Rosa Baiser-Pops

Semino Rossi sang ja bereits schon „rot, rot, rot sind die Rosen“. So jedenfalls der Text des alten Schlagers. Wir gehen aber mit der Zeit: bei uns sind die Rosen rosa, duften lecker und schmecken dazu auch noch zuckersüß!
Kleine rosa Baiser-Pops haben unser Herz vor Freude hüpfen lassen. Als Mitbringsel zum Brunchen waren diese ein Hit und ratzi fatzi verputzt.
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Einen Abend vorher solltet Ihr schon einmal die Ganache zubereiten.

Zutaten für die Ganache zum Füllen:
200 g Sahne
200 g Zartbitterkuvertüre

Die Schokolade hacken.
Sahne in einem Topf unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen.
Nun die gehackte Schokolade in die aufgekoche Sahne schütten und die Schokolade durch Rühren auflösen.
Nachdem Ihr Euch vergewissert habt, dass die gesamte Schokolade aufgelöst ist, müsst Ihr die Mischung mit einem Pürierstab homogenisieren.
Dann die Ganache über Nacht kühl stellen (Kühlschrank oder Keller). Steht sie im Kühlschrank wird sie sehr fest und wir nehmen die Ganche ca 1-2 Stunden vor Gebrauch schon einmal raus, denn vor Gebrauch muss diese dann noch einmal mit dem Mixer aufgeschlagen werden.
Schlagt sie nicht zu lange, denn dann könnte sie gerinnen!

(Tipp: Sollte Zartbitterganache über bleiben, dann könnt Ihr die Ganache auch optimal als Topping für Cupcakes nehmen. Die Masse hält sich noch einige Tage im Kühlschrank.)

Zutaten für die Baiser-Rosen:
Eiweiß
pro Eiweiß 50 g Zucker
Salz
pinke Pastenfarbe
Strohhalme oder ersatzweise Holzspieße

Ofen auf 115°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und dabei den Zucker langsam einrieseln lassen bis die Masse schön glänzt und sich Spitzen bilden. Ganz zum Schluß haben wir einen Hauch pinke Pastenfarbe mit einem Löffel untergemischt. Nur kurz und knapp, damit verschiedene Schlieren entstehen. Diese in einen Spritzbeutel mit Sterntülle abfüllen und in der gewünschten Größe auf das Backblech spritzen.
Für die Rose beginnt man in der Mitte und spritzt dann kreisförmig in einem Zug um die Mitte herum bis man die gewünschte Rosengröße erreicht hat. Den kleinen Rest am Spritzbeutel ruhig eng an der Rose abziehen, so dass sich ein sauberer Abschluss ergibt.
Anschließend alles auf mittlerer Schiene ca. 100 Minuten lang trocknen lassen.
Wir haben 3 Eiweiß genommen und die reichten für 2 Backbleche.

Sind die Baiser-Rosen komplett ausgekühlt, werden diese auf der Rückseite mit ein wenig Ganache bestrichen. Schaut einfach wie es Euch besser schmeckt, mit mehr Schoki oder weniger.
Die Strohhalme werden ca. Daumenbreit in die Ganache gesteckt. Da sie aber zu dick sind, haben wir diese dann einfach mit der Schere halbiert. So ist er schön flach.
Je einen Strohhalm mit dem halbierten Stück auf eine Baiser-Rose legen und eine weitere Rose drauflegen – wie ein Sandwich. Leicht andrücken.
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Das war´s auch schon. Ein toller und leicht herzustellender Effekt der nicht nur zuckersüß schmeckt, sondern auch noch ein tolles Mitbringsel ist.

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

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Apfel-Rosen-Tarte mit Mandelcreme

Wenn Äpfel und Rosen sich vereinen, dann kann ja nur etwas wundervolles dabei heraus kommen.
Diese Apfel-Rosen-Tarte haben wir ebenfalls in der aktuellen Ausgabe von „Sweet Dreams“ entdeckt und waren sofort entzückt – diese Zeitschrift ist absolut zu empfehlen!!!
Gut, es ist wirklich etwas mühsam gewesen all die Rosen zu formen, aber das Staunen und die vielen „oohhh“ -und „aahhh“ -Momente machen alles wieder wett.

Zutaten für den Teig:
75 g kalte Butter
200 g Mehl
1 Msp Salz
1 Eigelb
25 g Zucker

Zutaten für den Belag:
100 g weiche Butter
75 g Zucker
2 Eier
1/2 TL Vanillearoma (Wir haben Vanille Extrakt genommen)
2 EL Mehl
50 g gemahlene Mandeln
2 EL Zitronensaft
1, 2 Kg Äpfel (wir haben Granny Smith genommen)

Zubereitung:
Die Butter in kleine Würfel schneiden und mit den übrigen Zutaten + 2 EL Wasser rasch zu einem krümeligen Teig verkneten. Formt den Teig dann zu einer Kugel, wickelt diese in Frischhaltefolie und kühlt sie 30 Minuten im Kühlschrank.
Eine Tarteform einfetten (24 cm).
Den Mürbeteig gleichmäßig in die Tarteform drücken und bis zum Belegen erneut kühlen.
Nun kann auch schon die Creme zubereitet werden. Auch das ist rucki zucki gezaubert.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eier, Vanille Extrakt, Mehl sowie die gemahlenen Mandeln zufügen und alles verrühren.
Nun geht es an den etwas mühseligen Teil, für den Ihr Geduld zeigen müsst.
In eine Schüssel Wasser füllen und den Zitronensaft hinzugeben.
Die Äpfel schälen und das Fruchtfleisch vorsichtig mit dem Sparschäler spiralförmig abschälen. Sofort in das Zitronenwasser geben.
Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Die Mandelmasse auf dem Teig verteilen. Die Apfelspiralen bzw. Stücke aus dem Zitronenwasser nehmen, etwas abtropfen lassen und zu Rosen formen (wir haben die Spiralen einfach eng wie eine Schnecke aufgewickelt. War die Spirale zu Ende oder ein Stück brach ab haben wir neue Stücke oder Spiralen herum gewickelt (je nachdem wie groß wir die Rosen wollten). Diese dann auf den Teig setzen und etwas andrücken. Die Lücken haben wir dann mit kleinen Apfel-Rosen gefüllt.

Bevor die Apfel-Rosentarte in den Ofen kommt sieht es in der Form aus wie ein frisch gepflücktes Blumenmeer.
Findet Ihr nicht auch?

Die Tarte wird dann ca.30 Minuten gebacken. Lasst sie danach gut auskühlen.

Eure Wohnung duftet wahrlich nach der gemütlichen Jahreszeit. Unglaublich lecker! Das können wir Euch schon einmal verraten.

Wer mag kann sich noch eine Prise Zimt über sein Stückchen streuen. Das bringt noch ein wenig winterlichen Geschmack.
Der Tarte ist so richtig schön saftig und nicht so sehr süß.
Wir hätten zwei kleine Vorschläge die wir uns in der Kombination sehr gut vorstellen können, wenn Ihr noch ein wenig mehr Süße haben möchtet:
1. Zimtsahne (Rezept findet Ihr bei den Feigen-Blätterteig-Tartes)
2. Die Tarte die letzten 5 Minuten im Ofen mit einer Zimt-und Zuckermischung karamellisieren

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina

Ein Strauß weißer Rosen!

Anlässlich des Muttertages und einem zeitgleichen Geburtstag hatten wir letztes Wochenende die Rosentorte noch einmal gezaubert – diesmal mit weißen Rosen. Diese wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten!

Dieses Mal haben wir das Mengenverhältnis beim Frosting enstprechend  des Nachtrags bei unserer ersten Rosentorte geändert, das klappte wunderbar und nichts kam ins Rutschen! Auf Wunsch des Geburtstagskindes (nach weniger Frosting) haben wir die Torte aber letzendlich dann doch nur auf der Oberseite mit Rosen geschmückt. Darunter verbarg sich ein Französischer Joghurt-Kuchen gefüllt mit Orangenmarmelade und Frosting nach einer Idee von Cafe Johnsonia s.u.. Dadurch, dass der Teig mit Orangensirup getränkt wird war der Kuchen super saftig und fruchtig – wir konnten gerade noch so ein Foto vom letzten Stück machen:

Zuckersüße Grüße
Lina & Tina

Text & Bild: Tina & Lina, Inspiration Kuchen: Cafe Johnsonia

Es soll süße Rosen regnen…

…und zwar für die besten Muttis der Welt!
(Ja, Muttertag ist erst nächste Woche. Dies ist ein vorzeitiger Muttertagsgruß ) 🙂

Der Muttertag zählt zu den schönsten Tagen.
Sind´s auch nur wenige Worte, die ich schrieb,
soll jede dieser Blumen herrlich sagen:
Ich danke Dir so sehr! Ich hab´ Dich so lieb!

Friedrich Morgenroth (1836-1923)

Man sagt „Liebe geht durch den Magen“ und die rote Rose bedeutet „Ich liebe Dich“.
Warum nicht miteinander verbinden?!
Herausgekommen ist ein wahrer Schokoladentraum, der durch seine leichte Vanillefüllung und den fruchtigen Erdbeeren die gewisse Note bekommt.

Für den Schokoladenkuchen:
Dieses Rezept ist ein Familiengeheimnis und das soll es auch bleiben…
Für den Schokoladenkuchen habt Ihr also die freie Wahl.

Für die Vanillecreme:
200 ml Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
50 g Zucker
100 g Frischkäse
150 g Joghurt, natur

Für das Schokoladen-Frischkäse-Frosting:
225 g Frischkäse
57g  Butter, Zimmertemperatur
64 g Kakaopulver
512 g Puderzucker

Sollte der Kuchen größer als 20 cm im Durchmesser sein sollte man die Menge erhöhen, denn für die Rosen benötigt man schon mehr Frosting als „normal“ . Auch war die Konsistenz für die Rosen nicht optimal (an den Seiten fingen sie an zu rutschen, was sich mit der Lagerung im Kühlschrank einigermaßen in Griff kriegen ließ). Normalerweise nimmt man dafür auch Buttercreme, die ist wesentlich fester – nur die mag hier keiner. Also…das optimale Mengenverhältniss haben wir noch nicht gefunden. 😉 Nachtrag (3.05.12): Beim nächsten Mal würden wir die Menge des Frischkäses reduzieren und die der Butter erhöhen z.B. 140 g / 140 g.

Für die rote Rose haben wir einen kleinen Teil des Frosting extra angerührt (ohne Kakao) und mit Farbpaste entsprechend eingefärbt.

Sonstiges:
500 g frische Erdbeeren

Als erstes fangen wir an einen Schokoladenkuchen in einer 20er Springform zu backen.
Wir haben hierfür wieder den „Brüsseler Schokoladenkuchen“ verwendet.
Man kann jeden Schokoladenkuchen für die Torte nehmen. Am besten eignet sich ja einer, den ihr bereits kennt und der Euch gut gefällt.

Während der Kuchen den Duft von Schokolade in der Wohnung verteilt, können schon einmal die Erdbeeren und die Vanillecreme vorbereitet werden.
Erdbeeren waschen, in nicht zu dünne Scheiben schneiden und kurz beiseite stellen.

Vanillecreme:

Den Frischkäse, den Joghurt und den Vanillezucker mit dem Zucker verrühren.
Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und dann vorsichtig unter die Joghurtcreme  heben.

Wenn Euer Kuchen fertig und abgekühlt ist schneidet Ihr ihn 2 mal durch.

Die Hälfte der Vanillecreme verteilt ihr vorsichtig auf dem unteren Boden. Damit die Creme nicht hinausquillt lasst Ihr beim Einstreichen am besten 1 cm Platz.
Legt nun eine Schicht Erdbeeren auf die Creme. Schwups, kommt schon der 2. Boden vorsichtig hinauf.
Jetzt braucht nur noch die restliche Creme auf dem Boden verstrichen und erneut eine Schicht Erdbeeren darauf verteilt werden.
Nun einfach noch den 3. Boden auf die Torte legen und dann wandert diese für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.

Damit uns in der Zwischenzeit nicht langweilig wird bereiten wir einfach das Schokoladenfrosting zu, damit wir die Torte später mit den Rosen verziehren können.

Frosting:
Frischkäse, Butter und Kakaopulver gut vermengen. Puderzucker nach und nach gut unterrühren.
Die Torte wird nun schon einmal dünn mit dem Frosting bestrichen. So haften die Rosen später besser an der Torte.

Rosen:
Mit der Tülle 1M von Wilton werden Kreise gespritzt, allerdings fängt man nicht wie gewohnt Aussen an und endet in der Mitte  sondern arbeitet genau umgekehrt. Den Anfang macht man also in der Mitte und öffnet den Kreis nach Aussen hin. Viele tolle Videos mit Anleitungen kann man bei YouTube finden. Unsere Rosen sind auch noch nicht perfekt aber Übung macht den Meister

Hier nun ein paar Impressionen von der fertigen Torte.
Wir finden, dass die rote Rose und die Erdbeeren ein toller Kontrast zu dem Schokoladenbraun darstellen.


Zuckersüße Grüße
Lina und Tina

Wir schenken uns heute Blümchen!

Liebe Mädels – heute ist Weltfrauentag!
Das ist doch mal ein Grund sich mit seinen Freundinnen zu treffen und süße Blümchen zu naschen. Geht nicht? Geht doch!

Und zwar in Form von Vanilla Cupcakes mit Blumen-Buttercreme:

Wir haben einen neuen Küchenschatz bekommen: die Wilton Rosentülle Nr.104, damit können wir jetzt unsere Cupcakes mit tollen Blumen verzieren und natürlich mussten wir dieses unbedingt sofort testen!

Wer diese Tülle nicht besitzt kann die Buttercreme auch anders aufspritzen oder ganz einfach verstreichen.
Da die amerikanische Buttercreme sehr süß ist haben wir uns in dem Fall für ganz einfache Vanilla Cupcakes entschieden. So ist die Kombination lecker vanillig und es haut einen nicht ganz so von den Socken 😉

Hier nun unser Rezept für Euch:

Vanilla Cupcakes :
(Reicht für 8 Cupcakes)
110 g weiche Butter
110 g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
2 Eier (Größe M)
110 g Mehl
1/2 TL Backin

Backofen auf  180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Butter in einer Rührschüssel schön schaumig schlagen. Nach und nach Zucker und Vanillin-Zucker unter Rühren hinzufügen bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Ei etwa 1/2 Min. auf höchster Stufe unterrühren. Mehl mit Backin mischen und unterrühren. Nun könnt Ihr die Förmchen gleichmäßig ca. 3/4 mit dem Teig füllen und die Muffinform direkt in den Backofen schieben.
Die Cupcakes brauchen ca. 20-30 Minuten. Macht zur Sicherheit nach 20 Minuten den Stäbchentest. So seid Ihr auf der richtigen Seite.

Lasst die Cupcakes dann erstmal komplett auskühlen bis Ihr die Buttercream spritzt/ verstreicht.

Original Amerikanische Buttercreme:
(Reicht für 8-10 Cupcakes)
230 g Butter
1 EL Vanille Extrakt
1 TL Sahne
450 g Puderzucker
1 TL hellen Zuckersirup von Grafschafter

Die Butter weich schlagen. Gebt den Vanille Extrakt hinzu und schlagt dann einfach kurz weiter.
Nun könnt Ihr auch schon die Sahne hinzugeben.
Langsam den Puderzucker hinzufügen,  den braucht Ihr vorher nicht sieben, denn es bilden sich beim Schlagen so oder so kurzzeitig Klümpchen, die sich aber schnell wieder auflösen. Zum Schluß nur noch den Sirup unter die Buttercream rühren. Fertig!
Wir haben dann die Creme mit ein wenig Lebensmittelpaste eingefärbt.
Diese ist für das sofortige Spritzen mit der Tülle perfekt geeignet. Ihr könnt nun also nach Herzenslust Eure Cupcakes dekorieren.

Da nun am 1. März der meteorologische Frühlingsanfang war und Ostern nicht mehr fern ist, wird es nun weitere Leckereien rund um den Frühling bei uns geben.

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina