Pumpkin Cinnamon Rolls

Wir sind ja zwei Mädels, die im Dunstkreis von Hamburg wohnen und sind, wie Ihr ja wisst, bekennende Franzbrötchen-Fans. Es gibt ja wirklich fast nichts Besseres!! Und hier kommen wir auch schon dazu, warum wir sagen „fast“:
DIESE Kürbis-Zimt-Röllchen sind so unglaublich lecker und saftig, dass wir schon fast süchtig sind!!! Kaum sind sie aufgefuttert möchten wir auch schon wieder Neue backen!!! Und sie passen dann auch noch so wunderbar zu diesem herbstlichen Wetter.
Wenn dann das ganze Haus noch lecker nach Zimt & Zucker duftet, vielleicht noch mit einer schönen Tasse heißen Chai-Latte dazu….. hmmmmmmm!
Ganz ehrlich, es gibt derzeit nichts Schöneres!!_DSC1559 (1)_20140920Zutaten Teig:
180 ml Milch, lauwarm
1 El Honig
2 Tl Trockenhefe
1 Tl Salz
1/8 Tl gemahlene Muskatnuss
350 g Mehl
35 g Butter, Zimmerwarm und in Würfel geschnitten
1/2 Tasse Kürbispüree (Kürbis mit etwas Wasser weichkochen und pürieren)

Zutaten Füllung:
35 g Butter, geschmolzen
70 g brauner Zucker, eventuell mehr
1 El Zimt
1/8 Tl gemahlene Muskatnuss

Zutaten Glasur:
130 g Puderzucker
1/2 Tl Vanille Extrakt
2,5 El Milch

In einer Rührschüssel die Milch mit dem Honig und der Hefe geben und für ca. 5 Minuten stehen lassen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit der Muskatnuss und dem Sals vermischen.
Nun zu der Hefemischung das Kürbispüree und die Butter geben und mit einem Handmixer so lange rühren, bis die Butter nicht mehr klumpig ist. Langsam nun die Mehlmischung hinzufügen und kurz vor Ende zu den Knethaken wechseln oder alles mit der Hand gut durchkneten (ca. 6-8 Minuten) bis ein schöner elastischer und glatter Teig entstanden ist. Teig abdecken und für ca. 60 Minuten gehen lassen, er sollte dann die doppelte Größe erreicht haben.

Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen, dass eine Dicke von ca. 1 cm hat. Dieses mit der geschmolzenen Butter bestreichen und mit dem braunen Zucker bestreuen. Der komplette Teig sollte mit dem Zucker bedeckt sein, hier also auch gerne etwas mehr nehmen. Nun nur noch mit Zimt und Muskat bestreuen und von der langen Seite her aufrollen.  Jetzt mit einem scharfen Messer ca. 12 Scheiben schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in eine gefettete Form legen, dabei müssen sie sich nicht unbedingt berühren. Wir haben dafür eine 26-er Tarteform genommen. Diese wieder mit einem Tuch bedecken und für weitere 30 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 200 °C vorheizen, das Tuch entfernen und für ca. 20 Minuten backen. Die Oberfläche sollte leicht gebräunt sein.

Für die Glasur alle Zutaten verrühren, so dass die Masse zäh fließend ist und noch über die warmen Röllchen geben. Diese kleinen Leckereien können dann auch sofort gegessen werden, den warm schmecken sie am besten. Später lassen sie sich sonst auch in der Mikrowelle kurz erwärmen._DSC1576 (1)_20140920Leider sind unsere Röllchen auch schon wieder aufgefuttert (warum geht das nur so schnell?!)
Wir werden nun rasch einen weiteren Kürbis kaufen gehen. Die restlichen Zutaten hat man ja meistens eh im Haus und für Nachschub sorgen

Herbstliche Grüße und lasst es Euch gut gehen!
Eure Lina & Tina ♥

 

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Haselnuss Tartelettes mit Nutella-Puddingcreme

Nun geht es doch tatsächlich schon mit großen Schritten so langsam Richtung Weihnachtszeit…!! Unser absoluter Lieblings-Weihnachts-Schmacht-Film ist „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ und so dachten wir uns, dass wir uns doch so langsam darauf einstimmen könnten. Glücklicherweise hat die Eule Rosali auch noch ein paar Haselnüsse von Aschenbrödel in ihrer Schmuckschatulle für uns übriggelassen uns somit konnten wir uns diese leckeren & nussigen Tartelettes zaubern. 🙂

_DSC0170 (1)_20131110Durch die Nutella-Puddingcreme sind die Tartelettes luftig leicht und man kann locker eins nach dem anderen verputzen..

Zutaten für den Boden (6 kleine Tartes):
160 g Mehl
20 g gemahlene Haselnüsse
50 g Zucker
1/4 Tl Salz
113 g Butter

Zutaten für die Füllung:
1/4 Tasse Nutella
2 El Speisestärke
2 El Zucker
1 1/2 El Backkakao
1/8 Tl Salz
375 ml Milch
1/2 Tl Vanilleextrakt

Topping:
Schokolierte Haselnüsse
geröstete, gehackte Haselnüsse
Kakaopulver

Sonstiges:
Frischhaltefolie

Für den Boden wird der Backofen auf 175 °C vorgeheizt und die Tarteförmchen eingefettet. Das Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen.
Die Butter in einem Topf erhitzen, so lange bis sie erst klar wird und sich dann bräunt. Die Butter zu der Mehlmischung geben und gut vermengen. Den Teig in die Förmchen drücken – dabei auch am Rand hoch. Für ca. 25 Minuten backen bis sie goldbraun sind und anschließend komplett auskühlen lassen.
Die Speisestärke, Zucker, Kakao und Salz in einem Kochtopf vermischen. Nun unter ständigem Rühren die Milch langsam hinzugeben. Alles über mittlerer Hitze zum Kochen bringen, dabei aber ständig weiterrühren. Sobald es kocht für weitere 2 Minuten rühren bis die Masse sich verdickt. Topf vom Herd nehmen und das Nutella sowie das Vanilleextrakt unterrühren.
Die Puddingcreme in die Tarteförmchen füllen und sofort mit Frischhaltefolie bedecken – so bildet sich keine Haut. Nun nur noch für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben und mit den Nüssen dekorieren.

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So, wir haben jetzt eine Verabredung und sagen nur: Nuss-Tartes, Aschenbrödel, Sofa, ChaiLatte!! 🙂

_DSC0196 (1)_20131110

Also WIR hegen jetzt schon Vorfreude auf die Weihnachtszeit, wie schaut es bei Euch aus? 🙂

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina

Schietwetter

Schietwetter – Dafür sind wir Norddeutschen bekannt…. Aber wenn es draussen so richtig ungemütlich wird kann man es sich drinnen umso schöner machen. Dachten wir – und *schwupps*, fertig war der kleine Candytable:

CandyTable6
Am schönsten waren dieses mal unsere Wolken-Cookies. Die „Regentropfen“ sehen täuschend echt aus und funkeln so schön!
Durch den Fondant sind sie natürlich etwas süßer, als die „normalen“ Cookies, aber mit dem Teig des Cookies ergänzt es sich ganz wunderbar.

Wolken-Cookies mit Regentropfen:

Zutaten für ca. 40 Stück:
125 g genahlene Walnüsse
300 g Mehl
1 TL Backpulver
150 g Zucker
175 g Butter
1 Ei (Gr. M)
etwas Marmelade zum Einstreichen (wir haben uns für Feigenmarmelade entschieden)
200 g Fondant

Aus den Zutaten einen glatten Teig kneten. Die Walnüsse dabei zulest zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie schlagen und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
Backofen auf 175°C vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
Nun kann auch schon auf einer bemehlten Arbeitsfläche der Teig ausgerollt werden und die Wolken ausgestochen werden. Die Kekse werden 12-15 Minuten goldbraun gebacken. Auskühlen lassen.
Die Marmelade wird nun wirklich nur hauchdünn auf den Keks gestrichen um dem Fondant darauf Halt zu geben.
Achtet darauf, dass die Marmelade keine Stückchen oder Kerne enthält. Es könnte sich beim Fondant durch kleine Unebenheiten bemerkbar machen.
Den Fondant ausrollen und die Wolken in der gleichen Größe ausstechen. Vorsichtig auf dem Keks glattstreichen. Fehlen nur noch die hübsch funkelnden Regentropfen…

Die „Regentropfen“:
Eine handvoll möglichst klare Bonbons werden benötigt.

Die Bonbons in einem Mörser zu Pulver verarbeiten. Den Ofen auf 150 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Bonbonpulver darauf verteilen und das Ganze für ca. 5 Minuten in den Ofen schieben. Danach nur noch auskühlen lassen und direkt verarbeiten. Fertig sind die Regentropfen!

PicMonkey Collage

Heiße Weiße Schokolade:

Zutaten (pro Portion):
ca. 50 g weiße Schokolade
ca. 150 – 200 ml Milch
geschlagene Sahne
blaue Streusel
Wolkenförmchen
Holzstäbchen

Die weiße Schokolade in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Das Förmchen auf Back- oder Butterbrotpapier legen und mit der Schokolade befüllen. Nach Wunsch noch mit blauen Streuseln dekorieren.  Komplett auskühlen lassen bis die Schokolade wieder fest ist. Ein Tuch mit heißem Wasser befeuchten und um das Förmchen legen, so dass die Schokolade ganz leicht anschmilzt, dann kann man sie von hinten aus dem Förmchen schieben und gleich das Holzstäbchen hineindrücken. Kurz auf Butterbrotpapier in den Kühlschrank stellen. Nun nur noch einen Becher mit heißer Milch befüllen, Schokolade dazugeben und mit geschlagener Sahne toppen.

S1Strohhalme und Wolken-Printables von Minidrops

Regen-Cupcakes:

Zutaten für 16 Stück (nach dem White Cake-Rezept  von Cynthia Barcomi):
180 g weiche Butter
280 g Mehl
120 g Speisestärke
4 TL Backpulver
300 g Zucker
Salz
175 ml + 60 ml Milch
3 Eier (Gr.M)
1 TL Bourbon-Vanillezucker
Blaue Smarties (wir haben 2 Tüten mit den kleinen Packungen gekauft)

Backofen auf 155°C Umluft vorheizen.
Mehl, Stärke, Backpulver, Zucker und 3/4 TL Salz in einer Schüssel mischen. 180 g Butter in die Mehlmischung schneiden. Mit den Fingerspitzen zerreiben, dass kleine Krümel entstehen. 175 ml Milch mit dem Mixer einarbeiten und ca. 2 MInuten rühen. Eier mit 60 ml Milch und Vanillezuckr verquirlen. In drei Portionen je 15 Sekunden lang unterrühren.
Jedes Cupckeförmchen 3/4 mit dem Teig füllen und ca. 20 Minuten (Stäbchenprobe nicht vergessen) backen.
Lasst die Cupcakes vor dem Füllen mit den Smarties unbedingt vorher komplett auskühlen, sonst schmelzen sie und sehen auch leider unschön aus.
Danach einen Kegel aus der Mitte der Cupcakes rausschneiden und mit den blauen Smarties füllen.

Ahorn Frischkäse Frosting:
453 g Doppelrahm Frischkäse
115 g Butter
240 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
2 TL Ahornsirup

Vanilleschote auskratzen. Die Butter und den Frischkäse im Mixer kurz (!) cremig schlagen. Vanillemark und Ahornsirup zufügen. Den Puderzucker in 2  Potionen langsam einrühren und kurz alles miteinander aufschlagen.
Das Frosting lann nun aufgespritzt werden. Wir haben uns dieses mal wieder für die 1M Tülle von Wilton entschieden.

PicMonkey Collage2Tulip Cupcakeförmchen und Wolken-Printables von Minidrops

Kürbis-Cheesecake mit gezuckerten Kürbiskernen:

Dieser Kuchen braucht etwas Zeit aber es lohnt sich ungemein! Man kann ihn auch locker einen Tag vorher vorbereiten.

 Für den Kuchenboden (22er Springform):
125 g Mehl
55 g brauner Zucker
1/8 Tl Salz
30 g Walnüsse, gemahlen
1/4 Tl gemahlenen Ingwer
113 g kalte Butter
1 El kaltes Wasser

Den Ofen auf 175 °C vorheizen und eine 22er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten. Wer keine 22er Springform hat kann auch eine kleinere nehmen und verarbeitet dann eben nicht die komplette Masse.
Mehl, Zucker, Salz, Walnüsse und Ingwer gut verrühren. Die kalte Butter hinzufügen und am besten mit den Händen solange kneten bis die Masse krümelig wird. Nun das Wasser dazugeben und alles vermengen bis der Teig sich bindet. Diesen nun auf den Boden der Springform drücken und für 25-30 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen.

Für die Kürbis-Frischkäse-Füllung:
1/2 Hokkaido Kürbis
125 ml Konditorsahne
2 TL Vanille-Extrakt
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlenen Ingwer
1/4 TL Salz
565 g Frischkäse
115 g Zucker
110 g brauner Zucker
1 El Speisestärke
4 Eier (Größe L)

Den Kürbis schälen, entkernen und in Würfel schneiden. In leicht gesalzenem Wasser für ca. 25 Minuten kochen bis er weich ist. Anschließend pürieren.

Den Ofen auf 160 °C vorheizen.

Eine Tasse von dem Kürbispüree mit der Konditorsahne, Vanille-Extrakt, Zimt, Ingwer und Salz verrühren.
In einer separaten Schüssel den Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig rühren. Weißen und braunen Zucker hinzugeben und gut unterrühren. Die Kürbismasse hinzugeben und untermengen. Die Speisestärke kurz hinzugeben und dann ein Ei nach dem anderen gut unterrühren.
Die Außenseite der Springform mit 2 Bahnen Alufolie kreuzweise einwickeln und die Kürbis-Frischkäsemasse auf den Boden geben und gut verstreichen. Nun benötigt Ihr z.B. einen Bräter oder eine Auflaufform in die Ihr die Springform reinstellen könnt. Diese wird dann mit soviel heißem Wasser gefüllt, dass es ungefähr 2,5 cm hoch ist. Für ca. 70-80 Minuten backen, je nach Ofen kann es auch länger dauern. Wenn man an der Form rüttelt sollte der Kuchen noch leicht wabbelig sein, er festigt sich dann während des Auskühlens.

Topping:
500 ml Konditorsahne
115 g Zucker

Die Sahne aufschlagen bis sie anfängt fester zu werden, dann langsam den Zucker einrühren bis die Sahne steif ist.
Einen Teil der Sahne auf den Cheesecake streichen und den Rest in dekorativen Tuffs spritzen.

Gezuckerte Kürbiskerne:
70 g geschälte Kürbiskerne
1 Eiweiß
1 Prise Salz
2 El Zucker
¼ Tl Zimt

Das Eisweiß so lange aufschlagen bis es schaumig ist. Die Kürbiskerne in eine separate Schüssel geben und soviel Eiweiß hinzugeben bis die Kerne bedeckt sind – man benötigt dafür nicht das komplette Eisweiß. Salz, Zucker und Zimt hinzufügen und gut vermischen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 160 °C vorheizen. Die Kürbiskerne auf das Backblech geben und für 15-20 Minuten backen. Diese dann komplett auf einem Küchengitter auskühlen lassen. Anschließend nur noch in entsprechende Stücke brechen und kurz vor dem Servieren den Kuchen damit dekorieren!

KürbisCheesecakePrintables (Regentropfen & Wolken) von Minidrops

Printables fimdet Ihr hier:  Bastelvorlagen-Wolke

Bekommt Ihr da nicht auch Lust auf ein wenig norddeutsches Schietwetter? 😉

Eure Lina und Tina ♥

Würzige Kürbis Cupcakes mit Zimt-Frischkäsefrosting

Kürbis Cupcakes! Zugegeben, obwohl wir Kürbis in jeglicher Form lieben, waren wir am Anfang doch etwas skeptisch, diesen in der süßen Variante zu verarbeiten. Wir waren jedoch sofort verzaubert von diesen himmlischen Cupcakes.
Saftiger, wirklich wunderbar würzig schmeckender Teig mit einem Zimt-Frischkäse-Krönchen bestückt – SO muss Herbst schmecken! Er macht Vorfreude auf Weihnachten.

Kürbis2Papier Muffinförmchen „Tulip“ von Minidrops

Für die Cupcakes (13-15 Stück):
240 g Mehl
1 EL Backpulver
1/2 TL Salz
2 TL Zimtpulver
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/2 TL Muskat
1/4 TL Nelken, gemahlen
115 g Butter, Raumtemperatur
340 g brauner Zucker (kein Rohrzucker)
2 Eier Gr.L
120 ml Buttermilch
170 g Kürbis, püriert (wir haben uns für den Klassiker, den Hokkaido, entschieden)

Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Muffinblech mit Förmchen Eurer Wahl bestücken und dann kann es auch schon los gehen.

In einer mittelgroßen Schale Mehl, Backpulver, Salz und alle Gewürze mischen.
In einer anderen mittelgroßen Schale schlagt Ihr die Butter mit dem braunen Zucker so lange, bis der Teig schön fluffig und sehr hell geworden ist (das kann auch 5 Minuten dauern). Nacheinander die Eier zufügen.
Die Mehlmischung abwechseld in kleinen Schritten mit der Buttermilch in den Teig rühren. Immer nur so lange rühren, bis alles gut vermischt ist. Zum Schluß das Kürbispürree zufügen und nochmals alles gut verrühren.Die Förmchen gleichmäßig 3/4 mit dem Teig füllen und dann kann das Blech auch schon in den Ofen.
Die Cupcakes brauchen ca. 25-30 Minuten. Macht zur Sicherheit nach 20 Minuten den Stäbchentest. So seid Ihr auf der richtigen Seite.

Lasst die Cupcakes dann erstmal komplett auskühlen bis Ihr das Frosting auf den Cupcake spritzt.

Für das Zimt-Frosting:
200g Doppelrahm Frischkäse
200g Butter
200g Puderzucker
1 TL Zimtpulver

Weiche Butter mit dem Frischkäse kurz (!) cremig schlagen;
Puderzucker und Zimt unterrühren. Ist Euch das Frosting noch etwas zu weich zum Spritzen, dann stellt es etwas in den Kühlschrank. Zwischendurch immer mal testen wie der Zustand ist. Wir zwei Tolpatsche haben dies nämlich auch schon vergessen und dann ist es wiederum zu fest 😉
Wenn Ihr möchtet, dann könnt Ihr auch noch ein wenig Zimtpulver über das aufgespritzte Frosting streuen.
Kleiner Tipp von uns:  Der Zimtgeschmack kommt intensiver durch, wenn das Frosting etwas durchzieht. Wir haben das Frosting also auf den Cupcake gespritzt und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kürbis1
Solltet Ihr also auch immer vorsichtig mit Kürbis Cupcakes gewesen sein, dann hoffen wir sehr, dass wir Euch nun vom Gegenteil überzeugt haben. Probiert es einfach aus und lasst sie Euch schmecken. Nicht nur wir haben sie genossen, sondern auch Freunde und Familie jauchzten vor Begeisterung.

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina ♥

Klassischer Apfelkuchen mit warmer Vanillesoße

Die Blätter an den Bäumen werden langsam golden und es riecht schon ganz fantastisch nach Moos und Erde, wenn man gemütlich durch den Wald schlendert. Bei jedem Schritt raschelt das herunter gefallene Laub. Ja, der Herbst ist da!
Nun beginnt die gemütliche Jahreszeit auf die wir uns auch immer freuen: Mit seinem Liebsten in einer Decke auf die Couch lümmeln, Kerzen an und dazu einen leckeren Kuchen genießen. Herrlich!
Bei Pinterest haben wir einen Apfelkuchen gesehen, der uns einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte und somit wurde dieser nun endlich nachgebacken. Diesen haben wir uns mit einer leckeren, warmen Vanillesoße schmecken lassen. So lassen wir uns den Herbst gefallen!
ApfelkuchenFür den Apfelkuchen (für eine 22 cm Springform):
150 g Zucker
1 Ei (Gr.L)
85 g Butter, Raumtemperatur
225 g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1/4 TL Muskat
120 ml Milch
2-3 säuerliche Äpfel (wir bevorzugen Holsteiner Cox oder Braeburn)
Puderzucker zum Bestäuben
* Zimt-Zucker ( weiter unten eine kleine Rezeptanregung)

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Die Kuchenform mit Butter einfetten.
In einer Rührschüssel die Butter mit dem Zucker und dem Ei schön fluffig schlagen. 5 Minuten sollte es schon dauern, denn dann wird die Creme viel heller und gewinnt deutlich an Masse.
In einer separaten Schüssel mischt Ihr Mehl, Backpulver, Salz und Muskat. Diese trockenen Zutaten nun abwechselnd mit der Milch in die Buttermasse rühren. Nicht überschlagen! rührt immer nur so lange, bis alles vermischt ist.
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Jedes viertel nun in nicht zu dünne Scheiben schneiden.
Löffelt den Teig in die Form und glättet diesen dann, wenn nötig, mit einem Teigschaber.
Die Apfelscheiben mit der Kernseite nach unten in den Teig drücken. Das Apfelmuster wird kreisförmig und wie die Speichen eines Rades in den Teig gedrückt.
Zum Schluss den Kuchen mit dem Zimt-Zucker bestreuen (da seid nicht so vorsichtig! Er darf ruhig ordentlich nach Zimt schmecken) und dann kann er auch schon in den Ofen.
Der Kuchen wird nun 40-45 Minuten goldbraun gebacken. Macht zwischendurch einfach den Stäbchentest. Je nach Ofen kann es immer mal etwas schneller gehen, oder aber auch länger dauern.
Kuchen auf einem Küchengitter auskühlen lassen.
Vorm servieren nach Belieben mit dem Puderzucker bestäuben.
Die Vanillesoße (in unserem Fall warm) über Euer Stück Kuchen geben. Geniessen!

* Zimt-Zucker: 1 EL Zucker mit 1/4 TL Zimt

Für die Vanillesoße:
400 ml Milch
200 ml Sahne
1Vanilleschote
2 Eier
3 EL Zucker
1 gehäufter TL Speisestärke
wem es nicht genug Vanillegeschmack ist: 1-3 TL Vanilla Extrakt

Die Vanilleschote auskratzen und das Mark zusammen mit der Milch und dem Zucker aufkochen.
Die Vanillestange wir aber nicht weggeschmissen. Entweder kochen wir sie kurz mit oder geben diese in unser Vanille-Extrakt-Fläschchen.
Die Eier kurz mit dem Mixer aufschlagen. Sahne und Speisestärke zugeben.
Mit dem Schneebesen rührt Ihr die Sahne-Ei-Mischung in die kochende Milch. Nochmal alles kurz aufkochen lassen; fertig!
Man kann die Vanillesoße warm oder kalt verwenden.
VanilleSosseDie Vanillesoße und auch den Kuchen würden wir schon einen Abend vorher zubereiten. So zieht alles noch einmal schön durch.

Wir waren uns am Anfang nicht so sicher, ob der Kuchen uns auch wirklich gut schmecken wird. Es ist ja Muskat darin und beim Teig naschen schmeckt man ihn auch deutlich heraus. Aber wir wurden vom Gegenteil überzeugt. In Kombination mit den Äpfeln, dem Zimt-Zucker und der Vanillesoße ist es eine äußerst genussvolle und wunderbare Kombination.

Lasst ihn Euch gut schmecken und geniesst die ersten kuscheligen Herbsttage!

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina ♥

Feigen-Mascarpone-Tartelettes mit Pistazienboden

Spätsommer! Da mögen wir gerne noch einmal etwas erfrischendes. Am besten mit einer klitzekleinen Note Herbst.
Schwups, haben wir auch schon ein paar kleine Tartlettes gezaubert.
Ein leckerer Mürbeteig mit Pistazien (mhhh!), gefüllt mit erfrischender Mascarpone-Creme und fruchtigen Feigen!
Das ist genau das richtige für das wohl letzte warme Wochenende in diesem Jahr.

Feigen2
Für den Pistazien-Boden (für eine Tarteform oder ca.12 Tartelettes):
240g Mehl
65g gemahlene Pistazien
50g Zucker
1 Eigelb
3-4 EL kaltes Wasser
7 EL kalte Butter
Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Mehl, Pistazien und Zucker gut vermischen und in eine große Schale füllen (oder in Eure Küchenmaschine).
Die Butter in kleine Stückchen schneiden und nach und nach unter die Mehlmischung kneten. Eigelb und Wasser hinzufügen und gut verkneten.
Formt eine große Kugel, umwickelt diese mit Frischhaltefolie und lasst den Teig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.

Den Backofen auf 220°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen, Fömchen mit Öl auspinseln und mit dem Mürbeteig befüllen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.
Für das Blindbacken gebt nun in jedes Förmchen Backpapier und füllt diese mit den Hülsenfrüchten. Die Tartelettes werden 15 Minuten goldbraun gebacken. Auskühlen lassen!

Für die Mascarpone-Creme:
450g Mascarpone
55g braunen Zucker
60ml Sahne
1 TL Vanilla Extrakt
Schale von 1 Limette

Die Mascarpone, braunen Zucker und die Sahne mit dem Handmixer cremig rühren.
Fügt den Vanilla Extrakt und die Limettenschale hinzu und rührt nur so lange, bis die beiden Zutaten mit der Mascarpone-Creme vermengt sind. Nicht zu lange rühren!
Die Creme füllt Ihr dann in mit jeweils 1,5 EL in die abgekühlten Tarteletteförmchen.

Für das Topping:
4-5 reife Feigen
2 EL Honig
2 EL Marmelade (wir haben Feigenmarmelade genommen. Hier habt Ihr aber freie Wahl)

Die Marmelade und den Honig zusammen unter rühren in einem kleinen Topf erwärmen, bis es eine glatte Flüssigkeit ist. Die Feigen waschen und vierteln.
Auf jedes kleine Förmchen kommt nun ein viertel Feige. Darauf lasst ihr 1 TL Honig-Marmelade laufen und schön kann alles in den Kühlschrank.
Wenn Ihr eine gr. Tarte machen möchtet, dann könnt Ihr natürlich mehr Feigen nehmen.

Feigen6
Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

Rustikale Apfel-Birnen-Tarte

Die Blätter fallen von den Bäumen, draussen wird es kalt und dunkel und drinnen prasselt das Feuer im Ofen… das schreit doch praktisch nach einer schönen rustikalen Tarte mit knusprigem Boden, fruchtigen Belag und leicht zimtiger Note!

Zutaten (4 Personen):

  • einen Pie Teig *Rezept*
  • 2 El Butter
  • 1/4 cup braunen Zucker
  • 2 El normalen Zucker
  • 1 – 2 säuerliche Äpfel (geschält, geviertelt und in Scheiben geschnitten)
  • 1 – 2 kleine Birnen (geschält, geviertelt und in Scheiben geschnitten – ungefähr die gleiche Größe wie die Äpfel)
  • 2 Tl frischen Zitronensaft
  • 1 Tl Zimt
  • 1/4 Tl Muskat
  • 1 Tl kaltes Wasser
  • Aprikosenmarmelade oder Honig (optional)
  • Vanilleeis (optional)

Den Pie-Teig vorbereiten, dieses kann man auch gut einen Tag vorher machen.

Die Butter bei mittlerer Hitze in einem größeren Topf schmelzen. Den braunen Zucker und 2 El normalen Kristallzucker dazugeben. Dieses so lange erhitzen bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat.  Hitze reduzieren und Äpfel, Birnen, Zitronensaft, Zimt und Muskat dazugeben. Mit geschlossenem Deckel ca. 5-10 Minuten lang köcheln lassen und dabei ab und zu umrühren. Im Originalrezept standen 20 Minuten – das war aber viel zu lange, wir haben den Vorgang nach 10 Minuten abgebrochen und fanden, dass die Konsistenz schon zu weich war. Anschliessend abkühlen lassen.

Ofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Teig auf Backpapier ausrollen und einen Kreis ausschneiden, unserer hatte einen ungefähren Durchmesser von 26 cm. Backpapier mit dem ausgerollten Teig auf ein Backblech ziehen und mit den Äpfel- und Birnenspalten belegen, dabei einen Rand von ca. 4 cm frei lassen. Wir haben aussen mit den Äpfeln angefangen und die Birnen in die Mitte gelegt.

Den Rand des Teiges nun nach innen falten und leicht andrücken. Anschließend den Teigrand mit 1 Tl kaltem Wasser bestreichen und mit 1 Tl Zucker bestreuen.

Die Tarte im unteren Drittel des Backofens für ca. 45 Minuten backen oder bis sie goldbraun ist.

Wer möchte kann auch noch erwärmte Aprikosenmarmelade oder Honig über die fertige Tarte streichen – wir haben es bei der puren Version belassen.

Diese Tarte sollte warm genossen werden! Hat man sie schon vorbereitet kann sie auch kurz vor dem Servieren noch einmal für 3 Minuten in den warmen Ofen geben.

TIP: Mit einer Kugel Vanilleeis ergibt es auch ein ganz wunderbares Dessert! 🙂

Nun verabschieden wir uns allerdings erst einmal in die Vorbereitungen für Halloween!! Urlaubsbedingt wird die Gruselparty dieses Jahr vorgezogen und die Küche ist ab heute für uns reserviert! 🙂

Zuckersüße Grüße,
Lina & Tina