in eine Schüssel geben, etwas abkühlen lassen und nacheinander einzeln die Eier unterrühren. Der Teig darf nicht zu heiß sein, sonst stocken die Eier.

Das Öl/ Plattenfett in der Friteuse/ dem Topf auf 175°C erhitzen.
In der Zeit könnt Ihr den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben. Das Fett ist heiß, wenn sich an einem Holzstäbchen kleine Bläschen bilden. Nun den Teig in das Fett spritzen, dabei am besten eine Schere benutzen um die Stücke auf die gewünschte Größe zu bekommen. Die Churros solange frittieren bis sie leicht gebräunt sind, dabei immer schön wenden und anschließend mit einer Schaumkelle auf Küchenpapier legen.
Auf einem Teller Zucker, Vanille und Zimt vermischen und die Churros darin wälzen.
Frisch servieren, so schmecken sie am besten und mit der folgenden Sauce sind sie der absolute Hammer:

Hot Fudge Sauce von Cynthia Barcomi

Zutaten:
75 g Butter
150 g Zartbitterschokolade, gehackt
50 g Vollmilchschokolade, gehackt
70 g Zucker
1 Tl Sirup (Grafschafter Goldsaft)
150 ml Kondensmilch
80 g Sahne

Die Butter in einem Topf zerlassen, vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten unterrühren. Alles zusammen nochmals zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme ca. 8-10 Minuten lang köcheln lassen, dabei aber ständig umrühren damit nichts anbrennt. Warm servieren, der Rest ist im Kühlschrank 2 Wochen lang haltbar und kann in einem Wasserbad wieder erwärmt werden.
_DSC1100 (1)_20140223-2Wirklich ärgerlich, dass man bei dem Schreiben des Artikels schon wieder Hunger auf Churros bekommt… aber zum Glück hat man die meisten Zutaten ja eh immer im Haus 😉

Zuckersüße Grüße
Lina & Tina

Schietwetter

Schietwetter – Dafür sind wir Norddeutschen bekannt…. Aber wenn es draussen so richtig ungemütlich wird kann man es sich drinnen umso schöner machen. Dachten wir – und *schwupps*, fertig war der kleine Candytable:

CandyTable6
Am schönsten waren dieses mal unsere Wolken-Cookies. Die „Regentropfen“ sehen täuschend echt aus und funkeln so schön!
Durch den Fondant sind sie natürlich etwas süßer, als die „normalen“ Cookies, aber mit dem Teig des Cookies ergänzt es sich ganz wunderbar.

Wolken-Cookies mit Regentropfen:

Zutaten für ca. 40 Stück:
125 g genahlene Walnüsse
300 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
175 g Butter
1 Ei (Gr. M)
etwas Marmelade zum Einstreichen (wir haben uns für Feigenmarmelade entschieden)
200 g Fondant

Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten. Die Walnüsse dabei zulest zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie schlagen und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
Backofen auf 175°C vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
Nun kann auch schon auf einer bemehlten Arbeitsfläche der Teig ausgerollt werden und die Wolken ausgestochen werden. Die Kekse werden 12-15 Minuten goldbraun gebacken. Auskühlen lassen.
Die Marmelade wird nun wirklich nur hauchdünn auf den Keks gestrichen um dem Fondant darauf Halt zu geben.
Achtet darauf, dass die Marmelade keine Stückchen oder Kerne enthält. Es könnte sich beim Fondant durch kleine Unebenheiten bemerkbar machen.
Den Fondant ausrollen und die Wolken in der gleichen Größe ausstechen. Vorsichtig auf dem Keks glattstreichen. Fehlen nur noch die hübsch funkelnden Regentropfen…

Die „Regentropfen“:
Eine handvoll möglichst klare Bonbons werden benötigt.

Die Bonbons in einem Mörser zu Pulver verarbeiten. Den Ofen auf 150 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Bonbonpulver darauf verteilen und das Ganze für ca. 5 Minuten in den Ofen schieben. Danach nur noch auskühlen lassen und direkt verarbeiten. Fertig sind die Regentropfen!

PicMonkey Collage

Heiße Weiße Schokolade:

Zutaten (pro Portion):
ca. 50 g weiße Schokolade
ca. 150 – 200 ml Milch
geschlagene Sahne
blaue Streusel
Wolkenförmchen
Holzstäbchen

Die weiße Schokolade in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Das Förmchen auf Back- oder Butterbrotpapier legen und mit der Schokolade befüllen. Nach Wunsch noch mit blauen Streuseln dekorieren.  Komplett auskühlen lassen bis die Schokolade wieder fest ist. Ein Tuch mit heißem Wasser befeuchten und um das Förmchen legen, so dass die Schokolade ganz leicht anschmilzt, dann kann man sie von hinten aus dem Förmchen schieben und gleich das Holzstäbchen hineindrücken. Kurz auf Butterbrotpapier in den Kühlschrank stellen. Nun nur noch einen Becher mit heißer Milch befüllen, Schokolade dazugeben und mit geschlagener Sahne toppen.

S1Strohhalme und Wolken-Printables von Minidrops

Regen-Cupcakes:

Zutaten für 16 Stück (nach dem White Cake-Rezept  von Cynthia Barcomi):
180 g weiche Butter
280 g Mehl
120 g Speisestärke
4 TL Backpulver
300 g Zucker
Salz
175 ml + 60 ml Milch
3 Eier (Gr.M)
1 TL Bourbon-Vanillezucker
Blaue Smarties (wir haben 2 Tüten mit den kleinen Packungen gekauft)

Backofen auf 155°C Umluft vorheizen.
Mehl, Stärke, Backpulver, Zucker und 3/4 TL Salz in einer Schüssel mischen. 180 g Butter in die Mehlmischung schneiden. Mit den Fingerspitzen zerreiben, dass kleine Krümel entstehen. 175 ml Milch mit dem Mixer einarbeiten und ca. 2 MInuten rühen. Eier mit 60 ml Milch und Vanillezuckr verquirlen. In drei Portionen je 15 Sekunden lang unterrühren.
Jedes Cupckeförmchen 3/4 mit dem Teig füllen und ca. 20 Minuten (Stäbchenprobe nicht vergessen) backen.
Lasst die Cupcakes vor dem Füllen mit den Smarties unbedingt vorher komplett auskühlen, sonst schmelzen sie und sehen auch leider unschön aus.
Danach einen Kegel aus der Mitte der Cupcakes rausschneiden und mit den blauen Smarties füllen.

Ahorn Frischkäse Frosting:
453 g Doppelrahm Frischkäse
115 g Butter
240 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
2 TL Ahornsirup

Vanilleschote auskratzen. Die Butter und den Frischkäse im Mixer kurz (!) cremig schlagen. Vanillemark und Ahornsirup zufügen. Den Puderzucker in 2  Potionen langsam einrühren und kurz alles miteinander aufschlagen.
Das Frosting lann nun aufgespritzt werden. Wir haben uns dieses mal wieder für die 1M Tülle von Wilton entschieden.

PicMonkey Collage2Tulip Cupcakeförmchen und Wolken-Printables von Minidrops

Kürbis-Cheesecake mit gezuckerten Kürbiskernen:

Dieser Kuchen braucht etwas Zeit aber es lohnt sich ungemein! Man kann ihn auch locker einen Tag vorher vorbereiten.

 Für den Kuchenboden (22er Springform):
125 g Mehl
55 g brauner Zucker
1/8 Tl Salz
30 g Walnüsse, gemahlen
1/4 Tl gemahlenen Ingwer
113 g kalte Butter
1 El kaltes Wasser

Den Ofen auf 175 °C vorheizen und eine 22er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Wer keine 22er Springform hat kann auch eine kleinere nehmen und verarbeitet dann eben nicht die komplette Masse.
Mehl, Zucker, Salz, Walnüsse und Ingwer gut verrühren. Die kalte Butter hinzufügen und am besten mit den Händen solange kneten bis die Masse krümelig wird. Nun das Wasser dazugeben und alles vermengen bis der Teig sich bindet. Diesen nun auf den Boden der Springform drücken und für 25-30 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen.

Für die Kürbis-Frischkäse-Füllung:
1/2 Hokkaido Kürbis
125 ml Konditorsahne
2 TL Vanille-Extrakt
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlenen Ingwer
1/4 TL Salz
565 g Frischkäse
115 g Zucker
110 g brauner Zucker
1 El Speisestärke
4 Eier (Größe L)

Den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In leicht gesalzenem Wasser für ca. 25 Minuten kochen bis er weich ist. Anschließend pürieren.

Den Ofen auf 160 °C vorheizen.

Eine Tasse von dem Kürbispüree mit der Konditorsahne, Vanille-Extrakt, Zimt, Ingwer und Salz verrühren.
In einer separaten Schüssel den Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig rühren. Weißen und braunen Zucker hinzugeben und gut unterrühren. Die Kürbismasse hinzugeben und untermengen. Die Speisestärke kurz hinzugeben und dann ein Ei nach dem anderen gut unterrühren.
Die Außenseite der Springform mit 2 Bahnen Alufolie kreuzweise einwickeln und die Kürbis-Frischkäsemasse auf den Boden geben und gut verstreichen. Nun benötigt Ihr z.B. einen Bräter oder eine Auflaufform in die Ihr die Springform reinstellen könnt. Diese wird dann mit soviel heißem Wasser gefüllt, dass es ungefähr 2,5 cm hoch ist. Für ca. 70-80 Minuten backen, je nach Ofen kann es auch länger dauern. Wenn man an der Form rüttelt sollte der Kuchen noch leicht wabbelig sein, er festigt sich dann während des Auskühlens.

Topping:
500 ml Konditorsahne
115 g Zucker

Die Sahne aufschlagen bis sie anfängt fester zu werden, dann langsam den Zucker einrühren bis die Sahne steif ist.
Einen Teil der Sahne auf den Cheesecake streichen und den Rest in dekorativen Tuffs spritzen.

Gezuckerte Kürbiskerne:
70 g geschälte Kürbiskerne
1 Eiweiß
1 Prise Salz
2 El Zucker
¼ Tl Zimt

Das Eisweiß so lange aufschlagen bis es schaumig ist. Die Kürbiskerne in eine separate Schüssel geben und soviel Eiweiß hinzugeben bis die Kerne bedeckt sind – man benötigt dafür nicht das komplette Eisweiß. Salz, Zucker und Zimt hinzufügen und gut vermischen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 160 °C vorheizen. Die Kürbiskerne auf das Backblech geben und für 15-20 Minuten backen. Diese dann komplett auf einem Küchengitter auskühlen lassen. Anschließend nur noch in entsprechende Stücke brechen und kurz vor dem Servieren den Kuchen damit dekorieren!

KürbisCheesecakePrintables (Regentropfen & Wolken) von Minidrops

Printables fimdet Ihr hier:  Bastelvorlagen-Wolke

Bekommt Ihr da nicht auch Lust auf ein wenig norddeutsches Schietwetter? 😉

Eure Lina und Tina ♥

♥ Eiscreme Sandwiches ♥

Heute ist er da: der Tag der Liebe! Euch allen einen schönen Valentinstag
Was gibt es Schöneres als zu lieben und geliebt zu werden?! Eigentlich nichts, aber ein klitzekleines Sahnehäubchen hätten wir da für  Euch. Ein süßes, schokoladiges Erlebnis, dass bei keinem Nachtisch eines Dinners fehlen sollte: Eiscreme Sandwich!

EisSandwich1

Zutaten für die Schokoladen Kekse:

  • 160g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 40 g Kakaopulver (wir bevorzugen “Bensdorp”)
  • 100 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 EL Wasser
  • 1 Herzausstecher

Den Ofen auf 180°C Ober/-Unterhitze vorheizen.
In einer Rührschüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakaopulver vermengen und sieben.
Zerteilt die Butter in kleine Stücke und schlagt diese zusammen mit dem Zucker zu einer schaumigen Masse auf.
Fügt dann 1 EL Wasser hinzu und mixt noch einen Augenblick weiter.
Nun kommt die Mehlmischung in zwei Teilen hinzu. Mixt dies nun am besten bei niedriger Stufe bis alle Zutaten gut vermischt sind und Ihr den Teig zu einem Ball formen könnt.
Wickelt den Teig  in Frischhaltefolie und legt ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus bis er schön dünn ist. (im Rezept sind ca. 7 mm angegeben) Die Kekse mit einer Herz-Ausstechform ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Diese dann für 12 bis 15 Minuten backen.

Wenn die Cookies ausgekühlt sind, bewahrt sie bis zur Verwendung in einer luftdichten Dose auf.
Nun kann auch schon das Eis zubereitet werden. Natürlich kann man dafür auch gekauftes Eis nehmen, wer sich jetzt nicht die Mühe machen möchte.

Zutaten für das Vanille Eis (mit Karamell Schlieren):
  • 2 Eier (Gr.L)
  • 150 g Zucker
  • 1/2 TL Vanille Extrakt
  • 250 g Vollmilch
  • 500 g Sahne
Die Eismaschine vorbereiten! Wenn Ihr keine habt, keine Sorge, dass ist auch nicht schlimm.
In einer großen Rührschüssel die Eier mehrere Minuten verschlagen, bis sie leicht und fluffig sind. Langsam den Zucker und das Vanille Extrakt dazugeben und weitere 2 Minuten schlagen.
Milch und Sahne hineinschlagen. Jetzt kann es schon gefroren werden. Ja, eine flüssige Angelegenheit. Es wird danach, wenn es nicht in die Eismaschine kommt, sehr hart sein. Damit es aber trotzdem schön cremig wird, legt es ca. 20 Minuten vorher aus der Truhe und rührt es mit einem Löffel durch. In der Zeit könnt Ihr also in Ruhe die Karamellsoße zubereiten.

Zutaten für die Karamellsoße von Cynthia Barcomi
(für ca. 300 ml Sauce)
  • 200 g Zucker
  • 90 g Butter
  • 125 g Sahne

Für dieses Rezept braucht Ihr einen hohen Kochtopf (Fassungsvermögen 2-3 Liter) mit dickem Boden.
Die hohen Seitenwände sind nötig, weil die Mischung aufbrodelt, sofern die Sahne in die heiße Butter-Zucker-Mischung kommt.
Den Zucker in den Topf geben. Auf mittlere Flamme setzen und den Zucker zergehen lassen. Nicht rühren, nur im Auge behalten! Wenn der Zucker zu schmelzen beginnt, rüttelt den Topf ein wenig hin und her um sicherzustellen, das der Zucker gleichzeitig schmilzt.
Sobald der Zucker ganz geschmolzen und hellbraun ist (aufpassen, das er nicht anbrennt!), die Flamme reduzieren und mit dem Schneebesen die Butter einrühren.
Wenn die Butter geschmolzen ist den Topf von der Flamme nehmen, ein paar Sekunden warten und dann langsam die Sahne hineingießen. Sofern die Sahne mit Butter und Zucker in Kontakt kommt fängt die Mischung an zu blubbern. Die Karamellsoße ist fertig!

Karamell erkalten lassen und mit Hilfe eines Holzstäbchens Schlieren unter das Vanilleeis ziehen.
Wenn Ihr noch Soße übrig habt dann könnt Ihr diese im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält dort ca. 2 Wochen.

Das Eis nun noch einmal ca. 1 Stündchen im TK durchkühlen lassen. Wir haben dafür das Eis in einen länglichen Behälter gegeben und nicht zu hoch befüllt. So kann man einfacher die Herzen ausstechen.

Ist das Stündchen um einfach mit dem Ausstecher Herzen ausstehen. Damit es auch ein Eis Sandwich wird dann oben und unten einen Cookie auflegen – fertig! Mhhhh ♥

Ihr könnt die Sandwiches nun auch ganz normal einfrieren. Für den perfekten Genuss das Eis 15-20 Minuten vor Verzehr aus der Tiefkühltruhe holen.

EisSandwich2

Wir hoffen Ihr habt heute einen wundervollen Tag und Abend!

Fühlt Euch geherzt,
Eure Lina und Tina

Sahniger Fruchtgenuss: Semifreddo

Mal gaaaaaanz ehrlich:  Eis – das geht doch immer, oder?!

Semifreddo ist schon lange vom Grundrezept her eines unserer Lieblinge. Es ist irre einfach und schnell herzustellen und gerade jetzt in der Sommerzeit kann man dies mit den leckersten Früchten kombinieren. Das Beste daran: man braucht dafür noch nicht einmal eine Eismaschine!

Unsere Sommervariante:
Sahniges Semifreddo Eis mit Rhabarber-und Erdbeerschlieren, abgerundet durch die Schokosoße von Cynthia Barcomi! Mhhhhhh!

Rhabarber- und Erdbeersoße (für die Schlieren im Eis):

250 g Erdbeeren
6 große Stangen Rhabarber
2 gute Spritzer frischen Zitronensaft
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
Zucker
Jeweils ca.50 ml Wasser

Erdbeeren waschen, trocken tupfen, den grünen Strunk entfernen und vierteln.
Vom Rhabarber die Blätter und Wurzelenden abschneiden. Gründlich waschen und die eventuell harten Fasern der Länge nach von den Stielen abziehen. Den Rhabarber in kleine Scheiben schneiden.
In einer Tasse könnt Ihr nun schon einmal das Puddingpulver mit ca. 8 TL Milch verrühren.

Schnappt Euch zwei kleine Töpfe – in den einen gebt Ihr die Erdbeeren mit 50 ml Wasser und in den anderen die Rhabarberscheiben, ebenfalls mit 50 ml Wasser. Beides nun langsam aufkochen. Nach jeweils 5 Minuten in jedem Topf die Hälfte Puddingpulver einrühren, 1 Minute weiterrühren und dann vom Herd ziehen. Nun könnt Ihr ggf. das Obst noch einmal mit Zucker abschmecken. Schaut einfach, wie es Euch am besten schmeckt.
Anschließend haben wir den Rhabarber und die Erdbeeren einzelnd püriert um jeweils eine schöne homogene Masse zu bekommen.

Während alles abkühlt könnt Ihr schon das Semifreddo vorbereiten.


Semifreddo Grundrezept (ergibt ca. 750 ml):

375 g Sahne (am besten vorgekühlt im Kühlfach)
125 g Puderzucker
100 ml Eiweiß (ca. 4 Eier der Gr.L)

Eine Kastenform, die ca. 2 Liter fasst, mit Klarsichtfolie auskleiden. Lasst ruhigt etwas Folie überhängen – das erleichtert Euch später das herausnehmen.
Mit einem Mixer die kalte Sahne schlagen bis sie einzudicken beginnt, dabei langsam den Puderzucker einrieseln lassen.
In einer anderen Schale das Eiweiß steif schlagen und sofort vorsichtig unter die Sahne heben.
Nun könnt Ihr die sahnige Masse auch schon in die Kastenform füllen.

Für die Fruchtschliere haben wir waagerecht jeweils die Häfte vom Eis mit der Erdbeersoße und die andere Hälfte mit der Rhabarbersoße eingedeckt. Mit Hilfe eines Holsstäbchens (zur Not auch dem Stilende vom Löffel) zieht Ihr immer wieder Schlieren. Es kann alles kreuz und queer sein, hauptsache die Schlieren verteilen sich schön im Eis.

Schon eine kleine Kostprobe gemacht? Alles supi?
Na dann kann die Form auch schon in die Kühltruhe wandern. Mindestens 5 Stunden sollte es kalt stehen, bevor Ihr es geniessen könnt.

Schokoladensoße (für ca. 600 ml Sauce):

250 ml Wasser
80 g Zucker
125 ml (8 EL) Sirup von Grafschafter Goldsaft
90 g ungesüßter Kakao
60 g Zartbitterschokolade

Die Schokolade hacken. In einem mittelgroßen Topf mit dem Schneebesen Wasser, Zucker, Sirup und ungesüßten Kakao verrühren. Diesen über mittlerer Flamme zum Kochen bringen.
Den Topf von der Flamme nehmen und die gehackte Schokoladen hineinrühren bis sie vollständig geschmolzen ist.
Fertig! Es ist unglaublich, aber das war es schon!!
Die Soße kann natürlich warm und kalt genossen werden.

Die Schokoladensoße haben wir gekocht nachdem das Eis in die Kühltruhe gewandert ist.
Das Tolle daran: wenn man die Soße nach dem Auskühlen in einen luftdichten Behälter füllt, ist diese im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar.

Zum Servieren das Eis aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden.
Nun könnt Ihr es nach Lust und Laune mit der göttlichen Schokoladensoße verziehren.

Wir werden nun auch noch einmal unsere Beine in der Sonne hochlegen und ein wenig von dem Eis geniessen 😉

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

Mein Name ist Hase!

Anlässlich des Geburtstages meiner Mutti hatte ich mich das erste Mal an das Thema „Fondant“ gewagt. Der Geburtstag liegt jetzt schon wieder etwas zurück, aber ich hatte die Entstehung des Häschens ein wenig festgehalten und möchte Euch dieses gerne zeigen, leider sind die Bilder zum Teil nicht ganz optimal geworden aber ich hoffe ihr habt da ein Nachsehen. Das nächste Mal fange ich auch nicht erst um 20.00 Uhr damit an, denn da muss man sich wirklich nicht wundern, wenn man um 22.00 Uhr immer noch dabei sitzt…!!! (Ich hatte teilweise etwas mit der Schwerkraft zu kämpfen..*räusper*) Das Ergebnis lässt sich aber sehen (finde ich) und den Hasen gibt es immer noch – gut aufbewahrt von meiner Mutti 🙂

Hier sind bereits Körper und Gliedmaßen fertig, am Kopf wird noch gearbeitet:

 

Langsam nimmt auch das Gesicht Gestalt an:

    

Hier nun der fertige Hase inklusive Schmetterlingen und Blümchen aus Fondant, welche mein Mann fleissig ausgestochen und mit Puderfarbe bepinselt hat:

Und nun *tata* das fertige Werk!! Der Hase saß auf einem Apfel-Walnuss-Karamell Kuchen von Cynthia Barcomi dekoriert mit Karamellsauce und noch mehr Schmetterlingen…