Weihnachtliche Vorfreude: Mandel-Zimt-Cupcakes

Huch, dass ging doch nun auf einmal wirklich schnell, nicht wahr? In 3 Wochen ist schon der 1.Advent.
Wir im Norden hatten die letzten Tage noch einmal so herrlich sonniges und warmes Wetter, dass uns doch glatt die kommende Winterzeit entgangen ist. Ja, auch die schönen Lädchen füllen sich immer und immer mehr mit weihnachtlicher Deko aber irgendwie haben wir das wohl einfach übersehen. Da es nun seit dem Wochenende aber doch viel regnet und der Wind draußen eisig kalt ist, hatten wir auf einmal richtig Lust auf die Weihnachtszeit. Schwups – sind auch schon leckere Mandel-Zimt-Cupcakes entstanden.
Ein fluffiger Zimtteig mit dem leckeren Vanille-Frosting und einem Hauch zusätzlichen Zimt auf dem Frosting lässt die Vorfreude auf die Weihnachtszeit eindeutig steigen.
Das Highlight sind die knusprigen gebrannten Mandeln. Einfach ganz gigantisch!
MandelCupcakes2_600x600_100KBZutaten für 6-7 Cupcakes:
120 g Mehl
100 g Zucker
1/4 TL Speisestärke
1/2 TL Backpulver
1/ 2 TL Zimt
85 g Butter, Zimmertemperatur
2 Eiweiß (Gr.M)
1,5 TL Vanilla Extrakt
60 ml Saure Sahne
60 ml Milch

Den Ofen auf 175°C vorheizen.
In einer Schale Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Speisestärke vermengen.
Die Butter mit dem Eiweiß, Vanilla Extrakt, der sauren Sahne und der Milch mit dem Mixer oder der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe cemig Rühren. Die Cupcakeförmchen je 3/4 mit den Teig füllen und 20-25 Minuten backen. Denkt an den Stäbchentest! So geht Ihr auf Nummer sicher.
Cupcakes komplett auskühlen lassen.

Zutaten für das Frosting:
225 g Frischkäse
113 g Butter
400 g Puderzucker
1 Tl Vanilla Extrakt
Sonstiges: Zimt und 1 kleines Sieb

Frischkäse und Butter verrühren, Puderzucker langsam dazugeben und mit Vanilla Extrakt abschmecken. Frosting auf die Cupcakes spritzen. Dafür haben wir die Wilton Tülle 1M benutzt. Zum Schluss nur noch etwas Zimt durch ein Sieb über die Cupcakes sieben.

Nun müssen nur noch die gebrannten Mandeln gemacht werden. Hier findet Ihr unser Rezept: Gebrannte Mandeln
Keine Sorge, dass geht wirklich ratzifatzi. Die Cupcakes könnt Ihr derweil kühlen.
Sind die Mandeln fertig, dann jeweils 2 auf das Frostig drücken und den Rest so naschen!
MandelCupcakes4_600x600_100KBKerzen an, mit einer Decke auf die Couch lümmeln, Käffchen und eine vorweihnachtliche Leckerei….Verregnete Sonntage können so herrlich sein!

Habt eine wunderbare Woche und lasst es Euch gut gehen!
Eure Lina und Tina ♥

Pumpkin Cinnamon Rolls

Wir sind ja zwei Mädels, die im Dunstkreis von Hamburg wohnen und sind, wie Ihr ja wisst, bekennende Franzbrötchen-Fans. Es gibt ja wirklich fast nichts Besseres!! Und hier kommen wir auch schon dazu, warum wir sagen „fast“:
DIESE Kürbis-Zimt-Röllchen sind so unglaublich lecker und saftig, dass wir schon fast süchtig sind!!! Kaum sind sie aufgefuttert möchten wir auch schon wieder Neue backen!!! Und sie passen dann auch noch so wunderbar zu diesem herbstlichen Wetter.
Wenn dann das ganze Haus noch lecker nach Zimt & Zucker duftet, vielleicht noch mit einer schönen Tasse heißen Chai-Latte dazu….. hmmmmmmm!
Ganz ehrlich, es gibt derzeit nichts Schöneres!!_DSC1559 (1)_20140920Zutaten Teig:
180 ml Milch, lauwarm
1 El Honig
2 Tl Trockenhefe
1 Tl Salz
1/8 Tl gemahlene Muskatnuss
350 g Mehl
35 g Butter, Zimmerwarm und in Würfel geschnitten
1/2 Tasse Kürbispüree (Kürbis mit etwas Wasser weichkochen und pürieren)

Zutaten Füllung:
35 g Butter, geschmolzen
70 g brauner Zucker, eventuell mehr
1 El Zimt
1/8 Tl gemahlene Muskatnuss

Zutaten Glasur:
130 g Puderzucker
1/2 Tl Vanille Extrakt
2,5 El Milch

In einer Rührschüssel die Milch mit dem Honig und der Hefe geben und für ca. 5 Minuten stehen lassen. In einer separaten Schüssel das Mehl mit der Muskatnuss und dem Sals vermischen.
Nun zu der Hefemischung das Kürbispüree und die Butter geben und mit einem Handmixer so lange rühren, bis die Butter nicht mehr klumpig ist. Langsam nun die Mehlmischung hinzufügen und kurz vor Ende zu den Knethaken wechseln oder alles mit der Hand gut durchkneten (ca. 6-8 Minuten) bis ein schöner elastischer und glatter Teig entstanden ist. Teig abdecken und für ca. 60 Minuten gehen lassen, er sollte dann die doppelte Größe erreicht haben.

Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen, dass eine Dicke von ca. 1 cm hat. Dieses mit der geschmolzenen Butter bestreichen und mit dem braunen Zucker bestreuen. Der komplette Teig sollte mit dem Zucker bedeckt sein, hier also auch gerne etwas mehr nehmen. Nun nur noch mit Zimt und Muskat bestreuen und von der langen Seite her aufrollen.  Jetzt mit einem scharfen Messer ca. 12 Scheiben schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in eine gefettete Form legen, dabei müssen sie sich nicht unbedingt berühren. Wir haben dafür eine 26-er Tarteform genommen. Diese wieder mit einem Tuch bedecken und für weitere 30 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 200 °C vorheizen, das Tuch entfernen und für ca. 20 Minuten backen. Die Oberfläche sollte leicht gebräunt sein.

Für die Glasur alle Zutaten verrühren, so dass die Masse zäh fließend ist und noch über die warmen Röllchen geben. Diese kleinen Leckereien können dann auch sofort gegessen werden, den warm schmecken sie am besten. Später lassen sie sich sonst auch in der Mikrowelle kurz erwärmen._DSC1576 (1)_20140920Leider sind unsere Röllchen auch schon wieder aufgefuttert (warum geht das nur so schnell?!)
Wir werden nun rasch einen weiteren Kürbis kaufen gehen. Die restlichen Zutaten hat man ja meistens eh im Haus und für Nachschub sorgen

Herbstliche Grüße und lasst es Euch gut gehen!
Eure Lina & Tina ♥

 

Kürbis-Snickerdoodle-Sandwiches

Der Herbst ist da! Wir sind zur Zeit total im Kürbisfieber. Fast jede Woche gibt es mindestens irgendeine Variante aus den kleinen orangenen Köstlichkeiten und zu dem derzeitigen Altweibersommer passt er einfach perfekt! Was schon immer auf unserer “To-Do-Liste” stand sind Snickerdoodles, was so lustig heißt muss einfach gut sein. Da Kürbis auch wunderbar mit Zimt zu kombinieren ist, gibt es diese nun mit einer leckeren Milchcreme gefüllt als Kürbis-Sandwich-Variante._DSC1515 (1)_20140918Zutaten für die Snickerdoodles:
225 g gesalzene Butter, Raumtemperatur
200 g Zucker
110 g brauner Zucker
1 Tasse Kürbispüree, dafür Kürbisfleisch mit etwas Wasser zugedeckt weich kochen und pürieren.
1 Ei (Gr. L)
2 TL Vanille-Extrakt
510 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1/2 TL Zimt
1/4 TL Muskat

Zutaten Zuckermantel:
100 g Zucker
1 TLZimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
In einer großen Schüssel die Butter mit dem Zucker aufschlagen bis eine leichte und luftige Masse entstanden ist. Das Kürbispüree unterrühren und anschließend das Ei und das Vanille-Extrakt dazugeben. In einer separaten Schüssel das Mehl mit Backpulver, Salz, Zimt und Muskat vermischen. Diese nun zu der Masse langsam hinzugeben und gut verrühren. Nun das ganze abdecken und mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Man kann den Teig auch schon einen Tag vorher vorbereiten, wenn er die Nacht im Kühlschrank verbringt macht das auch nichts.Nun den Ofen auf 175 °C vorheizen und auf einem tiefen Teller die Zutaten für den Zuckermantel vermischen. Den Teig zu Kugeln formen, die ca. 2,5 cm im Durchmesser haben und in dem Zucker wälzen. Danach für ca. 10-12 Minuten backen und auf einem Küchenrost auskühlen lassen.
Zutaten Milchcreme:
115 g weiche Butter
360-400 g Puderzucker
1 TL Homemade Vanilla Extrakt
1 Prise Salz
2 EL Sahne

Die Butter mit der Sahne, dem Vanilla Extrakt und dem Salz vermengen und einmal kurz mit dem Mixer aufschlagen.
Nach und nach den Puderzucker dazu geben und auf der niedrigsten Stufe des Handmixers so lange rühren, bis es eine glatte und eher feste Masse ist. Bei uns hat 360 g Puderzucker vollkommen ausgereicht. Nun füllt Ihr die Creme entweder in einen Spritzbeutel und spritzt die Cremefüllung mit einer kleinen Tülle auf die  Unterseite eines Cookies, oder streicht ihn mit einem kleinen Löffel oder einem Messer ein wenig ein. Sucht Euch dann eine ungefähr gleichgroßes Gegenstück und drückt diesen dann vorsichtig auf. Damit die Creme richtig fest wird müssen die Kekse ein wenig ruhen._DSC1525 (1)_20140918Die Kekse sind herrlich weich und die leichte Würze kombiniert mit der leckeren Milchcreme schmeckt nach Herbst pur. Wer im übrigen mal etwas Glamouröses machen möchte, der sollte unbedingt auch einmal den Pumpkin-Cheesecake ausprobieren. Sooo lecker und einer unserer absoluten Highlights!!

Sonnige Grüße,
Eure Lina & Tina ♥

Churros mit Hot Fudge Sauce!

Hach…schon seit einiger Zeit sind wir total neugierig auf diese kleine Leckerei die man in vielen Ländern an der Straße kaufen kann. Leider, leider sind wir bisher nicht in den Genuss gekommen und was bleibt da anderes übrig als selber backen?? Sie waren danach allerdings auch leider ratz fatz wieder verschwunden, weil sie einfach viel zu lecker sind um lange liegen zu bleiben – besonders mit der Hot Fudge Sauce von Cynthia Barcomi! Der Wahnsinn mit hohem Suchtfaktor!!
_DSC1091 (1)_20140223-2Zutaten:
60 g Butter
235 ml Wasser
2 El Zucker
1 Prise Salz
130 g Mehl
3 Eier

Zum Bestäuben:
100 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 TL Zimt

Sonstiges:
1 Liter Öl oder 1 Kg Plattenfett für die Friteuse oder den Topf

In Prinzip ist die Herstellung ähnlich wie bei dem Spritzkuchen.
Das Wasser mit der Butter, dem Zucker und dem Salz zum Kochen bringen und das gesiebte Mehl auf einmal in das kochende Wasser schütten. Den Teig so lange rühren, bis er sich vom Topfboden löst und einen Kloß bildet. Den Teigkloß in eine Schüssel geben, etwas abkühlen lassen und nacheinander einzeln die Eier unterrühren. Der Teig darf nicht zu heiß sein, sonst stocken die Eier.

Das Öl/ Plattenfett in der Friteuse/ dem Topf auf 175°C erhitzen.
In der Zeit könnt Ihr den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben. Das Fett ist heiß, wenn sich an einem Holzstäbchen kleine Bläschen bilden. Nun den Teig in das Fett spritzen, dabei am besten eine Schere benutzen um die Stücke auf die gewünschte Größe zu bekommen. Die Churros solange frittieren bis sie leicht gebräunt sind, dabei immer schön wenden und anschließend mit einer Schaumkelle auf Küchenpapier legen.
Auf einem Teller Zucker, Vanille und Zimt vermischen und die Churros darin wälzen.
Frisch servieren, so schmecken sie am besten und mit der folgenden Sauce sind sie der absolute Hammer:

Hot Fudge Sauce von Cynthia Barcomi

Zutaten:
75 g Butter
150 g Zartbitterschokolade, gehackt
50 g Vollmilchschokolade, gehackt
70 g Zucker
1 Tl Sirup (Grafschafter Goldsaft)
150 ml Kondensmilch
80 g Sahne

Die Butter in einem Topf zerlassen, vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten unterrühren. Alles zusammen nochmals zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme ca. 8-10 Minuten lang köcheln lassen, dabei aber ständig umrühren damit nichts anbrennt. Warm servieren, der Rest ist im Kühlschrank 2 Wochen lang haltbar und kann in einem Wasserbad wieder erwärmt werden.
_DSC1100 (1)_20140223-2Wirklich ärgerlich, dass man bei dem Schreiben des Artikels schon wieder Hunger auf Churros bekommt… aber zum Glück hat man die meisten Zutaten ja eh immer im Haus 😉

Zuckersüße Grüße
Lina & Tina

Weihnachtsmarkt im Wohnzimmer: gebrannte Mandeln

Weihnachtsmarkt – Das schönste an den Weihnachtsmärkten sind doch eindeutig all die leckeren Gerüche die einem alle Nase lang entgegen kommen, richtig? Bei einer Leckerei können wir nicht anders als ihrem würzigen Geruch zu folgen bis wir schließlich vor ihr stehen: klassische gebrannte Mandeln!
Endlich haben wir ein tolles Rezept gefunden bei dem Ihr Euch den Weihnachtmarkt nach Hause holen könnt. Weihnachtlich würzig und schön crunchy.

Mandeln_600x600_100KBZutaten:
300 g Mandeln
100 ml Wasser
200 g Zucker
1 EL Bourbon Vanillezucker
1 Prise Zimt

Wählt eine beschichtete Pfanne mit hohen Wänden (Spritzgefahr!).
Das Wasser auf höchster Stufe aufkochen lassen.
Die Mandeln, Zucker, Vanillezucker und Zimt hinzufügen und gut verrühren.
Lasst das Wasser so lange köcheln bis es verdunstet ist. Das Rühren nicht vergessen, denn sonst kann es schnell anbrennen.
Sofern der Zucker wieder fest und „klumpig“ wird und alle Mandeln überzogen hat, sind die Mandeln fertig.
Zum Auskühlen schüttet Ihr die Mandeln am besten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Mandeln3_600x600_100KB
Extra lecker und extra knusprig, nicht wahr?

Wir fühlen uns gerade wirklich wie auf dem Weihnachtsmarkt. Fehlt nur noch der leckere Lumumba (heißer Kakao mit Amaretto und Sahnehaube) für Lina und ein heißer Glühwein mit Amaretto für Tina. Dafür begeben wir uns jetzt wieder geschwind in die Küche und dann kann der heutige Abend beginnen 🙂

Weihnachtliche Grüße
Eure Lina und Tina ♥

weihnachtlicher Zimtkranz

Draußen stürmt es, die Blätter sind mittlerweile fast alle von den Bäumen gefallen und es ist ziehmlich ungemütlich draußen geworden. Nach einem ausfühlichem Spaziergang am Sonntag gibt es doch nichts schöneres, als die Kerzen anzuzünden, etwas warmes zu trinken und dazu ein leckeres Stückchen Kuchen mit seinen Liebsten zu geniessen. Dieses mal haben wir alles miteinander vereint und den Kuchen glatt zu einer schönen, essbaren Dekoration verzaubert.
Dieser Zimtkuchen wird in Estland seit vielen hundert Jahren für Wochenenden, zu Geburtstagen oder speziellen Anlässen gebacken und ist dort sehr traditionell. Der Ursprung ist jedoch aus Deutschland. Viele kennen ihn unter süßem Zimtbrot, Brot-Kringel oder Franzbrötchen.

Zimtkranz10_600x600_100KBDas tolle an diesem Zimtkranz ist, dass man ihn ganz fantastisch variieren kann. Sei es bei der Deko oder bei der Füllunug. Mit ein wenig Marzipan oder gar ganz aus Schokolade können wir ihn uns auch sehr gut vorstellen. Wir haben uns für die eher weihnachtliche Variante entschieden! Aussen knusprig, innen weich und nicht zu süß – eine tolle Kombination!
Zimtkranz2_600x600_100KBZutaten für den Teig:
125 ml Milch
1 Eigelb (Gr.M)
30 g Walnuss Öl
1 EL Honig
300 g Mehl
7 g Trockenhefe

Backofen  190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Auf der Packung der Trockenhefe steht zwar, dass man diese einfach so in den Teig mit rein geben kann, aber wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht die Trockenhefe in ein wenig lauwarmen Wasser aufzulösen, eine Prise Zucker zuzugeben und ca. 5 Min stehen zu lassen.
Danach alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und mit dem Teighaken bei unterster Stufe so lange durchkneten bis ein glatter Teig entsteht. Diesen Teig nun auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten.
Der Teig wird dann zu einem Rechteck ausgerollt (unsere Maße waren ca. 40×30. Ihr könnt es aber auch ausrollen, wie es Euch gefällt).
Zimtkranz3_600x600_100KBZutaten für die Füllung:
50 g geschmolzene Butter, abgekühlt
4 EL Zucker
3 TL Zimtpulver
Zum Besträuen: 3 EL Mandelblätter

In einer kleinen Schale die geschmolzene Butter mit dem Zucker und Zimtpulver vermischen.
2/3 der Zimtmischung streicht Ihr nun auf den Teig. Lasst dabei einen 1cm breiten Rand.
Rollt den Teig nun von der langen Seite vorsichtig auf. Diese Teigrolle wird nun mit einem scharfen Messen halbiert.
Nun legt ihr zwei Enden übereinander und „kordelt“ beide Stücke zusammen. Ihr flechtet quasi einen Zopf mit zwei Strängen. Achtet am besten darauf, dass die aufgeschnittene Seite abwechselnd mit der glatten Seite nach aussen kommt. Dann wird es hinterher nicht nur hübscher, sondern auch besonders knusprig. Die Zimtmischung, die oben drauf gestrichen wird, bleibt so auch noch schön daran haften 🙂 . Aus dieser Kordel legt Ihr jetzt einen Kreis und dieser kommt dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Die restliche Zimtmischung wird über den Kranz gestrichen; die Mandelblätter werden darüber gestreut.
Der Kranz kommt dann für 20-25 Minuten in den Backofen.

Zutaten für das Topping und Deko:

Puderzucker, gesiebt
3 EL getrocknete Cranberrys
2 EL grob gehackte Pistazien
Deko: 2 Zimtstangen, 2 Anissterne, 1 Kerze

Wenn der Kranz ausgekühlt ist, kann mit dem Topping und der Deko begonnen werden. Siebt als erstes den Puderzucker nach belieben über den Kranz und dekoriert dann ganz nach Eurem Geschmack mit den oben genannten Zutaten. Kurz vor dem Servieren die Kerze anzünden und schon kann der gemütliche Kaffeeklatsch beginnen, der wirklich noch ganz hübsch anzuschauen ist; nicht wahr?!
Zimtkranz7_600x600_100KB(Inspiration von Angie´s Recipes! Thank you so much!)

Unser Tipp: mit einer Kugel Vanilleeis und/ oder heißer Milch mit Honig schmeckt der Zimtkranz einfach himmlisch!
Bekommt Ihr nun nicht auch ein klitzekleines bisschen Lust auf die Vorweihnachtszeit? Immerhin sind es nur noch 35 Tage bis zum Heiligabend…

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina ♥

Würzige Kürbis Cupcakes mit Zimt-Frischkäsefrosting

Kürbis Cupcakes! Zugegeben, obwohl wir Kürbis in jeglicher Form lieben, waren wir am Anfang doch etwas skeptisch, diesen in der süßen Variante zu verarbeiten. Wir waren jedoch sofort verzaubert von diesen himmlischen Cupcakes.
Saftiger, wirklich wunderbar würzig schmeckender Teig mit einem Zimt-Frischkäse-Krönchen bestückt – SO muss Herbst schmecken! Er macht Vorfreude auf Weihnachten.

Kürbis2Papier Muffinförmchen „Tulip“ von Minidrops

Für die Cupcakes (13-15 Stück):
240 g Mehl
1 EL Backpulver
1/2 TL Salz
2 TL Zimtpulver
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/2 TL Muskat
1/4 TL Nelken, gemahlen
115 g Butter, Raumtemperatur
340 g brauner Zucker (kein Rohrzucker)
2 Eier Gr.L
120 ml Buttermilch
170 g Kürbis, püriert (wir haben uns für den Klassiker, den Hokkaido, entschieden)

Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Muffinblech mit Förmchen Eurer Wahl bestücken und dann kann es auch schon los gehen.

In einer mittelgroßen Schale Mehl, Backpulver, Salz und alle Gewürze mischen.
In einer anderen mittelgroßen Schale schlagt Ihr die Butter mit dem braunen Zucker so lange, bis der Teig schön fluffig und sehr hell geworden ist (das kann auch 5 Minuten dauern). Nacheinander die Eier zufügen.
Die Mehlmischung abwechseld in kleinen Schritten mit der Buttermilch in den Teig rühren. Immer nur so lange rühren, bis alles gut vermischt ist. Zum Schluß das Kürbispürree zufügen und nochmals alles gut verrühren.Die Förmchen gleichmäßig 3/4 mit dem Teig füllen und dann kann das Blech auch schon in den Ofen.
Die Cupcakes brauchen ca. 25-30 Minuten. Macht zur Sicherheit nach 20 Minuten den Stäbchentest. So seid Ihr auf der richtigen Seite.

Lasst die Cupcakes dann erstmal komplett auskühlen bis Ihr das Frosting auf den Cupcake spritzt.

Für das Zimt-Frosting:
200g Doppelrahm Frischkäse
200g Butter
200g Puderzucker
1 TL Zimtpulver

Weiche Butter mit dem Frischkäse kurz (!) cremig schlagen;
Puderzucker und Zimt unterrühren. Ist Euch das Frosting noch etwas zu weich zum Spritzen, dann stellt es etwas in den Kühlschrank. Zwischendurch immer mal testen wie der Zustand ist. Wir zwei Tolpatsche haben dies nämlich auch schon vergessen und dann ist es wiederum zu fest 😉
Wenn Ihr möchtet, dann könnt Ihr auch noch ein wenig Zimtpulver über das aufgespritzte Frosting streuen.
Kleiner Tipp von uns:  Der Zimtgeschmack kommt intensiver durch, wenn das Frosting etwas durchzieht. Wir haben das Frosting also auf den Cupcake gespritzt und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Kürbis1
Solltet Ihr also auch immer vorsichtig mit Kürbis Cupcakes gewesen sein, dann hoffen wir sehr, dass wir Euch nun vom Gegenteil überzeugt haben. Probiert es einfach aus und lasst sie Euch schmecken. Nicht nur wir haben sie genossen, sondern auch Freunde und Familie jauchzten vor Begeisterung.

Zuckersüße Grüße
Eure Lina und Tina ♥

För Hamborger Deerns & Jungs – das Franzbrötchen

Mit Franzbrötchen sind wir praktisch aufgewachsen. Ob früher als Snack nach der Schule oder jetzt kurz vor der Arbeit noch schnell beim Bäcker reingehuscht zum Frühstück – es begleitet uns schon seit Jahren und es hat wirklich lange gedauert bis uns klar war, dass diese Köstlichkeiten eine Hamburger Spezialität sind und dementsprechen nicht überall käuflich zu erwerben…Also MUSSTEN wir die natürlich auch selber backen – da ging ja nun kein Weg dran vorbei! 😉

FranzbrötchenZutaten:
200 ml + 1 El Milch
150g + 2 El Zucker
1 Würfel frische Hefe
500 g Mehl
125 g weiche Butter
Salz
2 El Zimt
1 Eigelb

Als erstes 100 ml Milch mit 2 EL Zucker erwärmen – die Milch darf nur lauwarm sein! Die Hefe hineinbröseln und in der Zuckermilch auflösen. In einer Schüssel 500 g Mehl geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Milch hineingeben und mit etwas von dem Mehl zu einem Vorteig verarbeiten. Diesen für ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun nochmals 100 ml Milch erwärmen. Mit 75 g Butter in Flocken, 75 g Zucker und einer Prise Salz zu dem Vorteig geben und verkneten. Den Teig für weitere ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Jetzt die restlichen 75 g Zucker und den Zimt mischen. Dabei 2 EL von der Zucker-Zimt-Mischung für später aufheben. Den Teig nun auf etwas Mehl zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30 x 50 cm) und mit 50 g Butter bestreichen. Gleichmäßig mit dem Zimtzucker bestreuen.
Den Teig nun von der Längsseite her aufrollen – die Nahtseite sollte unten liegen. Nun die Rolle in 3-4 cm große Sücke schneiden. Diese Stücke nun mit dem Stiel eines Kochlöffels in der Mitte eindrücken so dass rechts und links die Schichten des Franzbrötchens „rausquellen“.
Die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und zugedeckt nochmal 20 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Das Eigelb mit 1 EL Milch verquirlen, auf die Franzbrötchen streichen und mit dem restlichen Zimtzucker bestreuen.
Für 10 – 15 Minuten backen und abkühlen lassen.

Tipp: Falls die Brötchen während des Backens wieder hochkommen sollten, so kann man sie mit dem Kochlöffelstiel auch wieder runterdrücken.
Das nächste Mal versuchen wir sie noch etwas „platter“ hinzubekommen, damit sie nicht nur schmecken wie das Original sondern auch so aussehen. 😉

In diesem Sinne: „Hummel, Hummel…!“ 😉

Zuckersüße Grüße aus dem hohen Norden,
Lina & Tina